Hallo,
ich habe einiges gelesen und mich in die Materie ESXi 4 eingearbeitet (denke ich zumindest *g*). Jedoch hab ich noch ein paar Fragen die offen sind, bzw. für die ich gerne Eure Bestätigung hätte. Moment habe ich ein paar Windows Server unter W2K8 R2 virtualisiert (HyperV). Klappt alles ganz gut, hab keine Probleme damit. Aber ich wollte eben auch mal wieder vmware ausprobieren. Im Moment bin ich in der 60 Tage Phase. Ob eine Lizenz gekauft wird oder der kostenlose ESXi benutzt wird ist noch nicht ganz klar. Wenn bestimmte Features nur mit der Lizenz gehen, dann soll es an den 500 Euro nicht scheitern.
Hier meine Fragen:
1. Die genauen Unterschiede zwischen der lizenzfreien und der kostenpflichtigen Version vom ESXi sind hier ganz gut aufgelistet.
http://www.thomas-krenn.com/de/wiki/VMware_vSphere_4_Editionen_Funktionsunterschiede
Der Hauptunterschied besteht meiner Meinung nach in der Verwendung des vCenter.
Das vCenter ist aber wiederum eine eigene Maschine. Das wäre dann quasi meine erste VM oder? (vCenter auf Windows 7 installieren, virtuell)
2. Kann ich im linken Teil des vSphere Client denn keine Ordner erstellen? Ich würde meine virtuellen Maschinen gerne "aufräumen".
3. USB ist nicht möglich. USB Geräte müssen ins Netzwerk gebracht werden. Der USB Controller den ich bei der virtuellen Maschine installiert kann ist nur dafür gedacht.
4. Ich würde mir gerne verschiedene Windows Maschinen (XP, Vista, 7,etc.) installieren und diese als Vorlagen abspeichern. Wenn ich eine brauche, klone ich mir diese und teste. Danach kann ich die Maschine wieder löschen. Geht das nur mit dem vCenter?
Idee hierbei ist, dass wir in der Technik den ESXi nutzen. Techniker 1 braucht schnell mal ein Windows XP oder ein Ubuntu. Startet den vSphere Client, startet seine eigene Maschine, testet und gut ist. So kann jeder Techniker zig verschiedene VMs haben.
5. VMs kopieren. Ich dachte ich installiere mir eine Mastermaschine. Dann erstelle ich eine neue und kopiere die VMDK Datei einfach in diesen Ordner und los gehts. Dazu müsste ich die VMDK aber umbennen. Das lässt mein Client aber nicht zu. Muss ich die VMDM jetzt echt erst auf meinen PC kopieren, umbennen und dann wieder zurück auf den Host ins andere Verzeichnis kopieren?
6. Um die VMs im ausgeschalteten Zustand irgendwo hin zu "sichern" nehme ich den vSphere Client. Gibts da was einfacheres bzw. schnelleres?
7. Die Datensicherung beim HyperV habe ich mit Acronis Virtual Edition gemacht. Geht ja prima. Wie macht ihr das beim ESX? Wer arbeitet auch hier mit Acronis Virtual Edition? Den für Acronis brauche ich ja wieder eine Windows Maschine und dann kann ich den Agent für den ESX installieren.
8. Der Flaschenhals ist die Netzwerkkarte des ESXi. Wieviele Maschinen lasst ihr über einen GB Port laufen? Ich würde z. B. der Fileserver VM einen eigenen Port geben und dann z. B. dem WaWi Server und dem Server für die TK Anlage und dem internen Webserver zusammen einen Port.
9. Installation einer virtuellen Maschine: Beim DVD-Laufwerk kann ich Datenspeicher-ISO-Datei auswählen. Wie und wohin kopiere ich denn meine ISOs auf dem ESXi?
So, das wars erst mal. Danke für Eure Hilfe!
