best practice storage
Verfasst: 29.02.2012, 15:20
von sirus
Hallo zusammen,
ich spiel gerade mit ner ESX 4.0 Testumgebung rum. Ich habe 4 Host und eine EqualLogic Storage. jetzt meine Frage. Ich möchte mir einen File Server einrichten mit 4 großen Partitionen zweischen 1,8 TB und 2 TB (2047MB). Ist es sinvolere die LUNS als RAWs einzubinden oder für jede Partition eine Lun zu erstellen auf der eine große vmdk liegt.
wie macht ihr das?
Verfasst: 29.02.2012, 15:58
von irix
Nun das haengt unter anderem von folgenden Ueberlegungen ab. Aber eins Vorweg.... auch nach 4 Jahren aktivem ESX bei div. Kunden und selber im Haus gibt es selten einen Grund fuer eine pRDM. Fuer die Faelle wuerde der Finger einer Hand reichen um die aufzuzaehlen.
So.... EQL hat eine sehr gute Integration in ein Windows und wuerde somit ein paar Mehrwerte bieten wenn du das HIT Kit installierst. Die Datenpartitionen des GuestOS liegen dann direkt auf den EQLs und das GuestOS wird exklusiv mit diesen verbunden. Muss sich aber da natuerlich selber um die Anbindung kuemmern (CPU Resourcen und extra vNICs fuer MS iSCSI)
Wir haben unds vor Jahren dazu entschlossen lieber 2040MB Grosse VMDKs in einen 2047GB Datastore zu legen und die Anbindung an die EQL einzig ueber den ESX Host zumachen. Damals wollten wir eine einheitliche Struktur fuer alle VMs haben.
Ob ich das heute nochmal so machen wuerde kann ich auf Anhieb nicht sagen. Folgende Dinge muessten bewertet werden
- Wie wird Backup gemacht
- Ein Umraeumen einer 2TB VDMK ist Zeitaufwendig. Ich haette aber gerne frisch erzeugte VMFS5 und nicht konvertierte VMFS3->VMFS5
- Bei Verwendung von SDRS verbleiben die SNAPs an der Origignalstelle der VMDKs und somit muss der Datastore groesser als 2TB sein.
- Bei 99.9% Belegung brauchts eine Ausnahme fuer diese Datastores was das Monitoring und Alarming angeht
Also funktionieren tut beides.... und beides hat evtl. Vorteile.
Gruss
Joerg