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Großes phy. RAID sinnvoll einbinden

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Großes phy. RAID sinnvoll einbinden

Beitragvon hardye » 24.06.2009, 07:15

Hallo Forengemeinde,

ich bin absoluter ESX Neuling und habe mal ein paar grundlegende Fragen.
Auf einem neuen Server mit einem ADAPTEC-Raid Controller sollen 2 RAIDs eingerichtet werden. Ein SAS-Raid mit 275GB für die Systeme und ein 3,2TB-Raid für Daten.
Virtuell soll ein Server2003R2 laufen sowie 2-4 XP-Clients.
Die Systeme möchte ich gerne auf dem SAS-Laufwerk unterbringen, der Server2003R2 soll darüber hinaus das 3,2TB Raid zur verfügung gestellt bekommen.
Doch dazu habe ich nun die Fragen:
Wie gehe ich dazu am sinnvollsten bei der Einrichtung der Platten vor?
Zunächst einmal muss doch das gesamte SAS-Raid vom Controller als 1 RAID aufgebaut werden. Dann im ESXi das gesamte Laufwerk als Datenträger einbinden (Speicher hinzufügen). Dann bei der Konfig der einzelnen Virtualsierungen den nötigen Platz angeben. Richtig so?

Dann das 3,2TB komplett als RAID vom Controller aufbauen? Der ESXi erkennt ein 3,2TB Laufwerk, kann dann aber nur einen teil verarbeiten, oder? Wie gehe ich das am geschickttesten an? Im Server2003 soll später eine 3,2TB Platte zur verfügung stehen!

Ich bedanke mich schonmal herzlichst für Eure Hilfestellungen.


Viele Grüße
Hardy

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Beitragvon Dayworker » 24.06.2009, 09:10

3.2TB in einer VM? Das gibt meist Ärger mit dem Gast-OS, zumal max 2TB-512B bei einer max VMFS-Blocksize von 8MB durch vSphere (ESX, ESXi, vCenter Server) unterstützt wird. So stehts zumindest im "vsp_40_config_max.pdf" zu finden bei http://www.vmware.com/de/support/pubs/v ... _vc40.html

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 09:15

Dayworker hat geschrieben:3.2TB in einer VM? Das gibt meist Ärger mit dem Gast-OS, zumal max 2TB-512B bei einer max VMFS-Blocksize von 8MB durch vSphere (ESX, ESXi, vCenter Server) unterstützt wird. So stehts zumindest im "vsp_40_config_max.pdf" zu finden bei http://www.vmware.com/de/support/pubs/v ... _vc40.html


Wie gehe ich denn dann am sinnvollsten vor? Die 3,2TB müssen irgendwie komplett dem System zur verfügung gestellt werden.

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Beitragvon Dayworker » 24.06.2009, 09:20

Der Server selber wird den kompletten Speicherplatz ansprechen können, allerdings sind pro VM nur 2TB-512B möglich. Damit umgeht man die Probleme mit dem GPT-Patitionsschema. Dieses ist notwendig um HDDs über 2TB Speicherplatz überhaupt ansprechen zu können, ansonsten passiert ein Überlauf mit Modulo 2TB. Mehr als 2TB lassen sich nun mal nicht mit 48Bit adressieren, da ist GPT und seinen 128Bit um einiges weiter. ;)

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 09:28

Dayworker hat geschrieben:Der Server selber wird den kompletten Speicherplatz ansprechen können, allerdings sind pro VM nur 2TB-512B möglich. Damit umgeht man die Probleme mit dem GPT-Patitionsschema. Dieses ist notwendig um HDDs über 2TB Speicherplatz überhaupt ansprechen zu können, ansonsten passiert ein Überlauf mit Modulo 2TB. Mehr als 2TB lassen sich nun mal nicht mit 48Bit adressieren, da ist GPT und seinen 128Bit um einiges weiter. ;)


Das ist mir letzlich schon klar, aber wie löse ich nun meine "Aufgabe"?
Bleibt mir nur eine Lösung?
Es gibt einen ADAPTEC-Controller mit 12 HDDs (320GB) als RAID5 ergibt die besagten 3,2TB. Ich kann mit dem Controller ein RAID5 mit 2TB erstellen und mit den gleichen Platten ein weiteres RAID5 mit der Restkapazität. Das habe ich mal versucht, klappt.
Dann sollte doch der ESX 2 unterschiedliche RAIDs erkennen. Diese dann als Datenspeicher konfigurieren und später als ein Laufwerk zusammenfügen?

