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ESXi 4.1 Probleme mit die Datastorse bzw. der Raidcontroller

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ESXi 4.1 Probleme mit die Datastorse bzw. der Raidcontroller

Beitragvon bombass » 09.01.2011, 13:06

Liebe Froum Mitglieder,

ich betreibe einen ESXi 4.1 auf einen IBM TD200 mit folgeden Hardware:

Server: IBM TD200
Raidcontroller: IBM ServerRaid-MR10i SAS/SATA controller (mit Batterie)
CPU: Intel Xeon DP E5506 4x 2.13GHz
Raid 5: (3 IBM Platten a 1000 GB, 7200)
RAM: 20 Gb (1333Mhz)
Netzwerkkarte: NetXtreme II 1000 Express G Ethernet Adapter- PCIe

Software: Esxi 4.1
2 Datastore a 1,3 TB jeweils

Ich nutze "Veem Monitore for Vmware" um die Latenz Zeiten zu messen und der Host zu beobachten. Das Veem Monitore lauft selber auf einen Vmware

Was ich bemerkt habe dass die VM's ab und zu komplett frieren. D.H die CPU warten auf die I/O um die Daten zu lesen oder zu schreiben (meistens ein paar 1000 Millisekunden = 2 - 3 Sekunden).
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Bei der Raidcontroler Status scheint alle ok zu sein!

es laufen nur 3 Virtuelle Machinen:
- WinXP Pro 32 Bit. wird als Backupmachine und für die Telephon-Analge. Das ganze wird meistens von mir manuel angestoßen.
- Win 7. Mit eine MSSQL DB
- MindTouch 2010 (Ubuntu )

Das Problem den ich oben beschrieben habe, trifft nur wenn eine oder mehrere VM's eingeschaltet sind. D.h die Read / Write Lateny sind zu hoch auch wenn nue eine VM's eingeschlatet ist.

Was ich auch bemerkt habe, dass dass diese Fehler ofter kommt:

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Mir kommt es vor, als würde der ESXi order der Server irgend ein Job ausführen (alle 10-15 Min). Un das führt dazu, dass der Raidcontroller langsammer wird, bzw. die Read/ Write Latency

Ich bitte um Hilfe.

Besten Grüße
Rafael

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Hi Jungs

Beitragvon bombass » 10.01.2011, 10:23

das Beitrag würde 86 Mal angeschaut und immer noch kein einziges kleines feedback! :-(

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Beitragvon Dayworker » 10.01.2011, 10:29

Alle 10-15min klingt für mich irgendwie entweder nach Rekalibrierung der Platten oder deren zu frühen einsetzendes Energiemanagement.
Hast du bei dem Controller irgendeine Möglichkeit die Fitness der Platten abzufrägen?
Haben auch alle Platten denselben Firmwarestand?

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Beitragvon Tschoergez » 10.01.2011, 10:30

Hi!
Von selbst fürhr der ESX keine regelmäßigen Tasks aus, die so eine Storage-Auslatung erzeugen.

Findest Du denn was im vmkernel-Log an den entsprechenden Zeiten?

Kannst Du irgendwelche Logs vom RAID-Controller auslesen?
Ist es egal, welche VM läuft?
grüße,
jörg

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Beitragvon PeterDA » 10.01.2011, 10:43

Hi,
nur mal so als Überlegung: RAID 5 mit 3 (in Worten drei) Platten, die der Größe nach SATA Platten sein müssen. Da bleibt wohl kaum noch I/Os übrig.

Man müsste mal wissen was die VMs machen.

Was sagt den das Lenovo Management dazu? Ober gibts das bei diesen Servern nicht? Sorry Lenovo ist für mich eher ein Exot im Serverbereich.

Gruß Peter

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Beitragvon bombass » 10.01.2011, 12:35

Hi,
vielen Dank für die schnellen Feedbacks ;-)

Ich habe der Server neue gestartet und die RaidController settings angeschaut. Es scheint alles ok zu sein. Außerdem und wie auch in die Abbildungen zu sehen, zeigt der Esxi , dass die Controller status in ordung ist, es steht über all "Optimal".

Nun wegen der Raid 5. Unsere schwester Firma haben der gleischen Server, Controller, Platten, ESxi Version und bei denen lauft alles bestens (AVGR 35 Millsekunden) und nicht 2500 wie bei uns.

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Grüße
Rafael

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Beitragvon PeterDA » 10.01.2011, 13:01

Hi,
Unsere schwester Firma haben der gleischen Server, Controller, Platten, ESxi Version und bei denen lauft alles bestens (AVGR 35 Millsekunden) und nicht 2500 wie bei uns


Das hat ja erstmal noch nichts zu sagen, denn
- haben Server, Controller und Platten auch den selben Firmeware Stand?
- sind die VMs auch Identisch installiert?
- machen die VMs auch das selbe?

Irgendwo muss es ja was geben was nicht gleich ist.

Gruß Peter

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Beitragvon bombass » 12.01.2011, 09:51

Hallo Zusammen,

das Problem würde inzwischen gelöst. Und zwar durch das aktivieren der Cache an das RaidController von Write Policy= "Writethrough" zu Writethrough="Writeback". Was ich auch bemerkt habe ist, dass der Raidcontroller keine Batterie hat. Dafür hat der Server 2 Netzteile un eine (USV) (APC Smart UPS 1000VA).

Nun das Peinliche: ich bin ja ein Software entwickler und kein Administartor, daher ist mein Wissen in dieses Bereich begrenzt. Ich bedanke mich für eure Feedback

Frage1: wie ich oben beschrieben habe, handelt es sich um eine Raid 5 mit 3 Platten (3 x 1,5 TB). Nun habe ich im Office eine 1 TB Platte übrig. Macht es sinn das Raid 5 zu erweiteren mit eine 4 Platte. Wird das noch mehr Performence bringen?

Frage2: lohnt es sich einen Raid Batterie zu kaufen (150€) oder reicht es dass der Server 2 Netzteile und eine USV hat?

Übrigens: Das WriteLatency is gesungen von 1000 Millisekunden zu gerade mal 0.05 Millsekunde (durschnitlich). Hammer Unterschied!!! Oder?

Schöne Grüße
Rafael

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Beitragvon e-e-e » 12.01.2011, 10:11

Hallo,

die 2 Netzteile und die eingangsseitige USV sind schon mal ein sehr guter Anfang, schützen dich aber nicht vor Problemen in der Maschine, also nur suboptimal. Die Batterie schützt die Konsistenz des Filesystems auch vor Problemen z.B. mit dem Board.

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Beitragvon PeterDA » 12.01.2011, 10:35

Hi,
die Batterie würd ich unbedingt anschaffen da du damit die konsistenz der Filesystem schützen kannst. Bezüglich der weiteren Festplatte mahct das meiner Meinung nach nur Sinn, wenn diese Platte von Typ in den RAID verbund passt, da du dir sonst doch wieder Probleme einhandeln kannst. Schussendlich machen mehr spindeln aber Sinn, da bis zur 10 Platte die Performance deutlich steigt.

Gruß Peter


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