Hallo
nach einem Serverabsturz (ESXi) haben einige VM fehlerhafte Sektoren so um die 1000KB.
Die VM läuft zwar noch und scheinbar auch ohne Fehler. Aber kann ich das irgendwie prüfen wo die fehlerhaften Sektoren liegen bzw. welche Dateien defekt sind.
Und die viel wichtigere Frage wie kann ich sowas verhinden, dass wenn der Server schlagartig aus geht die VMs auf dem iSCSI defekt sind.
Grüße
Dune
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
ESXi 4.1 defekte Sektoren in VM, die auf iSCSI liegt
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kastlr
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Hallo Dune,
genau wie in der physikalischen Welt, mach innerhalb der VM einen Filesystem Check über die gesamte Platte und laß dabei die fehlerhaften Blöcke markieren.
Auch innerhalb einer VM werden Disk nach LBA adressiert, das sich dabei die Daten in einer Containerdatei (vmdk) befinden, ist dem OS egal.
Und das diese Containerdatei eventuell aus vielen kleinen Häppchen besteht, hat allerhöchstens Auswirkung auf die Performance (Thin vs Thick).
Ich meine mich zu erinnern das in einer der letzten c't ein Artikel war, wie man eine Zuordung von fehlerhaften Sektoren zu betroffenen Dateien herstellen kann, aber aktuell finde ich ihn nicht.
Zu deiner zweiten Frage habe ich eine Gegenfrage, wie würdest du das bei einem physikalischem Server verhindern?
VMware virtualisiert keine IO's, also existiert aus Sicht der Arrays kein Unterschied zwischen einem IO aus einer VM und eines physikalischen Servers.
Und da man leider den Zeitpunkt eines fatalen Crashes erst danach sauber ermitteln kann, kommt einem getesteten Backup & Restore Konzept auch in der virtuellen Wert eine elemetare Bedeutung zu.
Gruß
Ralf
genau wie in der physikalischen Welt, mach innerhalb der VM einen Filesystem Check über die gesamte Platte und laß dabei die fehlerhaften Blöcke markieren.
Auch innerhalb einer VM werden Disk nach LBA adressiert, das sich dabei die Daten in einer Containerdatei (vmdk) befinden, ist dem OS egal.
Und das diese Containerdatei eventuell aus vielen kleinen Häppchen besteht, hat allerhöchstens Auswirkung auf die Performance (Thin vs Thick).
Ich meine mich zu erinnern das in einer der letzten c't ein Artikel war, wie man eine Zuordung von fehlerhaften Sektoren zu betroffenen Dateien herstellen kann, aber aktuell finde ich ihn nicht.
Zu deiner zweiten Frage habe ich eine Gegenfrage, wie würdest du das bei einem physikalischem Server verhindern?
VMware virtualisiert keine IO's, also existiert aus Sicht der Arrays kein Unterschied zwischen einem IO aus einer VM und eines physikalischen Servers.
Und da man leider den Zeitpunkt eines fatalen Crashes erst danach sauber ermitteln kann, kommt einem getesteten Backup & Restore Konzept auch in der virtuellen Wert eine elemetare Bedeutung zu.
Gruß
Ralf
Hallo,
bei einem physischem Server ist mir das alles klar.
Was ich nicht verstehe ist, wenn der ESX Server abstürzt, dass die VMDK Datei auf der iSCSI LUN dannach defekt ist. Wenn ich das auf die echte Welt übertage hieße, dass bei Stromausfall die physische Platte dannach sehr warscheinlich defekte sektoren hat.
In diesem Fall ist es nicht weiter schlimm, da es ein Server für die Testumgebung war. Unsere produktiv Server laufen mit FC.
Ist diese Verhalten für iSCSI eigentlich normal?.
Grüße
Dune
bei einem physischem Server ist mir das alles klar.
Was ich nicht verstehe ist, wenn der ESX Server abstürzt, dass die VMDK Datei auf der iSCSI LUN dannach defekt ist. Wenn ich das auf die echte Welt übertage hieße, dass bei Stromausfall die physische Platte dannach sehr warscheinlich defekte sektoren hat.
In diesem Fall ist es nicht weiter schlimm, da es ein Server für die Testumgebung war. Unsere produktiv Server laufen mit FC.
Ist diese Verhalten für iSCSI eigentlich normal?.
Grüße
Dune
DuneX hat geschrieben:Hallo,
Wenn ich das auf die echte Welt übertage hieße, dass bei Stromausfall die physische Platte dannach sehr warscheinlich defekte sektoren hat.
Genau darum setzt man eine USV ein. Im Falle eines Stromausfalles werden zuerst die VM und dann die Hosts geordnet heruntergefahren.
So ist sichergestellt, dass die Dateisysteme der VM in der vdmk und die Datastores im vmfs sauber geschlossen werden.
Das Storage herunterzufahren ist eine andere Sache. Falls dieses nicht durch eine USV heruntergefahren werden kann, sollte es doch mindestens einen Batteriegepufferten Cache besitzen.
Dass aber Sektoren der physischen Platten defekt gehen ist sehr unwahrscheinlich. Eher ergeben sich Zuordnungsfehler innerhalb der Dateisysteme.
Wie Du siehst unterscheidet sich hier die physische und virtuelle Welt nicht. Mit der Virtualisierung wird es sogar noch ein Bisschen aufwändiger.
Und wie Ralf bereits geschrieben hat, kommst du um ein anständiges Backupkonzept nicht herum
hth
Chregu
Hi,
jetzt wirds interessant. Ich habe über den storage-browser die VM vom der iSCSI LUN kopiert - was ohne weiteres ging. Dann habe ich mit einer BootCD die orginale VM auf der LUN einfach mal formatiert und chkdsk zeigt nun keine defekten sektoren an. In der Kopie sind nach wie vor welche.
Continuum kann ich Dir log oder so geben, dass Du vielleicht dort etwas erkennst?
Ich werde am Wochenende mal die VM mit vmkfstools clonen - mal schaun wie dann die platte aussieht.
Grüße
Dune
@Sicherheitskonzepte - sind mir alle bekannt - hier gehts nur um ein Testsystem, deswegen keine USV kein Backup o ähnliches
jetzt wirds interessant. Ich habe über den storage-browser die VM vom der iSCSI LUN kopiert - was ohne weiteres ging. Dann habe ich mit einer BootCD die orginale VM auf der LUN einfach mal formatiert und chkdsk zeigt nun keine defekten sektoren an. In der Kopie sind nach wie vor welche.
Continuum kann ich Dir log oder so geben, dass Du vielleicht dort etwas erkennst?
Ich werde am Wochenende mal die VM mit vmkfstools clonen - mal schaun wie dann die platte aussieht.
Grüße
Dune
@Sicherheitskonzepte - sind mir alle bekannt - hier gehts nur um ein Testsystem, deswegen keine USV kein Backup o ähnliches
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