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Suse Linux 6.4 Enterprise Migrieren

Verfasst: 09.12.2009, 10:38
von Arsimael
Guten Tag,

Ich habe folgendes Problem:
In unserer Firma steht ein uralter Suse Linux 6.4 Enterprise Server (Bitte keine Diskussion und Kommentare über Suse hier, ich kenne die allgemeine Meinung zu Suse) dieser Server war mal ein wundervolles Gerät, doch mittleiweile macht er nur noch einigen kleinstaufgaben, die man aber leider nicht nachbauen kann (teils selbstgeschriebene Scripte, spezielle Versionen einzelner Programme die man so nicht mehr bekommt, etc.pp.
Momentan wird dieser Server alle 1-2 Jahre mal gespiegelt und auf anderer Hardware mit viel aufwand wieder zum leben erweckt. Da wir und allerdings vor eineinhalb Jahren eine vmware infrastruktur angeschafft haben, war mein Vorschlag den Suse Server zu virtualisieren. - Soweit so gut.

Nachdem ich ihn mit dem VMware Konverter nicht konvertieren konnte (zu alt) musste ich mit Acronis ein Image der Maschine ziehen. Dieses Image habe ich dann umgewandelt ein eine VHD und diese dann mit dem VMware Konverter in eine vShere Kompartible VM.
Die Virtuelle Maschine bootet nun auch endlich und ich hab sie auch wieder soweit das alle Programme laufen. Das einzige was jetzt noch nciht so will wie ich ist die Netzwerkkarte.
Ich weis nicht ob ich die vmWare tools einfach so auf einem derart veralteten System installieren kann oder nicht, und experimente möchte ich tunlichst vermeiden.
Man konnte bei einer älteren Version von VMware irgendwo mal festlegen, das vmware eine andere Netzwerkkarte simuliert (flexible, vlance, e1000, etc) kann man das bei vShere noch einstellen? wenn ja, wo?

An dieser Stelle möchte ich davon absehen solch tiefgründige antworten zu geben wie "Google doch danach" oder "ließ die MAN" (besonders in die Linux-User-Ecke kuck) - Wenn ich das nicht getan hätte würde hier kein post stehen.

Verfasst: 09.12.2009, 13:12
von ideFix
Hallo,

Du musst schon sehr schlechte Erfahrungen in Foren gemacht haben :shock:

Die vNIC kannst du in der *.vmx Datei ändern:

Code: Alles auswählen

ethernet0.virtualDev = "e1000"


Wenn du einen neue vNIC der VM zuweist kannst du auch bestimmen welchen Typ Sie haben soll.

Ich bin leider kein Linux Spezi bzw in seit 2 Jahren aus dem Thema Linux raus... Bzgl der Treiber muss sich jmd anderes melden....
Ich würde die vm clonen und dann mein Glück mit den VMware Tools versuchen ;)

Verfasst: 09.12.2009, 13:48
von ostekl1
... amdPCI32 ging doch immer - ob in SLES 6 auch kann ich nicht sagen. Bin erst mit SLES 7 eingestiegen ;-)

Verfasst: 09.12.2009, 15:14
von Arsimael
Du musst schon sehr schlechte Erfahrungen in Foren gemacht haben Shocked


Leider ja. wir haben noch 3 Linux Server in der Firma (vmware vShere nicht mitgerechnet) und wenn da einer ausfällt (Produktivsysteme) dann müssen die natürlich schnellstmöglich wieder laufen. Udn wenn ich da in einem IRC Chat, 2 Linux-foren, einer Miling-Liste und von 3 oder 4 "Linux Spezialisten" per Mail die antwort bekomme "Google doch mal" - "Nutz die SuFu im Forum" und "lies doch einfach die Manpage (ja genau - System steht und ich setz mich gemütlich hin und les auf nem Terminal in aller gemütsruhe ne manual während der chef hinter mit steht und mich anfeuert von wegen "Das muss laufen sonst gibts ärger")..... naja.

Darum auch mein etwas "bissiger" Kommentar.

Bisher danke ich für die antworten. ich hab mal den "vlance" eingetragen, da der von Suse 6 scheinbar noch unterstützt wird (s. Bild)

Screenshot

Drunter steht die andere Karte die ostekl1 enpfohlen hat. ist die Abkürzung "amdPCI32" das was ich bei virtusldev = eintragen muss?

Verfasst: 09.12.2009, 17:21
von continuum
Auf dem Screenshot wuerde ich eher die AMD PCI net32 auswaehlen als die, die da gerade markiert ist

Verfasst: 10.12.2009, 11:12
von Arsimael
So für alle die apäter mal vor dem Problem stehen einen 2.2er kernel zu virtualisieren:

1. Schritt: Mit Acronis ein Image des kompletten PCs oder der Bootplatte ziehen.
2. Dieses .tib Image mit Acronis umwandeln in ein .vhd Image
3. Image in microsoft Virtual PC einbinden und dort alles so konfigurieren das alle benörigten Programme und funktionen laufen (bis auf das Netzwerk, das kommt später.
4. Mit dem VMware Konverter diese Virtuelle Microsoft Maschine in eine VMware Kompartible Maschine umwandeln (und evtl gleich in die Infrastroktur schieben lassen.)
(4a. Die Virtuelle Maschine in den vSphere Server schieben)
5. Maschine einmal starten und kontrollieren ob alles einwandfrei umgewandelt wurde. Wenn Nicht --> schritt 3
6. VM herunterfahren und in den eigenschaften die vorhandene Netzwerkkarte löschen
8. Neue Netzwerkkarte erstellen TYP: VMXNET3
9. kernelmodul auf amdpcinet32 ändern und damit die Netzwerkkarte ansprechen.
10. Prüfen ob verbindung steht. wenn nicht: Fehlersuche

Ich musste komischerweise 2 Netzwerkkarten erstellen. Einmal eine "flexible" und einmal eine "vmxnet3" wenn ich eine der beiden wieder lösche geht kein netzwerk mehr.... und das obwohl mir linux nur eine karte erkennt. Das verstehe wer will...

Gruß
Arsimael