wir bauen gerade im Zuge eines Projektes eine ESXi Installation auf und haben dabei - meine ich - momentan ein Performance Problem
Hardware:
- HP Server ProLiant DL360 G6 mit 2xXeon E5500
- Storage IBM DS3400 mit 8x300 GB SAS (15k) und 4x1TB SATA
- Storage-Konfig 2x RAID10 (aus jeweils 4 SAS-Platten) und 1x RAID5 aus allen SATA-HDDs
- Im SErver stect ein QLogic HBA, Storage ist mit 2 FC-Kabeln angebunden
- ESX4i (U1) auf einem USB-Stick installiert (ansonsten hat der Server kein eigenes Storage)
- Es wurde keine Resourcen-Limitierung konfiguriert
Als VMs laufen fünf NT4-Server und ein Win2008 Server. Alle VMs liegen als Virtuelle Disks auf den RAID10 LUNs (also kein Raw-Device-Mapping verwendet).
Nun die Frage: Wieviel darf man an Dauer-Transferrate von so einem RAID10-Verbund erwarten?
Wir haben momentan nur Tests mit dem Tool h2test (von heise) gemacht. Das liefert unter NT ca. 30 MB/sec Schreibrate und ca. das Doppelte an Leserate (einzeln getestet mit ca. 6GB an Daten, alle anderen VMs währenddessen idle). Das Tool schreibt dabei eine angegebene Menge an Daten auf die HDD und liest diese anschließend aus. Dabei wird jeweils die Zeit gemessen und so der Durchschnitt gebildet.
Interessanterweise liefert der gleiche Test (einzeln, alle anderen VMs idle) unter den Win2008Server VM erheblich höhere Werte, die m.E. aber immer noch zu niedrig sind (Schreiben ca. 70 MB/s Lesen ca. 150 MB/s)
Vielleicht irre ich mich, aber ich würde hier eine Dauertransferrate für die einzelne VM von ca. 200 MB/s erwarten.
Wenn man den Test gleichzeitig unter allen 5 NT-VMs startet, so dass sie konkurierend schreiben/lesen, kommt in jeder VM eine Lese/Schreibrate um 15 MB/s raus.
Die gleiche VM ausgeführt unter VM Workstation 7 unter XP an einer stinknormalen SATA-HDD hat eine erheblich bessere Performance...
Hat jemand vllt einen Tipp, was das falsch konfiguriert sein könnte?
Danke & Gruß,
damat