Hallo,
ich beschäftige mich neu mit VMware und stehe da im Moment teilweise noch auf dem Schlauch.
Unsere Ist-Situation: Zur Zeit laufen noch 8 separate Server die sich über die Jahre halt so angesammelt haben. Das sind 2 W2k3 DC, 1 Windows Terminalserver, 2 Linux Terminalserver, 1 Linux Dateiserver und 2 Linuxserver auf denen unter KVM insgesamt 7 virtuelle Maschinen (z.B. Apache, Postgresql, ArcGis, Kaspersky Server, CMS) laufen. Als Speichersystem setzen wir einen Head mit open-E ein an dem per FC zwei weitere Festplattenboxen hängen. Sind zur Zeit insgesamt knapp 60TB Speicherplatz die per iSCSI am Dateiserver hängen.
Jetzt haben wir einen Intel Modular Server mit drei Modulen angeschafft der die veralteten Systeme ablösen soll. Auf den Modulen habe ich bereits ESXi 4.1 installiert das wir als Essentials Plus Edition erworben haben.
Jetzt ergeben sich aber einige Frage zu der iSCSI Anbindung. Auf dem Speichersystem haben wir Volumes für unsere Daten die alle größer 2TB sind. Bei KVM werden die angelegten iSCSI Target unabhängig von ihrer Größe einfach durch den Host direkt in die virtuelle Maschine durchgeschoben.
1. Kann ESXi die Targets auch direkt durchschieben?
2. Gilt bei iSCSI die 2TB Beschränkung?
3. Wenn ja gibt es einen Weg das zu umgehen da ich die Volumes natürlich nicht neu anlegen möchte?
Sorry falls die Fragen zu banal sind. Kann es zur Zeit halt leider noch nicht praktisch testen da der Server noch im Testlauf ist und keine Verbindung zu den Plattensystemen hat. Das handbuch zur Serverkonfiguration hat nicht sehr viel geholfen.
Danke
Thomas
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Verständnisfrage ESXi Speicher
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irix
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Re: Verständnisfrage ESXi Speicher
ilmonstro hat geschrieben:..
1. Kann ESXi die Targets auch direkt durchschieben?
Das was du durchschieben nennst waere ein sogenanntes RawDeviceMapping (RDM). Ja das kann der ESX, aber das bringt dich nicht viel weiter weil auch hier die Begrenzung von 2TB-512Bytes.
Die Loesung fuer den >2TB Problem ist also diese Volumes direkt in den VM Guest zubringen und das ist bei iSCSI ja nun moeglich. Die VM bekommt also 1-2 zusaetzliche Netzwerkkarten welche im SAN Bereich haengen und benutzen dann einen iSCSI Initiator um sich am Target anzumelden. Der HOST selber sieht somit das Volume nicht.
Da ihr Open-E hab macht fuer jedes Volume ein extra Target weil nur dadrauf kann Ope-E Access Restriction geben.
Es muss auf jeden Fall geschaut werden ob die Netzinfrastruktur und das Guest OS ein vMotion unbeschadet ueberstehen.
2. Gilt bei iSCSI die 2TB Beschränkung?
Nur wenn es dem vSphere HOST präsentiert werden soll. Andere OS brauchen dann GPT anstelle MBR bzw. koennen sowas nicht als Systemlaufwerk erkennen. Das hat aber mit iSCSI selber nichts zutun.
3. Wenn ja gibt es einen Weg das zu umgehen da ich die Volumes natürlich nicht neu anlegen möchte?
Siehe Oben.
Gruss
Joerg
Re: Verständnisfrage ESXi Speicher
Danke für die Antwort.
Ok, dann unterscheidet sich die Installation unter ESXi in diesem Punkt nicht von der unter KVM. Da hab ich es auch über einen zusätzlichen Netzwerkadapter gemacht. Ein Punkt weniger auf meiner VMware Liste.
Verstehe ich dich richtig das es mit ESXi möglich ist auch "lokale" Laufwerke größer 2TB direkt in einen Gast zu bringen? Das ist mir nämlich bisher mit den Laufwerken am LSI SAS-Controller im Intel Modular Server nicht gelungen. Die werden wenn ich einem Gast eine zusätzliche HDD gebe nicht in der Auswahl angezeigt.
Gruss
Thomas
irix hat geschrieben:Das was du durchschieben nennst waere ein sogenanntes RawDeviceMapping (RDM). Ja das kann der ESX, aber das bringt dich nicht viel weiter weil auch hier die Begrenzung von 2TB-512Bytes.
Die Loesung fuer den >2TB Problem ist also diese Volumes direkt in den VM Guest zubringen und das ist bei iSCSI ja nun moeglich. Die VM bekommt also 1-2 zusaetzliche Netzwerkkarten welche im SAN Bereich haengen und benutzen dann einen iSCSI Initiator um sich am Target anzumelden. Der HOST selber sieht somit das Volume nicht.
Ok, dann unterscheidet sich die Installation unter ESXi in diesem Punkt nicht von der unter KVM. Da hab ich es auch über einen zusätzlichen Netzwerkadapter gemacht. Ein Punkt weniger auf meiner VMware Liste.
irix hat geschrieben:Nur wenn es dem vSphere HOST präsentiert werden soll. Andere OS brauchen dann GPT anstelle MBR bzw. koennen sowas nicht als Systemlaufwerk erkennen. Das hat aber mit iSCSI selber nichts zutun.
Verstehe ich dich richtig das es mit ESXi möglich ist auch "lokale" Laufwerke größer 2TB direkt in einen Gast zu bringen? Das ist mir nämlich bisher mit den Laufwerken am LSI SAS-Controller im Intel Modular Server nicht gelungen. Die werden wenn ich einem Gast eine zusätzliche HDD gebe nicht in der Auswahl angezeigt.
Gruss
Thomas
Modular Dingsbums ... die Dinger kenn ich nicht aber hier gabs schon einen Thread wo ähnliches gestammelt wurde -- guggst du hier :
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=20694
Keine Ahnung ob das passt.
http://vmware-forum.de/viewtopic.php?t=20694
Keine Ahnung ob das passt.
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Dayworker
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- Wohnort: laut USV-Log am Ende der Welt...
Platten über 2TB bekommst du entweder nur mit einer Sektorgrösse über 512Byte (meist unter Verlust der Bootfähigkeit) oder GPT hin und GPT läuft offiziell nur mit (U)EFI. Einige Linux-Bootmanager können allerdings auch GPT mit dem normalen Rechner-BIOS abbilden. Sämtliche Steckkarten sind da laut der neuesten c't Heft 16 Seite 158ff auch keine Hilfe.
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