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Windows / Zugriff auf virtuelle Desktops & View

Deskopvirtualisierung und Anwendungsmanagement mit VMware Horizon.

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Windows / Zugriff auf virtuelle Desktops & View

Beitragvon dk2000 » 31.05.2011, 12:08

Wie sieht das eigentlich mit der Windows Lizenzierung und dem Einsatz von View aus?!?

In den USA will MS ja dass jedes Gerät, welches auf eine Windows VM zugreift, selbst über SA (Windows PCs) bzw. VDA (Thin/Zero Clients).

Nachdem MS ja die OEM Schlappe hinnehmen musste fand ich einen Artikel der sich darauf bezog und damit auch Virtualisierung abdeckte:

Das Urteil des BGH zum Verkauf von OEM-Lizenzen auch ohne Hardware könnte sich auch auf andere Situationen auswirken.
So wären vorhandene XP-Lizenzen nicht nur auf neue Rechner übertragbar, sondern etwa auch in virtuellen Maschinen unter Windows 7 weiterverwendbar.


Wie seht ihr das? Ist das überhaupt ein Thema für euch oder die Unternehmen?!?
Was ist dabei eigentlich mit der Windows VM ansich? Darf das eine OEM sein, aber die PCs müssten SA / Thin Clients mit VDA haben?

Wüsste gerne mehr...

Quellen:
MS OEM Schlappe - http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 29554.html

OEM Schlappe = VM ok? http://www.windowspro.de/wolfgang-somme ... zenzierung

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Beitragvon McStarfighter » 31.05.2011, 18:13

Die OEM-Sache mit Microsoft bezieht sich nur auf den sogenannten Erschöpfungsgrundsatz. Nach dem Urteil darf MS (und im Grunde auch kein anderer Software-Hersteller) es nicht unterbinden / verbieten, daß die sogenannten OEM-Versionen von Windows auch ohne Hardware verkauft werden (gilt natürlich dann auch für die Software anderer Hersteller).

Mit der Lizenzierung von View-VMs hat das also nichts zu tun ...

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Beitragvon UrsDerBär » 30.08.2011, 16:41

Wie wäre es denn, billige PC's im Rack (Stromsparende Atom-CPU zbsp.) mit OEM zu betreiben und mit PCoIP Software-Server einbinden? Geht ja seit einiger Zeit. 8 Nodes auf 2 HU bei zspb Supermicro wäre ja gar nicht so verkehrt. ;)

Hätte ein paar Vorteile:
- Automatisch Brookering mittels VmWare View
- Separate Clients (Sollen sie doch 100% Prozzi-Power ziehen wenn sie wollen)
- Installation via iSCSI oder sonstwo
- Viel tiefere Lizenzkosten, VDA fällt weg, Sogar billige OEM's können gekauft werden
- Verbindung zum Client wie man grad lustig ist
- Relativ günstige Hardware
- Voller USB-Support auf den Zeros

Nachteile halt die üblichen bei physischen Clients.

Niemand kann einem verbieten das Tastatur und Bildschirmkabel zu verlängern. Nichts anderes ist es ja dann.

Auch wenn ich nicht glaube, dass die Einschränkungen von MS vor Gericht wirklich haltbar wären wenn alleine entscheidet ob virtuell oder Blech diese Einschränkungen definieren, ist es heute so, dass man die teure VDA zwingend braucht. Noch teurer übrigens Office, weil da jede Station mit dem grössten Paket lizenziert werden muss, weil man ja von überall auf die VM kommt. --> Offizielles MS-Werbe-Dokument.


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