Wie macht man sowas generell wenn man z.B. 12TB Platten hat und diese einem Sys zur verfügung stellen will?

VG

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Beitragvon e-e-e » 24.06.2009, 09:41

Hallo,

na theoretisch sollte es doch über 2 vHDDs (2x 1,6TB) gehen, zu einem Laufwerk zusammenfügen wirst Du sie nicht können, aber Du kannst ja die eine vHDD, in der VM in einem Verzeichnis der anderen, mounten. Damit erhältst Du einen Verzeichnisbaum über die gesamten 3,2 TB.

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 09:45

e-e-e hat geschrieben:Hallo,

na theoretisch sollte es doch über 2 vHDDs (2x 1,6TB) gehen, zu einem Laufwerk zusammenfügen wirst Du sie nicht können, aber Du kannst ja die eine vHDD, in der VM in einem Verzeichnis der anderen, mounten. Damit erhältst Du einen Verzeichnisbaum über die gesamten 3,2 TB.


Danke!
Kannst du mir das nochmal genauer erklären? Wie muss ich zunächst den Controller konfigurieren? Und was dann im ESX?

LG Hardy

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Beitragvon e-e-e » 24.06.2009, 09:48

Da musst Du hier im Forum die ESXi-Spezies fragen. Ich habe mit dem ESXi keine Erfahrungen, aber mein Lösungsansatz müsste funktionieren, da Du damit die Beschränkungen umgehst.

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 10:30

e-e-e hat geschrieben:Da musst Du hier im Forum die ESXi-Spezies fragen. Ich habe mit dem ESXi keine Erfahrungen, aber mein Lösungsansatz müsste funktionieren, da Du damit die Beschränkungen umgehst.


Ich denke mal nicht das dies ein Problem des ESXi ist oder der Version 4. Laut Datenblätter kann kein ESX System mehr als 2TB verwalten (Begründet ja allein schon durch die Adressierbreite). Deshalb meine Frage nochmals wie ich das am Besten nun Konfigurieren soll.

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 17:10

Also,nun am System. Ein 3,2TB Laufwerk wird erkannt, aber nur 1,19 TB können zugewiesen werden. Erstelle ich dann aus den Festplatten 2 Raid-5 Arrays, erkennt er beide auch korrekt. Die eine ist 1,9TB groß, die andere 1,2TB. Beide sind nun unabhängig voneinander. Wie kann ich nun beide Datenbereiche zu einem zusammefügen?

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Beitragvon e-e-e » 24.06.2009, 17:18

Hallo,

genau so meinte ich das, nur zusammenfügen klappt dann, meines Wissens, nur innerhalb der VM (vielleicht mittels RAID 0).

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 17:25

Also quasi eine Zusammenführung im Filesystem des virtiellen Servers.
Das ist ja scon echt blöd gemacht wi ich fnde :cry:
Ob das dann überhaupt noch performant genug ist bezweifel ich stark. Eine andere Lösung gibt es keine?

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Beitragvon e-e-e » 24.06.2009, 17:28

Ich würde sagen, genauso performant wie im Datastore.

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 17:33

SOOOO, ich habe es geschafft, werds euch aber allen nicht verraten :twisted:

Na Doch. Also man lege 2 RAIDs im Controller (Adaptc) an die kleiner 2 TB sind. Beide RAID5 mit de selben Platten.
Dann der Start des ESXi und die Erstellung des ersten Datenspeichers (<2TB). Dann auf Eignschaften, Eröhen, und dann wäht man den 2. Datenbereich des Phy.Controllers aus. Jetzt wird der Teil angehangen und gut iss.

