Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Design und Lizensierungsfragen
Design und Lizensierungsfragen
Hallo,
wir planen unsere Serverlandschaft zu virtualisieren.
Momentan haben wir
5 Windows 2003 Server - 2 Domänencontroller, File- und Printserver, Anwendungsserver, Exchangeserver (alles 1 Prozessor Systeme 2,4 GHz mit 2 Kernen) und 2 GB Arbeitsspeicher.
2 Windows XP Maschinen die einfache Dienste tätigen (Single Core Prozessor mit 512MB Arbeitsspeicher
Die Auslastung der Systeme liegt im Prozessor und Speicherbereich bei 40% durchschnittlich.
Angebunden sind 80 Benutzer.
Hinzu kommen sollen zukünftig 2 Terminal Server für ca. 60 Benutzer.
Weiterhin sollen 2 Windows XP Clients virtualisiert werden. Ein Client muss in die DMZ.
Auch sollen die 2003er Maschinen nach und nach auf 2008 R2 ausgetauscht werden.
Es gibt momentan 2 Überlegungen:
1.
2 ESXi 4 Maschinen mit einer SAN.
(2 Server mit je 2 Prozessoren und 4 Kernen und je 24GB Arbeitsspeicher zudem 6 Netzwerkkartenports)
Das SAN wird mit 10 Festplatten im RAID 6 betrieben.
Anbindung erfolgt über FibreChannel
Ist das überhaupt so möglich?
2.
2 ESXi 4 Maschinen mit eigenem Festplattenpool
(2 Server mit je 2 Prozessoren und 4 Kernen und je 24GB Arbeitsspeicher zudem 6 Netzwerkkartenports)
1 NAS, wo alle 30 Minuten eine Kopie eines Servers abgelegt wird
Ist das übehaupt so möglich?
Sind die Server in beiden Fällen zu Groß oder zu Klein?
Welche Alternativen habe ich?
Benötige ich dafür Lizenzen?
Hardware wird von FSC sein, ist eine Vorgabe die ich nicht umgehen kann.
Wenn noch was fehlt kurz hier schreiben, hoffe die Infos reichen, das ihr mir helfen könnt. Achja, weiter hin ist evtl. auch noch ThinApp ein Thema.
wir planen unsere Serverlandschaft zu virtualisieren.
Momentan haben wir
5 Windows 2003 Server - 2 Domänencontroller, File- und Printserver, Anwendungsserver, Exchangeserver (alles 1 Prozessor Systeme 2,4 GHz mit 2 Kernen) und 2 GB Arbeitsspeicher.
2 Windows XP Maschinen die einfache Dienste tätigen (Single Core Prozessor mit 512MB Arbeitsspeicher
Die Auslastung der Systeme liegt im Prozessor und Speicherbereich bei 40% durchschnittlich.
Angebunden sind 80 Benutzer.
Hinzu kommen sollen zukünftig 2 Terminal Server für ca. 60 Benutzer.
Weiterhin sollen 2 Windows XP Clients virtualisiert werden. Ein Client muss in die DMZ.
Auch sollen die 2003er Maschinen nach und nach auf 2008 R2 ausgetauscht werden.
Es gibt momentan 2 Überlegungen:
1.
2 ESXi 4 Maschinen mit einer SAN.
(2 Server mit je 2 Prozessoren und 4 Kernen und je 24GB Arbeitsspeicher zudem 6 Netzwerkkartenports)
Das SAN wird mit 10 Festplatten im RAID 6 betrieben.
Anbindung erfolgt über FibreChannel
Ist das überhaupt so möglich?
2.
2 ESXi 4 Maschinen mit eigenem Festplattenpool
(2 Server mit je 2 Prozessoren und 4 Kernen und je 24GB Arbeitsspeicher zudem 6 Netzwerkkartenports)
1 NAS, wo alle 30 Minuten eine Kopie eines Servers abgelegt wird
Ist das übehaupt so möglich?
Sind die Server in beiden Fällen zu Groß oder zu Klein?
Welche Alternativen habe ich?
Benötige ich dafür Lizenzen?
