Hallo zusammen,
Habe ESXi 4 U1 (HP-Edition) auf einem HP Proliant DL380 G6 (Xeon E5530, 12GB RAM) installiert, und zwar auf einer SD-Karte, die auf dem Mainboard steckt. Speicher für VMs: ca. 320 GB in einem RAID5. Alle Updates für den Host sind installiert.
Erste VM: W2K8-Server, als Terminalserver
4 CPUs, 4GB RAM, 80GB HD
Zweite VM: PGP Keyserver (wahrscheinlich modifiziertes Debian mit aktuellerem Kernel), 1 CPU, 1 GB RAM, 8GB HD
Mehr läuft noch nicht auf dem Host.
Lizenz für Host: Kostenlose 1 CPU-Lizenz
Nun wundere ich mich, warum die VMs nach ca. 3 Tagen einfach abgeschaltet sind. Sobald ich den Windows Terminalserver wieder starte, meldet dieser, dass offenbar die Stromversorgung gekappt wurde. Bedeutet also, die VMs sind nicht runtergefahren worden, sondern wurden direkt abgeschatet.
Woran kann das liegen? In den Ereignisprotokollen des Hosts habe ich nichts gefunden, was damit im Zusammenhang stehen könnte. Vom Zeitraum konnte ich es ja eingrenzen, da die StromWeg-Meldung des Windows Servers mir den genauen Zeitpunkt verraten hat.
Nun ist es schon zweimal aufgetreten und daher bin ich mir sicher, dass es wieder passieren wird. Liegt es vielleicht an der Host-Lizenz?
Viele Grüße,
Christian
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
[solved] VMs nach ca. 3 Tagen einfach abgeschaltet
Ja der Host hat 2 Netzteile und beide hängen an unterschiedlichen USVs. Ich konnte nicht nachvollziehen, ob der Host sich neugestartet hat oder weg war. Keinen Eintrag im Log gefunden.
Mir ist aufgefallen, dass dieses Problem erst besteht, seitdem ich die PGP Linux Kiste aufgesetzt habe. Darin sind noch keine VMware Tools installiert - laut PGP Support muss ich damit noch warten bis ESXi 4 offiziell supportet wird. Aber eine Linux-Büchse sollte man ja ohne weiteres auch eine Zeit lang ohne VMware Tools betreiben können, wenn man in der VM hin und wieder mal die Systemzeit überprüft
Mir ist aufgefallen, dass dieses Problem erst besteht, seitdem ich die PGP Linux Kiste aufgesetzt habe. Darin sind noch keine VMware Tools installiert - laut PGP Support muss ich damit noch warten bis ESXi 4 offiziell supportet wird. Aber eine Linux-Büchse sollte man ja ohne weiteres auch eine Zeit lang ohne VMware Tools betreiben können, wenn man in der VM hin und wieder mal die Systemzeit überprüft
ich habe mich mal eine weile mit ner server 2.0 Betalizenz rumgestritten, die mir ca alle 2 monate den kompletten server 2.0 stoppte!!
aber alle 3 tage ist schon seltsam.
wenn nichts in den esx logs steht, sollte mit der lizenz auch alles in ordnung sein.
ich denke, da musst du noch eine weile die nadel im heuhaufen suchen
die vmtools sind definitiv kein muss für die reine funktion der vm!
aber alle 3 tage ist schon seltsam.
wenn nichts in den esx logs steht, sollte mit der lizenz auch alles in ordnung sein.
ich denke, da musst du noch eine weile die nadel im heuhaufen suchen
die vmtools sind definitiv kein muss für die reine funktion der vm!
Mittlerweile konnte ich feststellen, dass nicht nur die virtuellen Maschinen ausgeschaltet werden, sondern dass der Host auch alle 2 bis 3 Tage abstürzt und neustartet. Die beiden Logs "/var/log/messages" und "/var/log/vmware/hostd.log" zeigen keine Einträge, die vor dem Absturz protokolliert wurden. Ich werde nun alle Ereignisse an einen Syslog-Server weiterreichen.
Außerdem kann ich den Host nochmal direkt mit dem Strom verbinden, um ein USV-Problem ausschließen zu können. An den USVs hängen noch weitere Server - mit je 2 Netzteilen, die genau wie der VMware-Host an den beiden USVs angeschlossen sind. Diese Server laufen, und in der USV-Verwaltungssoftware habe ich keine Ereignisse gefunden. Sollte es zu einem Stomausfall kommen, werden alle Server - auch die virtuellen Maschinen - benachrichtigt und heruntergefahren.
Beide USVs sind gleichen Herstellers, gleichen Typs und sind momentan mit ca. 25% ausgelastet. Einen Austausch untereinander machen die USVs zwar nicht, in der Verwaltungssoftware kann ich jedoch angeben, welche Server auf Strom-Redundanz ausgelegt sind.
Vielen Dank für Euere Hinweise!
Christian
Außerdem kann ich den Host nochmal direkt mit dem Strom verbinden, um ein USV-Problem ausschließen zu können. An den USVs hängen noch weitere Server - mit je 2 Netzteilen, die genau wie der VMware-Host an den beiden USVs angeschlossen sind. Diese Server laufen, und in der USV-Verwaltungssoftware habe ich keine Ereignisse gefunden. Sollte es zu einem Stomausfall kommen, werden alle Server - auch die virtuellen Maschinen - benachrichtigt und heruntergefahren.
Beide USVs sind gleichen Herstellers, gleichen Typs und sind momentan mit ca. 25% ausgelastet. Einen Austausch untereinander machen die USVs zwar nicht, in der Verwaltungssoftware kann ich jedoch angeben, welche Server auf Strom-Redundanz ausgelegt sind.
Vielen Dank für Euere Hinweise!
Christian
Ich habe tatsächlich ein Problem mit der Hardware, genauer gesagt, mit der mainboardseitigen Stromspar-Steuerung. Habe mich nun an HP gewendet und warte nun von dieser Seite auf Antwort.
Für alle, die das selbe Problem mit einem HP Proliant DL380 G6 haben, bitte mal hier reinschauen:
http://forums11.itrc.hp.com/service/for ... Id=1385861
ASR wäre zwar ein Ansatz, laut obigem Forumeintrag muss scheinbar ein spezielles Firmware-Update her.
Ich werde hier einen weiteren Eintrag posten, sobald es seitens HP eine Lösung gibt, die funktioniert.
Viele Grüße,
Christian
Für alle, die das selbe Problem mit einem HP Proliant DL380 G6 haben, bitte mal hier reinschauen:
http://forums11.itrc.hp.com/service/for ... Id=1385861
ASR wäre zwar ein Ansatz, laut obigem Forumeintrag muss scheinbar ein spezielles Firmware-Update her.
Ich werde hier einen weiteren Eintrag posten, sobald es seitens HP eine Lösung gibt, die funktioniert.
Viele Grüße,
Christian
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