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Raid und HDD Status überwachen...
Verfasst: 01.07.2010, 16:47
von 00stormy00
Hallo NG
ich hätte da mal ein paar grundsätzliche Fragen bezüglich Überwachung von Raicontrollern und Festplatten. Ich möchte auch gleich anmerken, dass es sich um Fragen zu ESX4, ESXI4 und vCenter handelt. Jedoch möchte ich für den ESXI4 nicht einen eigenen Post in der entsprechenden ESXI Sektion erstellen.
1) Gehe ich richtig in der Annahmen, dass wenn der Raidcontroller in der HCL steht, ich den HDD Status im Health Status sehen kann und VCenter den Ausfall einer HDD erkennt und per Alarm weiterleitet (Alarm natürlich definiert)
2) Wenn der Raidcontroller nicht in der HCL steht, seh ich keine Info bezüglich Controller und HDD's im Health Status.
Kann ich dann ensprechende Agenten nachinstallieren und die Überwachung von einem Remoteclient aus erledigen? (ala so ca.
http://www.itprofaq.com/vmware_esx_esxi_server_vsphere/ibm-raidmonitor-unter-vmware-esx )
3) Funktionieren Punkt eins und zwei auch auf einem ESXI4? Mit der Überwachung via VCenter glaub ich ja noch aber da der ESXI keine ServiceConsole hat wird es wohl mit dem Installieren von Agenten etwas schwierig. Könnte da der vSphere Management Assistant etwa wieder das Installieren des Agenten ermöglichen?
4) Vermute mal bei einem ESXI4 FREE wird wohl keines der oben genannten Beispiele funktionieren?!
Danke
Roland

Verfasst: 03.07.2010, 23:04
von Saturnous
1. Nein, der Hersteller muss einen CIM provider zur Verfügung stellen - die meisten machen das auch und die werden stückweise in das ESXi eingepflegt.
2. Der Markt an RAID Chipsätzen ist sehr übersichtlich, IBM und DELL relablen nur Adaptec uns LSI - für beides gibs CIM Provider.
3. Nöö - wäre ultrafrickel.
4. Auch die free hat alle CIM Provider.
hallo & danke
Verfasst: 05.07.2010, 10:10
von 00stormy00
Hy Saturnous
danke für deine Antwort!!!!
Soll das heissen jenachdem welchen Raidcontroller ich hab es Glücksache ist ob der Status überwacht werden kann? Habe zum Beispiel einen IBM Server mit Raidcontroller 8 oder 9 und der zeigt mir sehrwohl die HDD's an. Kann ich nicht davon ausgehen, dass dies bei einem Fujitsu Server mit freigegebenen Raidcontroller auch so ist?
Ich bin davon ausgegangen, dass ein vCenter den Ausfall bemerkt und via angelegten Alarm meldet.
Ein Agenten reininstallieren wollte ich eh nicht unbedingt machen, denn ich sehe das als potentielle Fehlerquelle an.
Mit Punkt4 meinte ich die Alarme, die werden ja soviel ich weiss von vCenter gemeldet und da die FREE nicht ins vCenter kommt wird es da dann nur die manuelle Überwacheung geben.
Darf ich dich nochwas fragen, auch wenn es vom eigentlichen Thema abweicht?
(Sollte ein eigener Thread gewünscht sein kann ich dies gerne machen)
Hast du Erfahrung mit der APC USV?
Sie hat ja auch nen eigenen Agenten zum reininstallieren, ist dies bei der vSphere4 auch noch so? Der ESXI zum Beispiel hat ja keine Service Console mehr. Müsste der dann hier in die vMA Appliance?
Wie machst du nen sauberen Shutdown?
Und noch ganz was anderes, Wenn ein ESX Server abschmiert und neu installiert werde muss, ist dann das vmfs futsch oder erkennt die Neuinstallation dies und die virtual Hosts können wirder dem ESX hinzugefügt werden?
Werde dies in den nächsten Wochen mal durchtesten, trotzdem wäre ich über Erfahrungen von anderen Interessiert.
Gruß & Dank
Roland
Re: hallo & danke
Verfasst: 05.07.2010, 13:43
von irix
00stormy00 hat geschrieben:Hy Saturnous
danke für deine Antwort!!!!