Hardware wird von FSC sein, ist eine Vorgabe die ich nicht umgehen kann.
Wenn noch was fehlt kurz hier schreiben, hoffe die Infos reichen, das ihr mir helfen könnt. Achja, weiter hin ist evtl. auch noch ThinApp ein Thema.
Hallo. Auf jeden Fall mit SAN! Alles andere ist ein übles Gebastel, HA, vMotion und DRS gehen dann auch nicht. Ob iSCSI oder Fibre-Channel hängt von euren Anforderungen ab. Die 24 GB Arbeitsspeicher würde ich direkt mal auf 48 GB erweitern. btw: Auch 32 GB kann man mit Tripe-Channel aufbauen, ich verstehe nicht, warum die Leute immer so "krumme" Speichermengen konfigurieren. Ansonsten sieht das schon ordentlich aus. Du solltest dir natürlich bewusst sein, dass ein ESX Server alleine alle Maschinen ausführen können sollte. Evtl. macht ein Setup mit 3 Maschinen mehr Sinn.
Moin, moin,
die Speicheraufrüstung auf 48 GB kostet nicht die Welt, gibt Dir aber die Möglichkeit die geplanten, und noch hinzukommenden VM's, auch auf einem ESX(i) laufen zu lassen.
Als Lizenzen würde Dir vielleicht schon die Essentials Plus genügen, damit kannst Du auch noch einen 3. Host beglücken.
http://www.vmware.com/de/vmwarestore/vsphere_smbpurchaseoptions.html
Die nächste Stufe wäre die Advanced Lösung, wird aber schon erheblich teurer.
die Speicheraufrüstung auf 48 GB kostet nicht die Welt, gibt Dir aber die Möglichkeit die geplanten, und noch hinzukommenden VM's, auch auf einem ESX(i) laufen zu lassen.
Als Lizenzen würde Dir vielleicht schon die Essentials Plus genügen, damit kannst Du auch noch einen 3. Host beglücken.
http://www.vmware.com/de/vmwarestore/vsphere_smbpurchaseoptions.html
Die nächste Stufe wäre die Advanced Lösung, wird aber schon erheblich teurer.
Hallo,
danke erst mal für die Antworten.
Aber wieso geht man bei sowas eigentlich auf eine SAN?
Wenn das SAN ausfällt geht doch gar kein Server mehr, richtig?
Ist da wirklich die 2te Lösung so eine Bastelstube da gegen?
Und eigentlich war es so gedacht 2 Server, Serverimages aufgeteilt und fällt ein Server aus, anderen Server die Stunden benutzen, bis defektes Teil ausgetauscht ist.
Und bei der VSpehre Lizenz müssen dann noch Lizenzen für ESX z.B. dazu gekauft werden?
Bitte weiter hin um Rat.
danke erst mal für die Antworten.
Aber wieso geht man bei sowas eigentlich auf eine SAN?
Wenn das SAN ausfällt geht doch gar kein Server mehr, richtig?
Ist da wirklich die 2te Lösung so eine Bastelstube da gegen?
Und eigentlich war es so gedacht 2 Server, Serverimages aufgeteilt und fällt ein Server aus, anderen Server die Stunden benutzen, bis defektes Teil ausgetauscht ist.
Und bei der VSpehre Lizenz müssen dann noch Lizenzen für ESX z.B. dazu gekauft werden?
Bitte weiter hin um Rat.
Also erstmal ist SAN ein Netzwerk, wie der Name schon sagt. Du hast ein SAN, an das deine Server angebunden sind. Dort ist auch ein Storagesystem beheimatet, dass den Speicherplatz bereitstellt. Das man diese Terminologie versteht ist wichtig! Mir rollen sich immer die Fußnägel auf, wenn ich höre "Wir haben eine SAN"...
Eben _weil_ das Storagesystem im SAN ein Single Point of Failure ist, sollte es entsprechend redundant sein. Also zwei Controller, die Platten redundant im Enclosure angebunden, redundante Netzteile, zwei Switches, zwei Hostbus Adapter pro Server usw.