Danke soweit. Jetzt folgen weitere Schritte

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Beitragvon hardye » 24.06.2009, 17:57

Hmm, scheinbar doch nicht...
Der Datenbereich ist zwar jetzt 3,2TB groß, aber ein Laufwerk für eine VM darf aximal 2TB groß sein. Das ist eine saublöde Beschrängung :cry:

Gibt es dafür irgendeine Lösung?

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Beitragvon irix » 24.06.2009, 19:12

Das was du im vorherigen Post beschrieben hast sind sogenante Extends, welche zwar ein Volume vergroessern aber nichts an der max. Dateigroesse von 2TB-512bytes aendern.

Die Frage ob man sich mit NFS drum herum mogeln kann da hier ja kein VMFS zum Einsatz kommt.

Einzige Loesung waere ein SAN zuhaben was per CIFs die Daten der VM praesentiert, wie ein NetApp Filer oder mittels iSCSI direkt in den VMguest.

Gruss
Joerg

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Beitragvon PatrickW » 24.06.2009, 20:10

Erstell doch einfach 2 virtuelle Festplatten mit je 1,6 GB und bastel dann im Windows Server 2003 einen RAID0 draus, bzw. es müsste auch nen Punkt geben wo er die beide einfach hintereinander hängt, habe das jetzt aber gerade nicht genau im Kopf.

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Beitragvon Saturnous » 25.06.2009, 00:01

Lass das mit den dynamischen Disks - das rächt sich sehr schnell ... BestPractice ist lieber 3 einzelne RDMs (0 Plan ob die Adaptec Logischen Laufwerke saubere SCSI disks emulieren können) und das ganze einzeln benutzen ggf Shares per DFS zusammenfassen.

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Beitragvon hardye » 25.06.2009, 07:07

Hallo Saturnous,

warum gibt es Probleme mit dyn. Disks?
Ich habe jetzt 2 "Disks" mit dem Adaptec Controller generiert. 2 "Disks" als Raid5 aus den 12 HDDs. Dananch diese 2 Disks in VMWare als einen Datenspeicher zusammengeführt und dem System wiederum 2 Laufwerke angeboten (wegen der 2TB Grenze beim formatieren). Das Gastsystem erkennt diese beiden Laufwerke nun als dyn. Datenträger. Erstellt habe ich sie als erweitertes Laufwerk (kein Stripe-Raid sondern die "Anhängemethode"). Ist das kein guter Weg?

Viele Grüße
Hardy

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Beitragvon irix » 25.06.2009, 09:20

Das mit der Zusammenfuehrung der Datastores (Extends) wuerde ich mir genau ueberlegen, denn mir faellt immer kein Grund ein warum man das haben wollte. Du weist was passiert wenn der erste Extend mal kaput ist?

Gruss
Joerg

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Beitragvon nbfbe » 25.06.2009, 13:07

Hallo,

warum nicht einfach die Festplatten via RDM in die VM einbinden?

Gruß

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Beitragvon hardye » 25.06.2009, 13:36

Kannst du mir das mal näher erläutern?
RDM gibt es doch garnicht im ESXi oder?
Ich hatte jedenfalls keine Möglichkeit gesehen einen Datenspeicher irgendwie anders als VMFS einzubinden...

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Beitragvon nbfbe » 25.06.2009, 13:45

Hallo,

meines Wissens nach gibt es im ESXi keine Einschränkungen zu RDMs.

Wichtig ist, dass der ESX ein unformatiertes (!) Laufwerk sieht. Dann in der VM eine Festplatte hinzufügen - ist eine unformatierte Platte erkannt, steht die Option "RDM" auch zur Verfügung.

Frank

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Beitragvon hardye » 25.06.2009, 13:48

Was hat das denn überhaupt für Vor- und Nachteile?

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Beitragvon nbfbe » 25.06.2009, 14:34

Die Festplatten sind dann nicht virtuell im VMFS, sondern die VM greift direkt auf die Festplatten zu - das kann Vor- und Nachteile haben, je nachdem was man vorhat...


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