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Neues Storage

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Neues Storage

Beitragvon mullfreak » 26.01.2011, 09:46

Hallo,
wir haben jetzt eine MSA2012i im Einsatz und wollen demnächst einen SAN-Cluster aufbauen über 2 RZ.

Zur Auswahl stehen jetzt EMC NX4 Celerra oder NetApp 3x.

Was gäbe es noch was am besten zur Virtualisierung mit VMware passt. Wir wollen auch noch NFS, CIFS, etc. FC oder iSCSI wäre jetzt erstmal egal.

Was habt Ihr im Einsatz?

Gruß
MULL

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Beitragvon kastlr » 26.01.2011, 12:32

Hallo,

wenn EMC schon im Spiel ist, laß dir ihre neuen Unified Arrays vorstellen.
Laut Marketing sind die VNX/VNXe Arrays ziemlich beeindruckend und speziell zum Zusammenspiel mit VMware designed worden.

Viel Spaß
Ralf

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Beitragvon Tschoergez » 26.01.2011, 14:24

Hm, das ist in etwas so, wie wenn Du frägst ob Audi, BMW oder Mercedes besser ist...
Da wird jeder seine eigenen Favoriten haben :grin:

Die eignen sich alle auch gut mit und für VMware, sollten auch alle zertifiziert sein.
Es kommt halt drauf an, was Dir wichtig ist:
tolle oberfläche, gute skalierbarkeit, performance, unterschiedliche Protokolle, einfache Replizierung, Kosten, Lizenzen.,,...

Die Celerra und die Netapp (und ich denke auch die neuen angesprochenen EMCs) können natürlich alles, die Funktionen müssen aber jeweils lizensiert werden.

Evtl. rentiert sich auch ein Blick auf einen "herkömmlichen" FC oder iSCSI-Storage, bei dem vllt. die Replizierung schon mit dabei ist.
HP Lefthand, HP 3par, Equallogic usw. wäre da Kanditaten.

'Und schau Dir mal Compellent an, die haben auch ein nettes gut skalierbares System.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon bla!zilla » 26.01.2011, 15:02

Im Prinzip kannst du alles nehmen, was von VMware SRM unterstützt wird und von sich aus Daten spiegeln kann.

Eine Spiegelung der Daten ist nur die halbe Miete. Ihr braucht euch Netzwerkinfrastruktur, die einen Siteausfall abfangen kann (VLANs, Routing über beide RZs etc.). Ihr braucht die dafür passende Serverinfrastruktur. Ihr braucht die Prozesse innerhalb eures Hauses etc.

Unified Storage macht nur unter der Bedingung Sinn, dass ihr damit auch Fileservices abbilden wollt. Wenn ihr einfach nur blockbasierten Speicher braucht, egal ob iSCSI, FC oder FCoE, dann fallen Systeme wie die neuen CLARiiON VXE von EMC schon mal raus. Bei einem NetApp Filer kann man sich das noch überlegen.

Letztendlich hängt es von euren Anforderungen und dem Budget ab. Definiert eure Anforderungen und lasst euch auf Basis dieser Anforderungen Lösungen verschiedener Partner vorschlagen. Dann wählt ihr das System aus, was euch überzeugt hat. Nur so werdet ihr die für euch bestmögliche Lösung finden.

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Beitragvon irix » 26.01.2011, 15:29

bla!zilla hat geschrieben:Im Prinzip kannst du alles nehmen, was von VMware SRM unterstützt wird und von sich aus Daten spiegeln kann.
...


Streng genommen wolltest du doch "replizieren" anstelle von spiegeln sagen oder?

Wer kein von SRM supportet Storage hat bzw. unterschiedliche Modelle/$Vendor auf beiden Seiten hat, der kann Vizioncore vSRM warten welcher wie gehabt VM repliziert inkl. Guest OS Anpassungen und das definieren von Recoveryplaenen/Gruppen.

Aber wenn wir schon beim Hersteller Roulette sind die Frage in die Runde. Warum ist der FAILover bei einem NetApp Metro Cluster aus der Sicht des ESX nicht "transparent"?

Wenn ich manuell bzw Script supportet die LUNS mappen muss, Datastore neusignieren und dann VMs ins Inventory importieren muss und dann Neustarten muss, stellt sich die Frage ob es das nun Wert ist.

Bzw. welche Systeme, mal von Datacore abgesehen, wuerde es geben welche ein gespiegeltes Storage bieten mit einem transparenten Failover aus Sicht von vSphere/ESX Host.

Gruss
Joerg

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Beitragvon bla!zilla » 26.01.2011, 15:49

irix hat geschrieben:Streng genommen wolltest du doch "replizieren" anstelle von spiegeln sagen oder?


Bei einer Spiegelung bleibt das Protokoll gleich. Wechselt das Protokoll zwischen Quelle und Ziel, spricht man von Replikation. Daher spreche ich schon von Spiegeln, zumindest wenn wir über NetApp, HP, EMC etc. reden.

Aber wenn wir schon beim Hersteller Roulette sind die Frage in die Runde. Warum ist der FAILover bei einem NetApp Metro Cluster aus der Sicht des ESX nicht "transparent"?


Weil sich das Target ändert. Das ist das Problem. Wobei das beim Filer noch harmlos sein sollte. Der Failover bei einem Metro-Cluster ist quasi transparent für VMware. Bei einer EVA und Continuous Acess ist ein Volume auf einmal auf einem anderen Storagesystem, mit einem anderen WWNN online. Das findet VMware doof. Anderes Target, andere Wege. DataCore darf man sich weniger wie eine echte Spiegelung vorstellen, eher wie ein über zwei RZs verteiltes Speichersystem. Jeder SDS ist ein Controller und Controllerfailover sind ja für ESX kein Problem. Bei DataCore sieht der ESXer ein Volume über mehrere Pfade. Ein Ausfall eines SDS bzw. einer Site ist für den ESXer bei DataCore SANmelody/ SANsymphony quasi ein Ausfall von Pfaden.

Bzw. welche Systeme, mal von Datacore abgesehen, wuerde es geben welche ein gespiegeltes Storage bieten mit einem transparenten Failover aus Sicht von vSphere/ESX Host.


Im Prinzip alle Lösungen, die über eine Art der Virtualisierung arbeiten, also DataCore, FalconStor, HP SVSP/ LSI, IBM SVC etc.

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Beitragvon GTMK » 26.01.2011, 17:39

Kann die HP LeftHand nicht auch transparentes Failover?

Ich bin gerade damit beschäftigt, ein ESX/LH-Cluster über zwei Gebäude hier aufzuziehen. Wenn ich das eine Gebäude abhänge, fährt die HA die VM auf der "überlebenden" Seite klaglos hoch.

Georg.

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Beitragvon bla!zilla » 26.01.2011, 18:58

Ja kann man mit einer P4000 realisieren. Liegt aber eher daran, dass es ein anderes Konzept ist. Die Daten sind im Cluster verteilt. Ein Host redet mit einer virtuellen IP (oder mehreren). Wie die Daten dahinter redundant sind, ist für den ESX nicht ersichtlich und auch uninteressant. Fakt ist: Er hat mehrere Pfade zu einem Target. Solange das Target die Daten verfügbar hält, hat man kein Problem. Du machst dir dann nur zu Nutze, dass du bei einer P4000 Installation die Nodes, welche die Daten halten, geografisch verteilen kannst. Für den ESX bleibt es weiterhin ein Target.


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