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Backups - Verschiedene Disk Formate !?

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Backups - Verschiedene Disk Formate !?

Beitragvon Enrique » 09.06.2010, 11:48

Hallo.

Kann mir jemand genau erklären, wo genau der Unterschied zwischen folgenden 4 verschiedenen Diskformaten liegt und für welchen Zweck, welches Format geeignet ist ?


zeroedthick
eagerzeroedthick
thin
2gbsparse

Danke!

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Beitragvon Joe-A-Kim » 09.06.2010, 12:08

Google -->

zeroedthick (default) .
Space required for the virtual disk is allocated during creation. Any data remaining on the physical device is not erased during creation, but will be zeroed out at a later time during virtual machine read and write operations.

eagerzeroedthick
Space required for the virtual disk is allocated at creation time. Unlike with the zeroedthick format, the data remaining on the physical device is zeroed out during creation. Disks in this format might take much longer to create than other types of disks.

thick
Space required for the virtual disk is allocated during creation. This type
of formatting doesn.t zero out any old data that might be present on this allocated space.

thin
Thin-provisioned virtual disk. Unlike with the thick format, space required
for the virtual disk is not allocated during creation, but is supplied, zeroed out, on demand at a later time.

2gbsparsed
vmdk in 2 GB files splitten

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Beitragvon Enrique » 09.06.2010, 14:11

Könnte es jemand auch in deutscher Sprache genauer erklären?

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Beitragvon continuum » 09.06.2010, 14:35

zeroedthick (default) .
vmdk wird in voller Groesse angelegt - dieser Typ wird bei der Erstellung nicht mit Nullen ueberschrieben - das passiert erst spaeter im Betrieb

eagerzeroedthick
vmdk wird in voller Groesse angelegt - dieser Typ wird bei der Erstellung mit Nullen ueberschrieben

thick
vmdk wird in voller Groesse angelegt - und nie genullt

thin
vmdk waechst nach Bedarf - dies ist ein Feature des VMFS dateisystems - und ist auf den meisten NFS-servern nicht moeglich

2gbsparsed
vmdk wird in maximal 2 Gb grosse Stuecke aufgeteilt - die jeweils nach Bedarf wachsen - dieses Format ist it Workstation kompatibel


Achtung - da du es auf deutsch haben wolltest - musste ich das ganze etwas vereinfachen da es fuer manche englische Begriffe keine Uebersetzungen gibt - warum auch ...

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Beitragvon Enrique » 17.06.2010, 22:35

Würde mich freuen wenn jemand es etwas genauer erklären könnte. Mit Nullen beschreiben oder nicht... wofür soll das gut oder ungut sein?

Welches der Formate macht am wenigsten Probleme und ist am zuverlässigsten?

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Beitragvon irix » 18.06.2010, 09:18

Also Ulli hat doch eine beschreibung dahinter geschrieben. Wenn du Thinprovisioning verwendest dann must du wie ein Luchs aufpassen das die der Datastore nicht volllaeuft durch einen Snapshot oder aber du eine Unsinninge Aktion im GuestOS(Full Format,/sdelete) weil dann von Jetzt auf Gleich die VMs stehenbleiben mit einem Schreibfehler.

Die Frage was am "zuverlaessigsten" ist laesst sich einfach beantworten => eagerzeroedthick.

Gruss
Joerg

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Beitragvon sirrossi » 18.06.2010, 09:54

Folgendes ist bei "thin" zu bedenken:
Die Performance Deines Storage kann massiv beeinträchtigt werden, da SCSI Reservations in erhöhter Zahl auftreten :!:

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Beitragvon Tschoergez » 18.06.2010, 09:54

beim eagerzeroedthick dauert das Erstellen der .vmdk-Datei entsprechend lange, weil eben die ganzen Nullen gleich geschrieben werden müssen.

Beim "normalen" zeroedthick (standardformat beim ESX) wird der Block in der .vmdk-Datei vor dem ersten Zugriff genullt. dadurch entsteht eine "Write Penalty" beim ersten Schreibzugriff auf einen Block. Fällt im normalfall nicht auf, stört aber eben wenn man cluster-funktionen wie MSCS oder FT verwenden will.


viele grüße,
jörg

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Beitragvon irix » 18.06.2010, 10:00

sirrossi hat geschrieben:Folgendes ist bei "thin" zu bedenken:
Die Performance Deines Storage kann massiv beeinträchtigt werden, da SCSI Reservations in erhöhter Zahl auftreten :!:


Ganz so schlimm ist es nicht da ja immer in groessern Bloecken erweitert wird. Es ist ja nun sich so das bei jedem Byte was das GuestOS nun neu schreibt die VMDK auch um dieses Byte erweitert wird.

Die SCSI Resveration treten auch nur auf wenn die Metadaten auf dem VMFS geaendert werden muessen was natuerlich bei einer Groessenaenderung einer VMDK der Fall ist.

Aber du hast natuerlich Recht das man das im Auge behalten muss wenn da 15VMs mit Thinprovisioning in einem DS laufen und diese auf zig Hosts verteilt sind.

Gruss
Joerg

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Beitragvon sirrossi » 18.06.2010, 10:15

Das mußten wir bei Einführung der Funktion, zum Glück nur in der Testumgebung, schmerzlich erfahren :?
Dafür gibt's ja so eine Umgebung ;)


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