Seite 1 von 1

Gast System sehr langsam

Verfasst: 10.02.2010, 00:31
von TitusTNT
Hallo Leute,

ich bin am verzweifeln, ich habe einen Kunden der setzt einen ESXi in der aktuellesten Version ein.

Der Server ist ein HP Pro Liant 370 G5. Betriebssysteme laufen 2 mal 2008 64 BIT Standart Server.

Einer als Datenbank und DC und der andere als Terminal Server. Mein Problem ist das das Arbeiten extrem langsam ist das öffnen eines Datensatzes vom Datenbank Server dauert ca. 30 sek.

hat jemand für mich einen Tip oder so ein Problem schon einmal gehabt?

Verfasst: 10.02.2010, 14:29
von deathrow
Speichert er die die VMs lokal oder auf einem NAS?
Speicherauslastung der VMs und des ESXi ?

Verfasst: 10.02.2010, 14:45
von TitusTNT
Der Speichert die Lokal auf einem Rate 5 mit 1200 GB


Ich hoffe du meinst den Arbeitsspeicher

Insgesamt sind 16 GB drin

Laut der Übersicht werden 11 GB benutzt.

bin leider auch erst neu auf dem Gebiet wenn du mir sagst wo ich die Werte finde die du brauchst schau ih gerne nach, ich bin über jede Hilfe dankbar.

Wie ist das eigentlich mit Modus bei den Festplatten,

Unabhängig -> dauerhaft - Nicht dauerhaft?
kann ich damit auch an der Performance schraube drehen ?

MFG

Verfasst: 16.02.2010, 21:21
von Kran01
wechsle auf Hyper-V, dann hast Du Performance ohne Ende

Verfasst: 16.02.2010, 21:53
von TitusTNT
;) ich hab den Fehler gefunden es war der Virenscanner :( Schande über mich das hätte ich früher merken müssen.

der zeigt bei VMware an HyperV Nicht vorhanden.

Verfasst: 16.02.2010, 22:34
von Dayworker
Ne, daß hast du falsch verstanden. Er meinte W2k8 als Host-OS mit HyperV-Rolle oder gleich Hyper-V Standalone einsetzen.

Allerdings wärst du dann offiziell bis auf SLES und RHEL nur auf Windows-Gäste eingeschränkt. Und ja, es gibt auch einzelne Berichte einer geglückten Inst von Fedora und Ubuntu unter Zuhilfenahme der von M$ veröffentlichter "Linux Integration Components" und "Satori InputVSC driver". Damit sollte der Kernel ab 2.6.32 vorerst Hyper-V Paravirtualisierung mitbringen, allerdings haben die Kernel-Maintainer eine aktivere Entwicklung seitens M$ angemahnt und so wäre Hyper-V fast schon mit 2.6.33 wieder aus dem Kernel geflogen. M$ hat dann kurzzzeitig wieder nachgelegt und inzwischen erneut einen Stopp eingelegt, so daß die Entfernung aus dem Kernel jetzt bei 2.6.35 im Raume steht. Also wenig neues bei M$ und dann soll man sowas produktiv einsetzen... :roll:

Verfasst: 16.02.2010, 23:02
von irix
Kran01 hat geschrieben:wechsle auf Hyper-V, dann hast Du Performance ohne Ende


In welcher Weise sollte dies eine Verbesserung bringen?

Gruss
Joerg

Verfasst: 18.02.2010, 10:17
von Kran01
mehr Perfomance.

Wir haben von ESXi auf Hyper-V umgestellt und insgesamt eine deutliche Verbesserung.

Scheinbar kann Hyper-V eben besser mit Windows-Maschinen umgehen.

Wir hatten vorher 2 ESXi zur Lastverteilung, jetzt haben wir alles auf einem Host. Darauf laufen 5 Server (3 Windows 2008, 2 Win2000) und eine XP-Worstation.

Insgesamt sind rund 20 User unterwegs. Wie gesagt, unter ESXi war die Last zu groß, wir mussten es auf 2 Hosts verteilen. Bei allen Maschinen auf einem Host liefen die CPUs ständig bei 90-100 %.

Jetzt gurgelt die eine Maschine bei vielleicht 30 %. Alle haben eine deutliche Beschleunigung beim Arbeiten bestätigt.

Aber warum das so ist, weiß ich nicht.

Verfasst: 18.02.2010, 23:06
von Dayworker
Der Hintergrund liegt in meinen Augen in der Umsetzung der Virtualisierung. Bei VMware gibt es feststehende Gast-HW und für diese muß das Gast-OS passende Treiber mitbringen. Bei Hyper-V, egal ob W2k8 mit HyperV-Rolle oder Hyper-V Standalone (einem stark beschnittenen W2k8 nur mit aktiver HyperV-Rolle), sorgt dagegen der Hypervisor für die benötigten Treiber. D.h., der Gast lädt sich alle benötigten Treiber aus dem W2k8-Fundus des Hosts. Dafür bist du im Gegenzug bis auf wenige Ausnahmen auf Win-Gäste begrenzt oder brauchst die schon erwähnten "Linux Integration Components" und "Satori InputVSC driver".

Wenn es rein um Win-Gäste geht und du kein vMotion planst, daß auch bei VMware einigen Beschränkungen durch die vorhandenen CPU-Fähigkeiten unterworfen ist, mag Hyper-V einen Ausweg darstellen, aber keinesfalls beim Mischbetrieb von Linux- und Win-Gästen.