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
ESXi 4 / vSphere Client / allerlei Fragen
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Goauld2000
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irix
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Moin,
1. Die Infos auf der Seite sind nicht aktuell und ich wuerde einfach beim Hersteller gucken
2. "Folders" sind ein Feature des vCenters
3. mit 4.1 koennen auch angeschlossene USB Geraete durchgereicht werden. Trotzdem nehmen die meisten einen ext. USB Deviceserver
4. Templates und Cloning sind ein Feature des vCenters
5. Siehe 4.
6. Gucken ob man VMware DR mitkauft oder aber besser Veeam oder Vizioncore als Backupprogramm. Damit kann im ldf. Betrieb mit Hilfe von Snapshots ein Backup gemacht werden
7. Acronis gibts auch fuer VMware
8. Netzwerk war hier noch nicht der Bottleneck. Aber wenn du mehere Ports hast kannst du die dediziert zuweisen bzw. eine Gruppe bilden und aus einer der 4 Loadbalacing Policies die passende waehlen
9. Mit dem Datastorebrowser "hochladen". Ansonsten ein NAS verwenden welches CIFS und NFS spricht. Den CIFS Part benutzt ihr und den NFS dem ESX anbieten.
Falls du Preise fuer Lizenzen braucht schreib eine PM. Die kleinen Essential Pakete enthalten immer CPUs fuer 3 Hosts mit 2 CPUs a' 6 Kernen. Dabei ist dann auch noch das vCenter.
Gruss
Joerg
1. Die Infos auf der Seite sind nicht aktuell und ich wuerde einfach beim Hersteller gucken
2. "Folders" sind ein Feature des vCenters
3. mit 4.1 koennen auch angeschlossene USB Geraete durchgereicht werden. Trotzdem nehmen die meisten einen ext. USB Deviceserver
4. Templates und Cloning sind ein Feature des vCenters
5. Siehe 4.
6. Gucken ob man VMware DR mitkauft oder aber besser Veeam oder Vizioncore als Backupprogramm. Damit kann im ldf. Betrieb mit Hilfe von Snapshots ein Backup gemacht werden
7. Acronis gibts auch fuer VMware
8. Netzwerk war hier noch nicht der Bottleneck. Aber wenn du mehere Ports hast kannst du die dediziert zuweisen bzw. eine Gruppe bilden und aus einer der 4 Loadbalacing Policies die passende waehlen
9. Mit dem Datastorebrowser "hochladen". Ansonsten ein NAS verwenden welches CIFS und NFS spricht. Den CIFS Part benutzt ihr und den NFS dem ESX anbieten.
Falls du Preise fuer Lizenzen braucht schreib eine PM. Die kleinen Essential Pakete enthalten immer CPUs fuer 3 Hosts mit 2 CPUs a' 6 Kernen. Dabei ist dann auch noch das vCenter.
Gruss
Joerg
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Goauld2000
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irix hat geschrieben:1. Die Infos auf der Seite sind nicht aktuell und ich wuerde einfach beim Hersteller gucken
Meinst du das hier? Finde auf der vmware.de aber nichts über die ganz kostenlose Variante.
http://www.vmware.com/de/products/vsphere/buy/editions_comparison.html
irix hat geschrieben:2. "Folders" sind ein Feature des vCenters
Wohin installiere ich denn meinen vCenter? Auf eine virtuelle W7 64-Bit Maschine?
irix hat geschrieben:3. mit 4.1 koennen auch angeschlossene USB Geraete durchgereicht werden. Trotzdem nehmen die meisten einen ext. USB Deviceserver
Wo finde ich dazu denn Informationen? Mir geht es um das durchschleußen von ISDN bzw. das USB Kabel der TK-Anlage um TAPI zu nutzen. Dafür langt mir ein virtuelles Windows XP. Ich habs mit nem Silex 3000 probiert, aber krieg immer nen Bluescreen wenn ich den Treiber der Panasonic installiere.
irix hat geschrieben:7. Acronis gibts auch fuer VMware
Für den ESX? Welche Version meinst du da? Die Virtual Edition muss doch unter Windows laufen.
irix hat geschrieben:9. Mit dem Datastorebrowser "hochladen". Ansonsten ein NAS verwenden welches CIFS und NFS spricht. Den CIFS Part benutzt ihr und den NFS dem ESX anbieten.
Das ist ne Idee. Aber ich kann die ISOs ja auch vom Client aus mounten.