Damit HA, vMotion, DRS usw. funktionieren, ist ein zentrales Storagesystem nun mal zwingende Voraussetzung. Die ESX(i) Server müssen ja auf die VMs im gemeinsamen Dateisystem VMFS zugreifen können. Von Replikationen wie Veeam usw. würde ich abraten. Funktioniert, ist aber IMHO Gebastel.
Eben _weil_ das Storagesystem im SAN ein Single Point of Failure ist, sollte es entsprechend redundant sein. Also zwei Controller, die Platten redundant im Enclosure angebunden, redundante Netzteile, zwei Switches, zwei Hostbus Adapter pro Server usw.
Damit HA, vMotion, DRS usw. funktionieren, ist ein zentrales Storagesystem nun mal zwingende Voraussetzung. Die ESX(i) Server müssen ja auf die VMs im gemeinsamen Dateisystem VMFS zugreifen können. Von Replikationen wie Veeam usw. würde ich abraten. Funktioniert, ist aber IMHO Gebastel.
Danke bla!zilla, das ist doch mal eine echt gute Erklärung.
So jetzt mal weiter bohren.
Also 2 - 3 Server mit nur eigenen Festplatten und einem Programm wie Veeam ist gebastel, aber 2 - 3 Server mit einem Storagesystem in einem SAN ist besser. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Wie sieht es in der Gegenüberstellung mit der Ausfallsicherheit aus?
Ist das was eigentlich gebastel ist, nicht sicherer?
Mit was für Ausfällen kann man rechnen, bei einem Storagesystem, wenn man die oben beschriebenen Teile redundant hält?
Bei dem SAN Konzept, welche Verkabelung wird bevorzugt?
So jetzt mal weiter bohren.
Also 2 - 3 Server mit nur eigenen Festplatten und einem Programm wie Veeam ist gebastel, aber 2 - 3 Server mit einem Storagesystem in einem SAN ist besser. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Wie sieht es in der Gegenüberstellung mit der Ausfallsicherheit aus?
Ist das was eigentlich gebastel ist, nicht sicherer?
Mit was für Ausfällen kann man rechnen, bei einem Storagesystem, wenn man die oben beschriebenen Teile redundant hält?
Bei dem SAN Konzept, welche Verkabelung wird bevorzugt?
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irix
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Das was an Gefahr auftreten koennte darueber must du dir Gedanken machen. Auch wielange darf eine Komponente aussfallen bzw. wie schnell muss der Betrieb wieder hergestellt sein.
Es ist immer zubevorzugen die Devise "Trenne OS und Daten". Ein ESX Server ist im besten Fall als dummer "Node" zusehen. Geht er kaputt oder muss gewartet werden dann faehrt man ihn herunter und beginnt zuarbeiten. Um die Sicherheit von Daten muss man sich keine Gedanken machen weil keine auf dem Geraet gespeichert sind.
Das macht auch eine Sicherung des ESX selber ueberfluessig bzw. man beschraenkt sich auf die Konfig Dateien. Wer ESXI benutzt kann diese mit einem Einzeiler von einer Remote Statiopn sichern und wieder einspielen.
Welcher Art von SAN haengt davon ab was ihr evtl. schon habt bis wo wollt ihr Mittel- und Langfristig hin wollt. ESX supportet IP basierten Storage in Form von iSCSI, NFS oder FC. Von 1GB bis 10GB ist an Bandbreite alles auf dem Markt vertreten aber da sollte man sich nicht blenden lassen denn es braucht eine Menge Spindel um Random IO bei 4-8KB ueber die Drähte zubringen. Wer aber hier komplett auf der gruenen Wiese anfaengt sollte laenger in die Zukunft schauen.
Wenn ihr ein SAN habt dann ist der Ausfall eines ESX kein Problem und kann auf Wunsch die VMs automatisch neustarten. Der Admin muss also nicht mehr 24/7 auf den Schirm starren oder auf eine SMS warten
.
Jeder der groessen SAN Anbieter bietet ein der mehre Goodies bei seiner Implementierung an. Das muss nicht VMware spezifisch sein sondern zielt oftmals auch in Richtung GastOS. Ein NFS oder iSCSI wuerde sich auch direkt in den Gast bringen lassen. Hier koennen Snapshot, De-Duplizierung oder Automatische Archivierung evtl. ein Argument sein.
