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Exchange Erfahrungen auf vsphere

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX Server 4/VMware vSphere 4.0.

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Exchange Erfahrungen auf vsphere

Beitragvon roeschu » 27.10.2010, 16:44

Hallo Zusammen

Habe diesen Thread
http://vmware-forum.de/posting.php?mode ... 901f35507e

gelesen. Wollte ihn aber nicht reaktivieren.

Ausgangslage:
- Exchange 2010 Standard auf Vsphere/ESX 4.1

Wie sind eure Erfahrungen mit Exchange 2010 auf Vsphere? Meine Fragen gehen in Richtung:

- Ist Vmotion kein Problem (kein DAG Exchange..)?
- Habt ihr die Exchange DB's innerhalb der vmdk oder zieht ihr sie via iscsi an?
- Performance allgemein von Ex2010 unter vsphere

Möchte betonen dass es sich bei meinem Exchange um eine Miniinstallation handelt (20 Mailboxen..ca. 10 - 15 Gb mailstore total.). Hardwaremässig läuft das ganze in einem Bladecenter HPc7000 mit Flex10 Anbindung an ein NetApp FAS3170 Filer. Von diesen Rahmenbedingungen seh ich performancemässig keine Probleme...allein mir fehlt die Erfahrung mit Exchange 2010 virtualisiert. Deshalb die Fragen.

Snapshots der VM mach ich mit Snap Manager for VI (Netapp Tool). Um die Exchange DB konsistenz zu sichern werd ich wohl "Windows Backup" verwenden. Single Mailbox Restore ist nicht nötig.

Seht ihr bei dieser Konfig Probleme auf mich zu kommen mit dieser "Mini Exchange Umgebung" innerhalb von Vsphere?

Danke für Tipps

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Beitragvon simcemilia » 27.10.2010, 17:25

Hallo,

hier meine Erfahrungen mit Exchange 2010 unter vSphere:

Bislang keine Performance Probleme beobachtet (kleine Umgebung ca. 30 Mailboxen)
Exchange DBs liegen auf einer eigenen VMDK.

VMotion war bislang kein Problem.

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Beitragvon haski96 » 28.10.2010, 07:27

Hallo,
habe gerade einen Exchaange 2010 in einer vSphere Umgebung für 60User ausgeliefert.
Läuft auf einem HP DL 380G6 mit Iscsi Storage dahinter (Datacore) Ist sehr fix und macht auch keine Probleme bei VMotion. Für die DB habe ich eine eigene VMDK.
Snapshots gehen auch. Sichere das ganze mit Veeam.


Andre

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Beitragvon roeschu » 28.10.2010, 10:10

Danke

Habe noch ein wenig gegoogelt und insgesamt scheinen bei kleineren, mittleren Exchange 2010 Installation auf Vsphere keine grossen Probleme bekannt zu sein. Werds mal bauen.

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Beitragvon PeterDA » 28.10.2010, 10:35

Hi,
habe auch keine Probleme mit meiner Exchange VM (ca. 80 Mailboxen). Ob VMDK oder Raw Platten liegt vor allem an der große der Exchange Datenbank. Da du bei 2010 ja aber meherer Datenspeicher einrichten kannst würde ich das immer in VMDKs legen.

Gruß Peter

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Beitragvon Tschoergez » 28.10.2010, 10:44

roeschu hat geschrieben:Habe noch ein wenig gegoogelt und insgesamt scheinen bei kleineren, mittleren Exchange 2010 Installation auf Vsphere keine grossen Probleme bekannt zu sein. Werds mal bauen.


Auch bei großen Installationen gibts keine Probleme, wenn man das Sizing ordentlich macht :-) .
Gutes Lesematerial:
http://www.vmware.com/files/pdf/Exchang ... _Cases.pdf
http://www.vmware.com/files/pdf/Exchang ... _Guide.pdf
Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon roeschu » 04.11.2010, 10:39

Hab jetzt ein paar Tests gemacht mit der Installation und auch das revert via Snapshots scheint keine negativen Auswirkungen auf die Exchange DB zu haben (Konsistenz etc.).