Soll das heissen jenachdem welchen Raidcontroller ich hab es Glücksache ist ob der Status überwacht werden kann? Habe zum Beispiel einen IBM Server mit Raidcontroller 8 oder 9 und der zeigt mir sehrwohl die HDD's an. Kann ich nicht davon ausgehen, dass dies bei einem Fujitsu Server mit freigegebenen Raidcontroller auch so ist?
Wie oben gesagt kann man pauschal nicht davon ausgehen das der ESX in seinem HealthStatus die Platten des RAIDs sieht oder nicht. Da musst du also vorher deinen Haendler fragen von dem die Hardware kommt.
Gruss
Joerg
Fujitsu RX300S6
Verfasst: 05.07.2010, 14:07
von 00stormy00
Hy Jörg
ich muss demnächst bei einem Kunden nen Fujitsu PY RX3006S mit RaidSAS 6G 5/6 (D2616) mit ESX installieren. Hoffe das geht auf dem...
sg
Roland
Re: Fujitsu RX300S6
Verfasst: 05.07.2010, 14:33
von irix
00stormy00 hat geschrieben:Hy Jörg
ich muss demnächst bei einem Kunden nen Fujitsu PY RX3006S mit RaidSAS 6G 5/6 (D2616) mit ESX installieren. Hoffe das geht auf dem...
sg
Roland
Wenn man wuesste was Fujitsu an OEM Controller verbaut hat oder obs eine Eigenloesung ist koennte man im Vorfeld spekulieren. Der Vorteil bei LSI OEMs ist die extreme Verbreitung und somit gute Unterstuetzung.
Frag doch mal beim Fujitsu Haendler um die Ecke nach

. Wir haben hier TX300S5 aber da laeuft kein VMware sondern ANSYS.
Gruss
Joerg
schauen wir mal...
Verfasst: 05.07.2010, 15:05
von 00stormy00
in der HCL steht er.
Werde euch nach der Installation ein kurzes Statement abgeben...
sg
Roland
Verfasst: 05.07.2010, 16:03
von ideFix
RaidSAS 6G 5/6 (D2616) = LSI SAS2108 -> Nachfolger vom LSI1078 (Primergy S4 Systeme)
Der gleiche Controller ist auch schon in der RX300S5 verbaut worden.
Danke
Verfasst: 05.07.2010, 16:30
von 00stormy00
Danke idefix
somit bin ich wieder ein wenig erleichtert.
Sollte mir bei der Installation irgenwas auffallen werde ich es euch wissen lassen.
sg
Roland
Verfasst: 06.07.2010, 14:41
von Mictlan
Saturnous hat geschrieben:2. Der Markt an RAID Chipsätzen ist sehr übersichtlich, IBM und DELL relablen nur Adaptec uns LSI - für beides gibs CIM Provider.
Ich habe einen Adaptec 5805 und bin derzeit (mittlerweile etwas verzweifelt) am suchen irgendwie den Raidstatus auszulesen.
Wo finde ich CIM Provider für Adaptec?
sg
Alex
Verfasst: 06.07.2010, 16:36
von 00stormy00
Hy Alex
ich vermute mal, dass vmware die CIM Provider in den ESX(i) integrieren muss.
Denke nicht, dass dies zum nachinstallieren funktioniert.
(bitte korrigieren sollte ich falsch liegen)
sg
Roland
Verfasst: 06.07.2010, 23:39
von Saturnous
Und noch ganz was anderes, Wenn ein ESX Server abschmiert und neu installiert werde muss, ist dann das vmfs futsch oder erkennt die Neuinstallation dies und die virtual Hosts können wirder dem ESX hinzugefügt werden?
Wir sind noch bei ESXi ? ESX Classic hat den Diskdruid von Redhat im Installationsmenue der würde eine VMFS Partition verschonen.
Eines der häufigsten Fehler ist nur ein logisches Laufwerk auf RAID Ebene anzulegen - dann ist alles futsch, wer den Fehler begangen hat sollte die ersten 8GB einfach über ein LiveLinux dumpen. Oder sich einen fertigen Stick mit ESXi irgendwohin legen, den kann man dann im Desasterfall auch booten um die VMs zu evakuieren.
Richtig : Ein logisches Laufwerk mit 8GB auf RAID Ebene für ESX(i), dann wird nur das bei Neuinstall überschrieben.
???
Verfasst: 07.07.2010, 12:11
von 00stormy00
Hy Saturnous
irgendwie bin ich da gerade ausgestiegen?!
Also einfach neuinstallieren bedeutet alles ist futsch.