Ob du dein SAN im gleichen Schrank/Raum betreibst bleibt dir ueberlassen.... die Verkabelung und SAN Switche ist aber immer schoen Redundant zuhalten.
Ich kenne installation die haben ein SAN und billige und viele SATA Platten im ESX. Fuer eine verkuerzte wiederanlaufzeit bei einem Ausfall des SAN werden hier Replikate der VMs abgelegt.
Gruss
Joerg
Es ist immer zubevorzugen die Devise "Trenne OS und Daten". Ein ESX Server ist im besten Fall als dummer "Node" zusehen. Geht er kaputt oder muss gewartet werden dann faehrt man ihn herunter und beginnt zuarbeiten. Um die Sicherheit von Daten muss man sich keine Gedanken machen weil keine auf dem Geraet gespeichert sind.
Das macht auch eine Sicherung des ESX selber ueberfluessig bzw. man beschraenkt sich auf die Konfig Dateien. Wer ESXI benutzt kann diese mit einem Einzeiler von einer Remote Statiopn sichern und wieder einspielen.
Welcher Art von SAN haengt davon ab was ihr evtl. schon habt bis wo wollt ihr Mittel- und Langfristig hin wollt. ESX supportet IP basierten Storage in Form von iSCSI, NFS oder FC. Von 1GB bis 10GB ist an Bandbreite alles auf dem Markt vertreten aber da sollte man sich nicht blenden lassen denn es braucht eine Menge Spindel um Random IO bei 4-8KB ueber die Drähte zubringen. Wer aber hier komplett auf der gruenen Wiese anfaengt sollte laenger in die Zukunft schauen.
Wenn ihr ein SAN habt dann ist der Ausfall eines ESX kein Problem und kann auf Wunsch die VMs automatisch neustarten. Der Admin muss also nicht mehr 24/7 auf den Schirm starren oder auf eine SMS warten
Jeder der groessen SAN Anbieter bietet ein der mehre Goodies bei seiner Implementierung an. Das muss nicht VMware spezifisch sein sondern zielt oftmals auch in Richtung GastOS. Ein NFS oder iSCSI wuerde sich auch direkt in den Gast bringen lassen. Hier koennen Snapshot, De-Duplizierung oder Automatische Archivierung evtl. ein Argument sein.
Ob du dein SAN im gleichen Schrank/Raum betreibst bleibt dir ueberlassen.... die Verkabelung und SAN Switche ist aber immer schoen Redundant zuhalten.
Ich kenne installation die haben ein SAN und billige und viele SATA Platten im ESX. Fuer eine verkuerzte wiederanlaufzeit bei einem Ausfall des SAN werden hier Replikate der VMs abgelegt.
Gruss
Joerg
sven73 hat geschrieben:Also 2 - 3 Server mit nur eigenen Festplatten und einem Programm wie Veeam ist gebastel, aber 2 - 3 Server mit einem Storagesystem in einem SAN ist besser. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Korrekt.
Ist das was eigentlich gebastel ist, nicht sicherer?
Gebastel ist all das, wo man besonders viel Hirnschmalz reinstecken muss, was gestrickt und nicht so ganz aus einem Guss wirkt. Sicherlich oft eher subjektiv.
Mit was für Ausfällen kann man rechnen, bei einem Storagesystem, wenn man die oben beschriebenen Teile redundant hält?
Defekte Backplane oder natürlich "double Failure", also ein toter Controller und ein Switchausfall beim andern Controller. Aber das hast du auch bei zwei einzelnen Hosts.
Moin, moin,
wie, bereits oben, geschrieben sind die Lizenzen für 3 ESX Server dabei.
http://www.vmware.com/de/vmwarestore/vsphere_smbpurchaseoptions.html
wie, bereits oben, geschrieben sind die Lizenzen für 3 ESX Server dabei.
http://www.vmware.com/de/vmwarestore/vsphere_smbpurchaseoptions.html
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