Normalerweise trennt man bei physischen Installation die Transaktionsprotokolle von den Daten (array mässig). Wie macht ihr das bei Exchange virtualisiert?

Ich habe ein c und d drive. Im c: sind die Exchange Programminstallationen im D: sind die Mailboxspeicher und die Transaktionsprotokolle.

Die "C:" Vmdk wird wöchentlich gesichert da sich dort ja nicht allzuviel verändert (System OS). Die "D:" Vmdk sichere ich täglich da dort die Daten/Mailboxen drin sind. Was ich mich frage ist ob dies u.U Probleme mit Exchange geben könnte in einem Restore Fall wenn die c: vmdk eine Woche alt ist, die D: nur ein Tag. M.e sollte dies keine Probleme geben da eben die Transaktionsprotokolle auch auf der d: vmdk disk drauf sind. Aber wirklich sicher bin ich mir nicht. Stand jemand von euch mal vor einer ähnlichen Fragestellung?

P.S zusätzlich gäbe es in so einem Fall noch ein Backup der Exchange DB via Windows Server Sicherung. Aber das ganze Backup und Restoring via NetApp Snap Manager funktioniert eigentlich zuverlässig. Und das Restore wäre dann ja nicht anderes als ein Revert eines Snapshots (was ja wie oben beschrieben zu funktionieren scheint hinsichtlich Exchange DB Konsistenz..)

grüsse

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Beitragvon omicronont » 04.11.2010, 14:55

Moment - nach meiner Meinung muß man da (mindestens) noch zwei Sachen betrachten:

a) Das Backup eines Exchange-Servers muß transaktionssicher sein
b) Partitionierung eines Exchange-Servers in System-Partition, Daten-Partition, Transaktionsdateien-Partition aus diversen Gründen (Performance, Konsistenz der Daten bzw. Wiederherstellungsmöglichkeit bei Plattenaufällen)

Zu a): Hier sehe ich bei Deiner Beschreibung ein Problem. Du schreibst, dass Du Snapshots via SnapManager VI machst. Das bedeutet, die Partitionen werden mit Netapp-Mitteln ge- und zurückgesichert. Allerdings ist damit nach meiner Kenntnis nicht gewährleistet, dass die Exchange-Dateien auch konsistent sind. Dazu muß ja vorher die Datensicherung dem Exchange sagen: So, jetzt schreibe mal Deine Dateien und halte die Luft an, während ich sichere. Genau das passiert nach meiner Meinung beim SnapManager VI nicht, weil dieser ja überhaupt keine Ahnung haben kann, dass in der VM ein Exchange läuft. Dafür brauchst Du den SnapManager Exchange- der macht genau das und schneidet hinterher auch die Logfiles entsprechend ab. Das Rücksichern geht dann auch wieder mit Netapp-Mitteln bzw. dem von Dir erwähnten "Single Mailbox Restore".

Auch, wenn Deine Versuche mit dem SnapManager VI keine Probleme gezeigt haben - vermutlich hast Du die Tests gemacht ohne Last, d.h. der Exchange war nicht bei den 20 Benutzern im Einsatz. Insofern würde ich mich darauf nicht verlassen.

Nebenbei: Auch ntbackup wäre in der Lage, Exchange transaktionssicher zu backupen. Du könntest dann anschließend die entstandenen .bkf-Dateien per SnapManager VI sichern. Aber das ist dann eben ein Schritt mehr (erst ntbackup, dann SnapManager VI, beim Restore das ganze rückwärtes).

Du hast doch sicherlich einen NOW-Account bei Netapp, da gibt es einige Dokus zu dem Thema.

zu b): Auf einem SAN (wie der Netapp) gilt für Exchange: Performance bekommst Du aus Spindeln, Spindeln, Spindeln. Wir setzen "nur" eine FAS2020 ein, aber bereits die ist in der Lage, rund 150 Mailboxen zu versorgen - dann sollte es mit Deinem HP Bladecenter und einer FAS3170 kein Performance-Problem geben (aber bitte ohne Gewähr!).

Aus den unter a) genannten Gründen setzen wir übrigens den SnapManager Exchange (nicht VI) ein und haben die Daten (Mailboxspeicher und Transaktionsprotokolle) per iSCSI in die VM geführt.