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irix
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1. Die kostenlose Version heist "vSphere Hypervisor". http://www.vmware.com/de/products/vsphere-hypervisor/.
2. Wodrauf man sein vCenter installieren kann steht in http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_compatibility_matrix.pdf
3. "Configuring USB Device Passthrough from an ESX/ESXi Host to a Virtual Machine." und wird beschrieben im http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r41/vsp_41_vm_admin_guide.pdf. Was die USB Deviceserver angeht so muss man sich vorher umhoehren oder in das kalte Wasser springen.
7. Ich habe nicht gemeint das dann das Produkt auf dem ESX(i) Host installiert wird. Das ist mit keinem Produkt moeglich. Bitte dran denken das bis auf eine Ausnahme keine proffessionelle Backuploesung mit dem kostenlosen Hypervisor zusammenarbeitet
Gruss
Joerg
2. Wodrauf man sein vCenter installieren kann steht in http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_compatibility_matrix.pdf
3. "Configuring USB Device Passthrough from an ESX/ESXi Host to a Virtual Machine." und wird beschrieben im http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r41/vsp_41_vm_admin_guide.pdf. Was die USB Deviceserver angeht so muss man sich vorher umhoehren oder in das kalte Wasser springen.
7. Ich habe nicht gemeint das dann das Produkt auf dem ESX(i) Host installiert wird. Das ist mit keinem Produkt moeglich. Bitte dran denken das bis auf eine Ausnahme keine proffessionelle Backuploesung mit dem kostenlosen Hypervisor zusammenarbeitet
Gruss
Joerg
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Goauld2000
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irix hat geschrieben:1. Die kostenlose Version heist "vSphere Hypervisor". http://www.vmware.com/de/products/vsphere-hypervisor/.
Danke! Irgendwie überlesen. Hatte nach einer Liste gesucht, in der alle Versionen beschrieben sind.
irix hat geschrieben:2. Wodrauf man sein vCenter installieren kann steht in http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r40/vsp_compatibility_matrix.pdf
Auch hierfür Danke. Da hatte ich noch ein Lesedefizit. Ich brauche also nen Windows 2008 R2 Server und die kostenlose SQL Express Variante als Datenbank. Windows 7 geht nicht.
Wir reden hier ja nur von einem ESXi Host. Nimmt man dafür eine extra physikalische Maschine oder ist das quasi die "erste" virtuelle Maschine?
irix hat geschrieben:3. "Configuring USB Device Passthrough from an ESX/ESXi Host to a Virtual Machine." und wird beschrieben im http://www.vmware.com/pdf/vsphere4/r41/vsp_41_vm_admin_guide.pdf. Was die USB Deviceserver angeht so muss man sich vorher umhoehren oder in das kalte Wasser springen.
Der Silex ist spitze, aber klappt halt nicht mit der Panasonic. Wäre aber billiger gewesen als das LAN Modul oder neue TK
"USB Device Passthrough" wird auf meinem Testserver vom ASUS P5BV nicht unterstützt. Auf meinem Hauptserver mit Intel S3210SHLX denke ich schon. Aber den lasse ich einfach vom USB Stick booten dann seh ichs ja im vSphere Client.
irix hat geschrieben:7. Ich habe nicht gemeint das dann das Produkt auf dem ESX(i) Host installiert wird. Das ist mit keinem Produkt moeglich. Bitte dran denken das bis auf eine Ausnahme keine proffessionelle Backuploesung mit dem kostenlosen Hypervisor zusammenarbeitet
Ok, dann muss ich nochmal nachfragen. Unsere Windows Server sichern wir mit Acronis auf eine externe USB Festplatte und wechseln diese täglich um mit Generationen zu arbeiten.
Wie habe ich mir das jetzt unter dem ESXi vorzustellen? Eine virtuelle Windows Maschine mit Acronis und dem Agent für den ESXi und dann auf ein NAS sichern?
Dann muss ich halt auf dem NAS mit "Generationen" arbeiten.
Oder besser nen physikalischen Server mit viel Plattenplatz und darauf Windows laufen lassen und mit dem Agent die Maschinen wegsichern?
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