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Backup Vsphere Infrastruktur mit Symantec 2010 und ESX Agent

Verfasst: 04.06.2010, 12:01
von TobiasZ
Hallo zusammen,
leider mal wieder das leidige Thema Backup der virtuellen Maschienen.
Wir haben mehrer ESX 4 Server über FC an eine einfache SAN angebunden. Soweit funktioniert das meinste, das Backup erfolgt momentan über installierte Windows Agenten auf Disk und auf Band.
Vielleicht ist es nur ein Verständisproblem von mir bei dem Einsatz von Symantec im ESX Umfeld.
Wird eine VM über einen Agenten gesichert, passiert nichts anderes als das über die StorageAPI ein konsistenter Snapshot erstellt wird und dieser auf mein Backupmedium gezogen wird.
Daraus ergibt sich für mich erstmal zwei Fragen:
- im Snapshot-Manager vom VI Client sehe ich dann jeden Snapshot hinzukommen, iwann wird das ziemlich unübersichtlich.
ist das OK, bzw. kann ich diese Snapshots löschen?
Was muss ich beachten auch in Bezug auf Storage vMotiom

- Da ich nur Snapshots sichere, was mache ich im Haveriefall und ich den kompletten Server zurücksichern darf?


Danke für eure Hilfe im vorraus

greetz

Tobias

Verfasst: 04.06.2010, 12:49
von continuum
Da ich nur Snapshots sichere,


Das hilft dir im Prinzip ueberhaupt nichts - ein snapshot ohne die basedisk selber kann nicht zum Wiederherstellen verwendet werden.

Es wird nicht ganz klar wie du genau vorgehst - erklaer mal genauer

Verfasst: 04.06.2010, 13:30
von TobiasZ
Hallo continuum,

Stand heute ist das ich alles über installierte Sym. BackupExec Windows Backup Agenten sichere.

Soweit klappt das auch, nur ist die Frage ob ich das optimieren kann, wie ich die VMWARE Snapshots in mein Sicherungskonzept einbinden kann, bzw. welche Möglichkeiten ich habe.
Es soll ja auch vorkommen das eine Maschine komplett gegen die Wand fährt und mein letzter Snapshot sich nicht zurückspielen lässt.


greetz

Verfasst: 04.06.2010, 15:08
von e-e-e
Hallo,

es geht bei dieser Frage um das Verständnis von Snapshots.
Wenn Du einen Snapshot machst, erstellst Du eine zusätzliche Datei, in die alle nach diesem Zeitpunkt entstehenden Änderungen gespeichert werden. Dies bedeutet, dass Du nicht den Snapshot sichern musst, sondern die eigentlichen *.vmdk (Basedisks). Nachdem das Backup abgeschlossen ist, löscht (mergen / zusammenführen) Du dann den Snapshot. Dabei werden die in der neuen Datei abgelegten Änderungen in die Basedisk eingearbeitet und die neue Datei gelöscht. Diesen Vorgang sollte BackupExec mit erledigen, sodass maximal ein Snapshot vorhanden ist. Dadurch hast Du dann ein Vollbackup der VM.

Verfasst: 04.06.2010, 16:04
von TobiasZ
das hört sich doch mal gut an, danke für die Informationen.

Ich werde dann die Einstellungen im BackupExec prüfen warum er meine Snapshots nicht löscht.

Was mir nebenbei einfällt, ist beim Backup etwas mit dem lokalen Virenscanner auf der Windowsmaschine zu beachten?