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Suche "Best Practice" für ESXi 4.1 auf Home-Testre

Verfasst: 05.08.2010, 15:41
von jamestkirk
Erst einmal einen Gruß an alle die hier mithelfen, Fragen der "Qualität", wie ich sie jetzt stellen muss, sachlich und freundlich zu beantworten... ;)

Ich habe vor, mich intensiv mit Virtualisierung zu beschäftigen und dabei ist meine Wahl auf den ESXi 4.1 gefallen.

Als HW habe ich in meinem Arbeitszimmer einen dafür kompatiblen Rechner zusammengebaut; Quad-Core Q6600, Gigabyte-Board, 12 GB RAM, Intel-NIC, sowie 3 SATAII-HDD von Samsung.

Auf einem anderen Rechner mit Workstation 7 habe ich die Installation der ESXi 4.1 "Installable" schon mal durchgespielt, hat super funktioniert.

Meine Frage wäre jetzt: Wie würdet Ihr bezüglich der Aufteilung der HDD's vorgehen. Auf eine Platte das ESXi installieren und die beiden anderen für die VM's belassen? Oder besser ein RAID, wobei, dass wäre dann nur der Controller Onboard.

Ich weiß, dass ist eigentlich eine lapidare Frage, aber mit irgendetwas mußte ich anfangen... :oops:

Schon mal "DANKE" im Voraus.

Verfasst: 05.08.2010, 16:00
von Supi
Installation auf Stick, nicht auf Platte

Zu den HDD's : Ohne HW-Raid Controller wird das nix. Ergo einzeln nutzen für VM's und Backup über VMExplorer.

Verfasst: 10.08.2010, 07:28
von martin.chauchet
Oder 300 € in einen entsprechenden Hardware-Raidcontroller investieren, z.B. Adaptec RAID 2405 oder ähnliches (siehe diverse Whitelists, z.B. vmhelp.com).

Oder ganz abgefahren: VM mit Openfiler oder FreeNAS, die Platten per RDM an diese VM durchreichen, über die Platten ein Software-RAID erstellen und das dann per NFS oder iSCSI an den ESXi-Host weitergeben.

Verfasst: 10.08.2010, 10:06
von Dayworker
Hört auf mit den Whitelists und speziell der auf vm-help.com Es gibt hier im Forum genug Postings, daß eine HW von der vm-help-Whitelist doch nicht geht, weil sich die PCI-IDs oder sonstwas geändert haben. Das scheitert ja stellenweise schon an einer simplen Netzwerkkarte. Auch wenn man die IDs ggf nachträgt, könnte die Zuverlässigkeit des ESX(i)-Servers leiden. Es könnte ja einen trifftigen Grund haben, weshalb die HW nicht auf der offiziellen VMware-HCL aufgeführt ist.
Das ihr mit einem solchen Konstrukt außerdem jedweden Support seitens VMware vergessen könnt, sollte euch dann auch klar sein.

Eine andere Möglichkeit hatte/hat Ronny (e-e-e) am laufen. OpenSolaris mit ZFS als Storage und export als NFS oder war es iSCSI.

Verfasst: 13.08.2010, 08:29
von martin.chauchet
Dayworker hat geschrieben:Hört auf mit den Whitelists und speziell der auf vm-help.com Es gibt hier im Forum genug Postings, daß eine HW von der vm-help-Whitelist doch nicht geht, weil sich die PCI-IDs oder sonstwas geändert haben. Das scheitert ja stellenweise schon an einer simplen Netzwerkkarte. Auch wenn man die IDs ggf nachträgt, könnte die Zuverlässigkeit des ESX(i)-Servers leiden. Es könnte ja einen trifftigen Grund haben, weshalb die HW nicht auf der offiziellen VMware-HCL aufgeführt ist.
Das ihr mit einem solchen Konstrukt außerdem jedweden Support seitens VMware vergessen könnt, sollte euch dann auch klar sein.


Sollte ja auch nur ne Anregung sein, wenn er einen Testrechner für zu Hause haben will, wird er wahrscheinlich eh keinen Support von VMware in Anspruch nehmen. Außerdem ist eine brachliegende Onboard-Netzwerkkarte ganz gut verschmerzbar, es gibt ja verhältnismäßig günstige Alternativen (Intel Pro/1000, Broadcom etc.). War aber nicht böse gemeint. Meines Wissens nach steht aber der Adaptec Raid 2405 bzw. 5405 auch auf der offiziellen HCL.

Eine andere Möglichkeit hatte/hat Ronny (e-e-e) am laufen. OpenSolaris mit ZFS als Storage und export als NFS oder war es iSCSI.

War ja mein zweiter Vorschlag. Ob man jetzt Opensolaris mit ZFS oder Openfiler mit LVM nimmt, sollte ja "relativ" egal bzw. dem persönlichen Geschmack geschuldet sein ...

Verfasst: 13.08.2010, 10:30
von e-e-e
Hallo,

Ob man jetzt Opensolaris mit ZFS oder Openfiler mit LVM nimmt, sollte ja "relativ" egal bzw. dem persönlichen Geschmack geschuldet sein ...

Schau Dir dazu mal die Möglichkeiten von ZFS in puncto Hydridspeicher an, Du kannst nämlich SSDs ohne zusätzl. Aufwand in das ZFS einbinden und beschleunigst die Kiste damit enorm, außerdem ist ein ZFS mit raidz ohne HW-RAIDController von der Datensicherheit gesehen mit COW und Checksummenabsicherung, über die gesamte Hardware und Software vom RAM bis auf die Platte, eine günstige Alternative.

Verfasst: 13.08.2010, 11:09
von martin.chauchet
So genau kenne ich mich mit ZFS auch nicht aus, hab nur diverse Artikel gelesen , und da ist es eigentlich durchweg für seine SW-Raidfunktionalität und Erweiterbarkeit bzw. Performance gelobt worden. Habe allerdings noch keine Erfahrung damit machen können.

LG Martin