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Best Practice mit SAN Storage

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Best Practice mit SAN Storage

Beitragvon manuelBS » 22.10.2011, 19:02

Ich habe mich dazu entschlossen, eine SAN anzuschaffen. Sie ist bereits installiert und funktioniert, wie sie soll. Nun kommen bzgl. der Infrastruktur folgende Fragen auf:

- sollte jeder VM Ware Host eine große Virtuelle Platte auf der SAN bekommen, worauf dann die einzelnen VMS laufen oder würdet Ihr die VMs lokal auf den Hostplatten speichern und auf der SAN nur Volumes anlegen, die dann von der vom gemounted werden?
- Sollten die VM Datei auf der SAN liegen (so braucht der Host je eigentlich auch gar keine Lokale Platte mehr außer für das Booten des ESXi), würdet Ihr die Volumes der einzlenen VMs in der VM selbst anlegen (dann virtualisiere ich die Festplatte ja quasi in der VM, performanceproblem?) oder sollte jede VM nur eine kleine Platte haben und es wird auf der SAN für jede VM ein extra Volume angelegt, welches dann an die VM gemounted wird? Oder hat die VM gar kein Volumes außer das auf der VM?

Viele Fragen, aber vielleicht hat jemand einen nützlichen Tipp, worüber ich mich freuen würden.

Viele Grüße

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Beitragvon irix » 22.10.2011, 19:19

Deine nicht ganz passenden Bezeichnungen mach es schwer dir zu folgen.

Im Normalfall werden auf dem SAN Volumes erstellt und als LUN exportiert. Alle Hosts erhalten per ACL Zugriff auf diese LUNs. Einer erstellt ein passendes Filesystem, in diesem Fall VMFS und alle anderen mounten dieses dann als Datastore und haben gemeinsamen Zugriff auf diesen. Je nach Groesse und Moeglichkeiten sind das dann auch mal mehrere Datastores.

Die VMs werden dann in dem Datastore abgelegt und fuer jede gewuenschte Partition eines GuestOS macht man heute eine separate vDISK welche dann meistens im selben Datastore liegen. Tiering ist aber durchaus Moeglich und wird auch gemacht allerdings immer im Hinterkopf behalten das bei einem VMware Snapshot alle Snaps immer im $Home der VM liegen.

Wer spezielle Eigenschaften seines Storage nutzen will/muss koennte ueberlegen die SAN LUNs in Form von RDM einer VM bzw. mit iSCSI direkt ins GuestOS zubringen.

Bei ersterer Variante ist es in der Tat so das ein Host nur noch lokalen Platz fuer den Hypervisor braucht und kein lokales Storage. Konstellation wo man von USB/SD Card bootet gibts ja nun schon laenger und sind supportet.

Das es SAN gibt welche NFS anbieten soll hier mal nicht betrachtet werden. Aber wie du siehst gibts vielfaeltige Moeglichkeiten und die Anwort ist wie immer "It depends!"

Gruss
Joerg


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