Gruß,

Knut

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Beitragvon irix » 04.11.2010, 15:09

Zusaetzlich folgende Anmerkungen:
- Ich kann mich nicht erinneren das man mit Windows Backup nun wieder Exchange sichern kann. Das ging zu W2k3 zwecken mittels ntbackup aber die W2k8 Bordmittel koennen das nicht. Das es auch eine W2k8 Version von ntbackup gibt aendert nichts an dem Thema da diese Version nur "Restore" beherscht und einzig und alleine existiert um Alt Sicherungen auch noch Verwenden zukoennen
- Die VMware Tools mit ihrem VSS Treiber koennen in der akt. 4.1 Version zumind. mal das OS und einige Apps per VSS sichern aber ein Exchange gehoert nicht dazu und die Logs werden auch nicht abgeschnitten. Hinzu kommt das man der VM das auch extra Mitteilen muss per Parameter "enable.DiskUUID" oder so.

@roeschu
Also das was ich bislang gelesen habe bei dir laesst "Konsistenz" eigentlich aussenvor ;). Das dein Exchange scheinbar wieder hochkommt liegt bzw. ein RevertToSnapshot ueberlebt hat liegt daran das es Robust ist.

Zum eigentlichen Thema:
Die Erfahrungen mit virtualisiertem Exchange sind gut. Hier laufen seit 2.5 Jahre div. Exchange unter VMware und der groesste hat 300 Mailboxen mit ca. 1.1TB.


Edit:
Der Parameter damit 4.1 auch VSS fuer Applications auf einem W2k8(R2) anwendet lautet richtig "disk.EnableUUID=true" und bedingt einen Neustart der VM. Gibt auch einen KB Artikel zu diesem Thema.

Gruss
Joerg

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Beitragvon omicronont » 04.11.2010, 15:16

irix hat geschrieben:Ich kann mich nicht erinneren das man mit Windows Backup nun wieder Exchange sichern kann. Das ging zu W2k3 zwecken mittels ntbackup aber die W2k8 Bordmittel koennen das nicht.


Yepp, ich bezog mich auf Exchange 2003 auf W2k3 - hätte ich dazuschreiben sollen. Danke für die Ergänzung.

irix hat geschrieben:Zum eigentlichen Thema:
Die Erfahrungen mit virtualisiertem Exchange sind gut.


Auch da kann ich mich nur anschließen.

Gruß,

Knut

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Beitragvon roeschu » 05.11.2010, 20:11

1) Ihr habt natürlich recht. Mit Snap Manager ist die Exchange DB nicht konsistenz und das war nur ein Test während keine Last herrschte...im Betrieb müsste man da sicher noch mit eseutils dahinter (graus..). Mir gings einfach darum ob sowas, falls alle Stricke reissen, auch noch eine Möglichkeit wäre zum restore wäre.

2) Ich verlass mich nicht auf Snap Manager sondern sichere zusätzlich mit Windows Server Sicherung (unter Win2008R2). Das geht definitiv unter 2008 R2. Die Exchange DB wird damit konsistent gesichert (man siehts ---"Exchange Konsistenzprüfung"--- kurz wenn man Server Sicherungs Task manuell ausführt). Die Transkationslogs werden auf diese Art auch korrekt weggeschrieben.

3) Snap Manager Exchange hätten wir zwar lizenziert, leider bin ich jedoch aus bestimmten Gründen gezwungen diese Exchange DB's innerhalb der vmdks abzulegen...weswegen ich hierbei Snap Manager Exchange hierfür nicht verwenden kann, da dies ja nur über Iscsi attached Exchange Storage ginge. Schade.

4) In einer solchen Konstellation spricht m.E nichts (weder Performance mässig, dein Argument betr. Spindeln, nocht "datensicherheitsmässig" die vmdks werden ja alle regelmässig gesichert mit snap manager zwar nicht konsistent aber die Transaktionsprotokolle sind ja "logfiles") dagegen die Transaktionsprotokolle und den Mailbox Datenstore innerhalb derselben vmdk zu haben. Aber fragt mich dann nochmal nach dem ersten Exchange Restore im Betrieb :D

grüsse


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