Aber was hat das mit 8GB zu tun?
Ich hab den Testesx wie folgt installiert:
RaidCD rein 1 gespiegeltes Raid erzeugt
Esx installiert (weiter weiter ... fertig)
Glücklich gewesen
Muss ich wenn ich das Raid (via IBM Raidcd) erstelle 2 Raids (Platten) erstellen und auf der 1. den ESX und bei der ESX Installation dann das VMFS auf die 2 Platte legen?
Einfach das VMFS zu dumpen ist mir ein wenig zu unsicher (unerfahren), würde da doch eher die 2. Methode via USB Stick vorziehen...
Gruß
Roland
Re: ???
Verfasst: 07.07.2010, 12:28
von irix
00stormy00 hat geschrieben:Hy Saturnous
irgendwie bin ich da gerade ausgestiegen?!
Also einfach neuinstallieren bedeutet alles ist futsch.
Aber was hat das mit 8GB zu tun?
8GB ist die Groesse der virtuellen ServiceKonsole welche mit ihrer VMDK im ersten Datastore liegt. Wenn man schlau ist vergibt man ein wenig groessere Partitionen und dann wird aus den 8GB max. 17GB.
Ich hab den Testesx wie folgt installiert:
RaidCD rein 1 gespiegeltes Raid erzeugt
Esx installiert (weiter weiter ... fertig)
Glücklich gewesen
Noe... du hast nun einen Datastore welcher mit einer Blocksize von 1MB formatiert ist und kannst somit nur vDisks mit max. 255GB anlegen. Fuer manche mag das Reichen... aber nicht fuer viele.
Die VMDK der Servicekonsole teilt sich nun die Partition/Datastore mit den Produktiv VMs und verhindert ein schnelles "format c:" und macht die Neuinstallation von ESX kompliziert oder unmoeglich.
Muss ich wenn ich das Raid (via IBM Raidcd) erstelle 2 Raids (Platten) erstellen und auf der 1. den ESX und bei der ESX Installation dann das VMFS auf die 2 Platte legen?
Viele, nicht alle, Raidcontroller lassen einen eine RAID Gruppe anlegen und dadrin dann eine oder mehre Volumes. Das ist auch dann zwingend erforderlich wenn die LUN groesser als 2TB-512Bytes werden wuerde.
Fuer den ESX(i) wirde eine 10GB besser 24GB grosses Volume benoetigt. Die Luft dadrin wird gebraucht damit das Monitoring nicht gleich losmault das der Datastore voll ist.
Gruss
Joerg
so langsam wird es licht...
Verfasst: 07.07.2010, 14:43
von 00stormy00
Hy
und danke für eure Hilfe!
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann sollte man immer mit 2 Disk's arbeiten um erstens das 255GB Limit zu umgehen und zweitens eine schnelle und einfache Neuinstallation des ESX(i) zu ermöglichen.
Dabei am besten die erste Disk mit einer Größe von min 24 GB anlegen und auf dieser den ESX(i) installieren. Die zweite Disk dann für das VMFS für die prod Systeme nutzen.
Sollte der ESX(i) abschmieren, kann ich ihn auf Disk 1 neuinstallieren und alle prod Systeme auf der Disk2 sind weiterhin vorhanden.
Beim IBM Raid bin ich mir nicht sicher ob man 2 logical Disks auf ein Array bringt aber bei angenommen 5 HDD's mach ich aus den ersten 2 ein Raid1 für den ESX(i) und aus den restlichen 3 ein Raid5 für die prod Syteme.
@Saturnous
Sorry ich vermische ein wenig ESX und ESXi.
Der ESX hat ja noch die eigene ServiceConsole, der ESXi hingegen nur den Hypervisor mit einer virtuellen ServiceConsole (als VMDK)?!
Glaube wir reden schon mehr über den ESX(i), denn beim ESX ist ja ein lokaler Datastore nach einer Neuinstallation weiterhin vorhanden.
Seh ich das richtig?
Setzt ihr schon auf ESXi oder noch ESX?
Gruß Roland
Re: so langsam wird es licht...
Verfasst: 07.07.2010, 15:27
von irix
00stormy00 hat geschrieben:Hy
und danke für eure Hilfe!
Wenn ich das richtig verstanden hab, dann sollte man immer mit 2 Disk's arbeiten um erstens das 255GB Limit zu umgehen und zweitens eine schnelle und einfache Neuinstallation des ESX(i) zu ermöglichen.
