Anleitung: vCenter Client auf HyperV Server
Verfasst: 07.11.2010, 21:11
Hallo,
da es immer mal wieder die Frage gibt wie man eigentlich einen ESX grafisch verwalten kann wenn man keine Windows Lizenz verwenden will habe ich mich mal auf die Suche nach einer Alternativlösung gemacht.
Vorab: Nach meinem rechtlichem Verständnis ist diese Nutzung OK (wenn auch sicher nicht so gewollt). Trotzdem: Die Nutzung geschieht natürlich auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung.
Ziel:
vCenter Client nutzen ohne Windows Lizenz
Möglichkeit:
Hyper V Server 2008 R2 zweckentfremden
Anleitung:
nachdem der kostenfreie HyperV Server unter ESX oder Workstation oder Whatever installiert ist (VMWare Tools von 2008 R2 nutzen) müssen auf der cmd folgende Befehle ausgeführt werden:
start /w ocsetup NetFx2-ServerCore
start /w ocsetup NetFx2-ServerCore-WOW64
start /w ocsetup NetFx3-ServerCore
start /w ocsetup NetFx3-ServerCore-WOW64
ocsetup Microsoft-Hyper-V /uninstall
nun ist aus dem Hyper V Server ein HyperV Server ohne HyperV Funktionen jedoch mit abgespecktem .net Framework geworden.
Da der VIClient so noch nicht läuft ist folgendes nötig:
Visual J# downloaden, Setup starten bis Setupdialog kommt - per Taskmanager den prozess killen und in der Setup-Config c:\temporärer-pfad alle Abfragen nach dem Internet Explorer sowie Core Betriebssystemen entfernen, Setup erneut starten (aus temp-Ordner), durchlaufen lassen.
Sobald Visual J# installiert ist kann das Setup vom VI-Client gestartet werden und wir erhalten ein kostenfreies "Windows" mit dem VI-Client
Einschränkungen:
-Der Dialog für Neue VMs funktioniert nicht (es gibt auch hier eine Möglichkeit diese ist allerdings etwas schwieriger -man muss das .net framework 3.5 überlisten, dass es sich auf einem hyperv server installieren lässt. Habs hinbekommen aber kann es nicht wirklich reproduzieren)
-Da es keinen IE gibt müssen in den Optionen des VI-Clients alle Willkommensseiten deaktiviert werden (danach Client rebooten)
Mit ein wenig Gebastel (und ohne irgwendwelche Dateien von kostenpflichten Windows-Versionen zu nutzen) erhält man ein immernoch stark eingeschränktes Windows was aber völlig ausreichend ist um einen ESX zu verwalten

da es immer mal wieder die Frage gibt wie man eigentlich einen ESX grafisch verwalten kann wenn man keine Windows Lizenz verwenden will habe ich mich mal auf die Suche nach einer Alternativlösung gemacht.
Vorab: Nach meinem rechtlichem Verständnis ist diese Nutzung OK (wenn auch sicher nicht so gewollt). Trotzdem: Die Nutzung geschieht natürlich auf eigene Gefahr und auf eigene Verantwortung.
Ziel:
vCenter Client nutzen ohne Windows Lizenz
Möglichkeit:
Hyper V Server 2008 R2 zweckentfremden
Anleitung:
nachdem der kostenfreie HyperV Server unter ESX oder Workstation oder Whatever installiert ist (VMWare Tools von 2008 R2 nutzen) müssen auf der cmd folgende Befehle ausgeführt werden:
start /w ocsetup NetFx2-ServerCore
start /w ocsetup NetFx2-ServerCore-WOW64
start /w ocsetup NetFx3-ServerCore
start /w ocsetup NetFx3-ServerCore-WOW64
ocsetup Microsoft-Hyper-V /uninstall
nun ist aus dem Hyper V Server ein HyperV Server ohne HyperV Funktionen jedoch mit abgespecktem .net Framework geworden.
Da der VIClient so noch nicht läuft ist folgendes nötig:
Visual J# downloaden, Setup starten bis Setupdialog kommt - per Taskmanager den prozess killen und in der Setup-Config c:\temporärer-pfad alle Abfragen nach dem Internet Explorer sowie Core Betriebssystemen entfernen, Setup erneut starten (aus temp-Ordner), durchlaufen lassen.
Sobald Visual J# installiert ist kann das Setup vom VI-Client gestartet werden und wir erhalten ein kostenfreies "Windows" mit dem VI-Client
Einschränkungen:
-Der Dialog für Neue VMs funktioniert nicht (es gibt auch hier eine Möglichkeit diese ist allerdings etwas schwieriger -man muss das .net framework 3.5 überlisten, dass es sich auf einem hyperv server installieren lässt. Habs hinbekommen aber kann es nicht wirklich reproduzieren)
-Da es keinen IE gibt müssen in den Optionen des VI-Clients alle Willkommensseiten deaktiviert werden (danach Client rebooten)
Mit ein wenig Gebastel (und ohne irgwendwelche Dateien von kostenpflichten Windows-Versionen zu nutzen) erhält man ein immernoch stark eingeschränktes Windows was aber völlig ausreichend ist um einen ESX zu verwalten