Fragen zum benötigten RAM / RAM-Overcommitment
Verfasst: 12.09.2011, 18:41
Hi.
Ich benötige mal Eure Hilfe bei der „Deutung“ des aktuell benötigten/belegten RAMs in einer vSphere 4.1 Umgebung.
Vorab:
Die Lizensierung von VMware soll bei der Betrachtung in diesem Artiel keine Rolle spielen!
Das habe ich:
Vier ESX-Hosts mit derzeit je „nur“ 48GB RAM. Also Gesamt 192GB (abzüglich ESX Laufzeitumgebung, etc…)
Das sehe ich:
Wenn ich im vSphere Client im Bereich Cluster rechts auf die Registerkarte Hosts gehe, habe ich in der Spalte „% Arbeitsspeicher“ jeden Hosts im Schnitt mit 70% ausgelastet.
Das sind so ca. 134GB
Nun wechsele ich auf die Registerkarte „Virtuelle Maschinen“. Dort sieht man in der Spalte „Hostarbeitsspeicher-MB“ ja so ca. den zugeteilten RAM je VM.
Wenn ich nun diese Spalte (also „Hostarbeitsspeicher-MB“ ) addiere, komme ich so ca. auf den Wert, der in der Spalte „% Arbeitsspeicher“ aller ESX-Server steht. Also so um die 134GB.
Die Spalte neben „Hostarbeitsspeicher-MB“ zeigt bei mir „Gastarbeitsspeicher -%“.
Dort steht ja der aktuelle RAM-Verbrauch der VM drin. Diese ist bei den meisten Maschinen selten über 30%. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie immer.
Auch, gemessen mit Veeam Monitor, gibt es natürlich Spitzen, aber tendenziell stimmt das so mit den 30%.
Nun meine Fragen:
Wie bewerte ich nun den physischen RAM, den ich in die ESX Hosts einbauen sollte?
Irgendwann ist ja die Summe des zugeteilten RAMs über dem des physich vorhandenen. Also Overcommitment
Wenn dieser Fall eintritt, das mehr zugeteilt ist als physikalisch vorhanden, bekommt man dann eine Warung vom vCenter?
Gibt es dabei irgendwelche Probleme? Für mich ist ja eigentlich nur der tatsächlich benötigte (oder nur zur Spitzenzeiten benötigte) interessant, oder? Also der, der in „Gastarbeitsspeicher -%“ steht.
Hinzugefügt:
Wieso zeigt die Spalte „% Arbeitsspeicher" bei den Hosts nicht den wirklich verbrauchten der VMs an? Also das was in „Gastarbeitsspeicher -%“ steht.
Das ist das, was ich eigentlich erwartet hätte.
(Leider habe ich mir den Speicherverbrauch bis dato nicht so explizit angeschaut, weil wir noch nie an der Grenze waren....)
Generell haben wir uns das so gedacht, dass bei Ausfall eines ESX Hosts die anderen 3 die benötigte Leistung auffangen können.
Das geht auch, da wir bereits mehrmals einen ESX Host in den Wartungsmodus geschickt haben, der dann ja die VMs via vMotion verschiebt.
Aber wie verhalten sich solche Vorgänge bei Overcommitment? Damit meine ich aber nicht hoffnungsloses Overcommitment,
sondern nur so, das zwar der zugeteilte den physischen aber nicht der der tatsächlich benötigte den physischen übersteigt!
Oh man, ich hoffe ihr versteht noch was ich meine?!?! Irgendwie ist das echt schwer zu umschreiben.
Ich benötige mal Eure Hilfe bei der „Deutung“ des aktuell benötigten/belegten RAMs in einer vSphere 4.1 Umgebung.
Vorab:
Die Lizensierung von VMware soll bei der Betrachtung in diesem Artiel keine Rolle spielen!
Das habe ich:
Vier ESX-Hosts mit derzeit je „nur“ 48GB RAM. Also Gesamt 192GB (abzüglich ESX Laufzeitumgebung, etc…)
Das sehe ich:
Wenn ich im vSphere Client im Bereich Cluster rechts auf die Registerkarte Hosts gehe, habe ich in der Spalte „% Arbeitsspeicher“ jeden Hosts im Schnitt mit 70% ausgelastet.
Das sind so ca. 134GB
Nun wechsele ich auf die Registerkarte „Virtuelle Maschinen“. Dort sieht man in der Spalte „Hostarbeitsspeicher-MB“ ja so ca. den zugeteilten RAM je VM.
Wenn ich nun diese Spalte (also „Hostarbeitsspeicher-MB“ ) addiere, komme ich so ca. auf den Wert, der in der Spalte „% Arbeitsspeicher“ aller ESX-Server steht. Also so um die 134GB.
Die Spalte neben „Hostarbeitsspeicher-MB“ zeigt bei mir „Gastarbeitsspeicher -%“.
Dort steht ja der aktuelle RAM-Verbrauch der VM drin. Diese ist bei den meisten Maschinen selten über 30%. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie immer.
Auch, gemessen mit Veeam Monitor, gibt es natürlich Spitzen, aber tendenziell stimmt das so mit den 30%.
Nun meine Fragen:
Wie bewerte ich nun den physischen RAM, den ich in die ESX Hosts einbauen sollte?
Irgendwann ist ja die Summe des zugeteilten RAMs über dem des physich vorhandenen. Also Overcommitment
Wenn dieser Fall eintritt, das mehr zugeteilt ist als physikalisch vorhanden, bekommt man dann eine Warung vom vCenter?
Gibt es dabei irgendwelche Probleme? Für mich ist ja eigentlich nur der tatsächlich benötigte (oder nur zur Spitzenzeiten benötigte) interessant, oder? Also der, der in „Gastarbeitsspeicher -%“ steht.
Hinzugefügt:
Wieso zeigt die Spalte „% Arbeitsspeicher" bei den Hosts nicht den wirklich verbrauchten der VMs an? Also das was in „Gastarbeitsspeicher -%“ steht.
Das ist das, was ich eigentlich erwartet hätte.
(Leider habe ich mir den Speicherverbrauch bis dato nicht so explizit angeschaut, weil wir noch nie an der Grenze waren....)
Generell haben wir uns das so gedacht, dass bei Ausfall eines ESX Hosts die anderen 3 die benötigte Leistung auffangen können.
Das geht auch, da wir bereits mehrmals einen ESX Host in den Wartungsmodus geschickt haben, der dann ja die VMs via vMotion verschiebt.
Aber wie verhalten sich solche Vorgänge bei Overcommitment? Damit meine ich aber nicht hoffnungsloses Overcommitment,
sondern nur so, das zwar der zugeteilte den physischen aber nicht der der tatsächlich benötigte den physischen übersteigt!
Oh man, ich hoffe ihr versteht noch was ich meine?!?! Irgendwie ist das echt schwer zu umschreiben.