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Importierte VDMK verkleinern

Verfasst: 05.06.2010, 11:57
von facebraker
Hallo,

ich weiß, das die Frage schon öfters beantwortet wurde, aber ich verstehe es nicht so ganz, bzw. es passt nicht zu meiner Konstellation.

Ich würde mich freuen, wenn mir das nochmal jemand erklären könnte :oops:

Ich habe mit vCenter Converter einen Windows 2003 Server importiert. Ich habe nur die C:(System) Partition importiert.
Leider wurden, aus Platzproblemen und nicht von mir :? Daten auf der C: Partition abgelegt, dadurch sind ca. 90-100GB Daten drauf.

Ich lösche grad die Daten runter, da ich die kompletten Daten in einen andere LUN ausgelagert habe. jetzt ist aber die c: Partition immernoch 132GB groß, bei ca. 40GB Verwendung.

Ich würde gerne die VDMK verkleinern oder die Partition so lassen und als Thin Provisioning laufen lassen. Das wirklich nur das genutzt wird, was die VM braucht.

Alles andere wäre Platzverschwendung auf dem Storage.

Ich habe gelesen, dass ich sie umkopieren muss? Ich binde dann die neue VDMK an die VM und lösche die alte VDMK (wenn es funktioniert)
Mit welchen Befehl kann ich das machen? Muss ich etwas beachten?


Danke und sorry, wenn es nervt.

LG Alex

Verfasst: 05.06.2010, 12:26
von continuum
vmkfstools -i zugross.vmdk schoenklein.vmdk -d thin

Danach vmdks austauschen und testen - wenn alles gut ist - kann zugross.vmdk geloescht werden

Verfasst: 06.06.2010, 14:15
von irix
Wenn es "richtig" klein werden soll, also auch das Gast FS und die drunterliegende VMDK dann kannst du die Trial des Vizioncore vOptimizier einsetzen. In der Trial kannst du max. 2 Optimierungjobs (koennen durchaus mehre VMs dann sein) bearbeiten. Neben dem verkleinern wuerde er auch das Alignment korregieren so das die Partitionen deines W2k3 bei 64KB bzw einem vielfachen davon beginnt.


Hinweis:
Die Filesstem Optimizations wuerde ich nur nach gruendlichen Tests verwenden. Auf keinen Fall die Optionen zum loeschen von Windows Hilfe und der iconcache.db Dateien aktivieren!

Die VM wird automatisch heruntergefahren fuer die Zeit der Bearbeitung und darf auch keinen Snapshot haben. Wenn er fertig ist gibts einen Report und er knipst die VM wieder an.

Das was Uli beschrieben hat ist der Weg wie man haendisch eine VMDK auf Thinprovisioning umstellt. Das kann aber auch nur wirken wenn das FS mal NULLEN enthaelt und diesen dann in der VMDK auch auftreten. Der OP hat aber gesagt das er viele Daten geloescht hat und dann stehen da natuerlich keine NULLEN und ich bezweifle ob dann ein Thinprovisioning im nachhinein viel bringt. Evtl. hilft es ein "sdelete.exe" von Sysinternals mal laufen zulassen. Da werden die geloeschten Bereiche mit NULLEN ueberschrieben.

Gruss
Joerg

Verfasst: 06.06.2010, 14:30
von Dayworker
Solche OS-gelöschten Bereiche kann jedes Windoof seit W2k (NT4 eventuell auch schon) über das Programm "cipher" ausnullen. Die Syntax lautet cipher /W:C: um z.Bsp. diese freien Bereiche des Laufwerks C komplett auszunullen. ;)

PS: Nicht verrückt machen lassen. "cipher" dient eigentlich zur Administrierung der Laufwerksverschlüsselung EFS. Das Ausnullen ungenutzter Speicherbereiche ist eine Nebenfunktion zur Laufwerksverschlüsselung damit dort keine bereits gelöschten Dateien unnützerweise mitverschlüsslt werden.

PPS: Ja der freie Platz auf dem Laufwerk sinkt während der Ausführung mehrfach bis auf Null. :D

Verfasst: 06.06.2010, 14:51
von irix
Dayworker hat geschrieben:..
PPS: Ja der freie Platz auf dem Laufwerk sinkt während der Ausführung mehrfach bis auf Null. :D


Hehe..... gleiches beim Einsatz von sdelete.exe. Was ich fuer einen Schreck bekommen als das damals zum ersten mal lief :D

Gruss
Joerg

Verfasst: 06.06.2010, 16:22
von e-e-e
Hehe..... gleiches beim Einsatz von sdelete.exe. Was ich fuer einen Schreck bekommen als das damals zum ersten mal lief Very Happy

.... ging mir beim shrinken eines Linux-Gastes mit den VMware Tools genau SO als mich KDiskFree anschrie (gleicher Mechanismus)!