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Fileserver virtualalisieren

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Fileserver virtualalisieren

Beitragvon tatja » 07.04.2011, 12:42

Hallo,
wir möchten mehrere Win2008R2 Server unter ESXi betreiben. Es handelt sich um eine soziale Einrichtung mit wenig Geld.
Als NAS für die Daten haben wir 2 gespiegelte Server mit der Linux-Distribution OpenFiler. Der ESXi-Server ist ein HP Proliant ML110 mit 8GB RAM. Der Openfiler ist als Datastore über eine extra Netzwerkkarte mit 1000MBit angeschlossen. Auch wenn es sich für Experten hier etwas unterdimensioiert anhört, es läuft ganz ordentlich :)

Jetzt ist die Frage wo ich die 250GB Benutzerdaten (Profile, Eigene Dateien, Gruppenlaufwerke) unterbringe.
Soll ich vom Openfiler 250GB über iSCSI mounten (z.B. als Laufwerk z) und dort die Daten hinpacken oder die Daten direkt auf eine Freigabe auf dem Openfiler? Mit iSCSI habe ich ein Problem, da mir nicht klar ist, wie ich die Daten dann auf dem Openfiler ans Backup übergebe. Erstelle ich auf dem Openfiler Freigaben für die Benutzer, dann brauche ich dort auch extra Benutzerkonten für jeden.
Wie würdet Ihr das machen?

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Beitragvon andiwe » 07.04.2011, 15:47

Ich würde den OpenFiler in der "Virtualisierungsebene" als SAN (über iSCSI) lassen und nicht als NAS (NFS, CIFS etc.) präsentieren.
Somit kannst du alles konventionell über die VM sichern und bis auch bei einem Speicherwechsel (-> Restore) unabhängiger. Direkt über CIFS als Share zu präsentieren ist vielleicht etwas performanter als die Virtualisierungsschicht dazwischen zu haben aber je nach Menge an Berechtigungen möchte ich das nicht im Openfiler pflegen.
Wenn nur der ESX auf den OpenFiler darf tut man sich vielleicht auch beim Trobleshooting leichter. Funktionieren wird wohl beides.

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Beitragvon ch-hunn » 07.04.2011, 18:02

Hallo

Ich würde eine LUN vom OF als iSCSI Datastore in den ESX bringen.
Soweit ich weiss kann der OF aber keine iSCSI LUNs rsyncen. Da müsste man DRBD manuell in den OF nachinstallieren, im Netz findet man entsprechende Anleitungen...
Selbst habe ich das noch nicht gemacht, weil ich meine OF (noch) nicht schrotten will.

Das Backup ist immer so eine Sache. Ein Tape direkt im Host funktioniert nur in Ausnahmefällen.
Normalerweise setzen wir bei Kunden einen eigenen Managementserver mit vCenter und BackupExec ein. So sichern wir dann B2D/D2T.

In meinem HomeLab habe ich auch eine separate Maschine mit einem KernSafe iSCSI Target. Über dieses mounte einen Loader via iSCSI und SPTI direkt in eine VM.

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Beitragvon PeterDA » 07.04.2011, 21:25

Hi,
ich würde hier auch alles über den ESX laufen lassen. Sicher kann man vieleicht etwas mehr Performance herausholen wenn man die Daten direkt per CIFS vom OF holt.

Wenn du den OF allerdings nur vom ESX nutzt könntest du ihn auch in ein seperates Netz packen und so verhindern das irgenwer versucht dein SAN zu hacken.

Wenn die Daten alle in VMs liegen hat das auch den Vorteil, dass du dir nur über einen Backupmechanismus gedanken machen must.

Gruß Peter


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