Dabei am besten die erste Disk mit einer Größe von min 24 GB anlegen und auf dieser den ESX(i) installieren. Die zweite Disk dann für das VMFS für die prod Systeme nutzen.
Sollte der ESX(i) abschmieren, kann ich ihn auf Disk 1 neuinstallieren und alle prod Systeme auf der Disk2 sind weiterhin vorhanden.
Mach mal aus "Disk" ein "Volume" und dann passt das.
Beim IBM Raid bin ich mir nicht sicher ob man 2 logical Disks auf ein Array bringt aber bei angenommen 5 HDD's mach ich aus den ersten 2 ein Raid1 für den ESX(i) und aus den restlichen 3 ein Raid5 für die prod Syteme.
Sofern das 5 gleiche Platten sind waere das ein unnoetiger Performance Verlust da du von 5 auf 3 Spindeln reduzierst. Anders ist es wenn man 2x73GB im RAID1 macht fuer das "System" und dann ein RAID5 oder RAID10 fuer die "Daten".
@Saturnous
Sorry ich vermische ein wenig ESX und ESXi.
Der ESX hat ja noch die eigene ServiceConsole, der ESXi hingegen nur den Hypervisor mit einer virtuellen ServiceConsole (als VMDK)?!
Seit vSphere liegt die SC des ESX in einer VMDK.
Ein ESXi welcher von USB hat seine limitierte SC in einer RAM Disk und die Daten daraus liegen als div. *.vgz.
Wie es genau bei einem "installierten" ESXi aussieht kann ich nicht sagen da hier gerade keiner im Zugriff ist.
Glaube wir reden schon mehr über den ESX(i), denn beim ESX ist ja ein lokaler Datastore nach einer Neuinstallation weiterhin vorhanden.
Seh ich das richtig?
Den ESXi gibts als Embedded (USB, SD) und als Installable.
Setzt ihr schon auf ESXi oder noch ESX?
Beide, damit man sich ganz langsam daran gewoehnt wie es in der uebernaechsten Version aussehen wird.
PS: Das Problem mit der 1MB Blocksize bei der Installation des Default Datastore beim ESX laesst sich umgehen in dem das Installscript modifiziert wird. Das macht man wenn man einen RAID Controller hat wo das mit den beiden Volumes nicht klappt. Waere dumm wenn man 2x1TB oder auch 2xTB im RAID1 da hat und hat dann diesen einen riesigen Datastore und nur 1MB Blocksize was dann limitiert auf 255GB VMDKs.
Gruss
Joerg
Verfasst: 07.07.2010, 16:18
von 00stormy00
Hy Jörg
Wir reden von Volumes, gut bekomm ich auf die Reihe wenn man dies bei der Installation angeben kann.
Das mit der Performance stimmt, ein OS "sieht Voluems wie Disks" und sollte dann auch so funktionieren. (mehr oder weniger)
Beim ESX red ich vom Installable, drum Installation auf Volume0.
Kann ich die 1 MB Blocksize bei der GUI-Installation nicht ändern? bzw muss ich trotzdem das Installscript anpassen? Wenn ja wo?
So nun werd ich mal überlegen welche Hardware ich frei mach, denn probieren geht über studieren...
Danke dir für deine Zeit und Mühe!!!
sg
Roland
Verfasst: 05.08.2010, 17:17
von 00stormy00
Hallo
also hab heute die Server bekommen und muss sagen sie ließen sich ohne Probleme installieren und laufen (über den kurzen Zeitraum gesehen) schön durch.
Genau ist es die Type Fujitsu Primergy Rx300 S6 sie sind von Vmware freigegeben, drin hab ich 8x 300GB HDD's und laufen tut das ganze auf einem ESXI4.1 USB Install (der Server hat einen Internen USB-Anschluss)
Jetzt muss ich nur noch heruasfinden ob auch Veeam schon mit dem 4.1 Hpervisor kann...
Also dann, sollte mir was auffallen lass ich von mir hören.
sg
Roland
Verfasst: 05.08.2010, 19:45
von JMcClane
Veeam Backup 4.1.2 ist seit gestern draußen. Das ist für vSphere 4.1 freigegeben.
Verfasst: 09.08.2010, 09:26
von 00stormy00
Hy JMcClane,
danke fürs Bescheid geben, hatte auch schon ein Backup mit der 4.1 getestst und hatte auch funktioniert.
Danke
Roland