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Upgrade von ESX 3.5U4 auf ESX 4.0 - beste Methode?
Verfasst: 21.08.2009, 17:10
von mr.sarge
Hallo!
wir setzen zur Zeit 3 ESX 3.5 Server ein, standalone und ohne Virtual Center. Wir planen ein Upgrade auf ESX 4.0 zusammen mit vCenter 4, hierfür haben wir das Paket VMware Essentials Plus gekauft.
Welche Vorgehensweise empfiehlt sich bei einer solche Konstellation? z.B.:
- Upgrade der ESX-Hosts mittels Host Update Utility
- Aufsetzen des vCenter Servers
oder
- Aufsetzen des vCenter Server und
- Upgrade der Hosts via vCenter
oder
- Neuinstallation der ESX-Server
- Aufsetzen des vCenter Servers
Vielleicht hat jemand eine ähnliche Umgebung und ein Upgrade bereits gemacht und kann mir ein paar Tips geben.
vielen Dank im Voraus,
Gruß Sarge
Verfasst: 21.08.2009, 17:47
von irix
Sofern deine Hosts die Vorraussetzungen erfuellen:
1. Installation des vCenter in einer W2k8 VM
2. Neuinstallation eines Hosts und vorher nochmal genau Ueberlegen ob man nicht doch ESXi anstelle ESX deployen will
3. Anschluss des einen ESX 4.0 ans vCenter
Bei der Konfiguration der Umgebung ruhig mal den Versuch machen soviel wie Moeglich per RCLI bzw. auf in der COS zumachen was die Storage und Netzwerk Konfig angeht und das aufzeichnen. Mit Hilfe dieser Unterlage seit ihr spaeter in der Lage nen ESX innerhalb von Minueten neu aufzusetzen.
3. Die beiden anderen ESX einbinden
4. Tests machen mit dem neuen und wenn alles klappt die VMs umschubsen damit die letzten beiden Insalliert werden koennen. Sofern ihr den Zwischenschritte aufgezeichnet habt solltet ihr nach dem Aufspielen der Software keine 10min brauchen ob Storage anzubinden und vNetwork anzulegen.
5. Ich wuerde solange die Trial nutzen um auch das ein oder andere Feature kennen zulernen sofern ich noch nie Gelegenheit hattet. Mit den neuen HostProfiles koennt ihr Complience Checks machen bevor ihr eure eigene Lizenz verwendet
6. Hardware Update aller VMs auf von 4 auf 7
Frage:
Shared Storage?
Gruss
Joerg
Verfasst: 21.08.2009, 17:58
von mr.sarge
Hallo irix,
danke für deine Tips.
Wofür stehen die Abkürzungen RCLI bzw. COS. Mit Aufzeichnen meinst du alles schriftlich protokollieren?
Als SharedStorage setzen wir eine MSA 2000 mit FC-Anbindung ein. Alle virtuellen Maschinen liegen auf der SAN.
viele Grüße,
Sarge
Verfasst: 21.08.2009, 18:11
von irix
mr.sarge hat geschrieben:Hallo irix,
danke für deine Tips.
Wofür stehen die Abkürzungen RCLI bzw. COS. Mit Aufzeichnen meinst du alles schriftlich protokollieren?
Remote Commandline Interface
Consolen Operating System (Name fuer die Linux VM da wenn man ESX benutzt)
Ich habe hier alle Befehle erfasst um meine 2 iSCSI Targets einzubinden und das komplette Netzwerk (15 PGs, 10 vSwitche und VLANs inkl. MPIO einzustellen. Die brauche ich also nur hintereinander abzusetzen und am Ende die Kiste rebooten und Schwupps ist wieder ein ESX fertig.
Haette ich mehr ESXe wuerde ich mir das mit dem Kickstart antun aber da hat sich bei vSphere einiges geaendert im Vergleich zu frueher.
Als SharedStorage setzen wir eine MSA 2000 mit FC-Anbindung ein. Alle virtuellen Maschinen liegen auf der SAN.
viele Grüße,
Sarge
Das macht die Sache nur einfacher weil bei der Neuinstallation du nicht auf "lokale" Daten achtgeben musst. Bitte dran denken bei der Installation dein SAN zu disconnecten vom Host.
Die Downtime auch gleich nutzen um Firnware Upgrade einzuspielen.
Gruss
Joerg
Verfasst: 21.08.2009, 21:14
von mangold
irix hat geschrieben:1. Installation des vCenter in einer W2k8 VM
ernst gemeinte Frage? Warum unter 2008? Hat das einen bestimmten Grund, oder empfiehlst du das nur weil 2008 neuer ist?
Verfasst: 21.08.2009, 21:23
von irix
mangold hat geschrieben:irix hat geschrieben:1. Installation des vCenter in einer W2k8 VM
ernst gemeinte Frage? Warum unter 2008? Hat das einen bestimmten Grund, oder empfiehlst du das nur weil 2008 neuer ist?
Na weil ich davon Ausgehe das seine VI die naechsten Jahre bestand haben soll und er nicht in ein OS investiert welches dann sein 10 Jaehriges feiert.
Ich sehe keinen Grund W2k3 zunehmen wenn die Anwendungen eine neuere Version supporten. Auch sonst nehmen hier nur noch wenige Kunden einen W2k3 und ich kann nicht wirklich viel schlechtes ueber W2k8 berichten. Auch das vCenter fuehlt sich sehr wohl auf einem solchen
Gruss
Joerg
Verfasst: 21.08.2009, 22:32
von Saturnous
MSA20xxfc ist halt nur nicht für ESX 4.0 supported ... bei Handbuchlegastenikern ist ein Pfadausfall auch bei ESX4 genauso desaströs wie bei 3.5.
Verfasst: 24.08.2009, 11:25
von mr.sarge
Hallo Joerg,
hab mir gedacht das vCenter auf einer bereits vorhandenen, physischen Windows 2003 Maschine zu installieren. Auf diesem Server läuft jedoch ein WSUS 3.0 Server mit einer lokalen SQL 2005 Express Datenbank.
Das vCenter könnten wir deshalb an einem (virtuellen) SQL 2005 oder Oracle 11 Server anbinden. Wenn ich das vCenter als virtuelle Maschine betreibe belegt mir das zusätzliche Ressourchen auf dem ESX-Server. Was spricht dagegen bzw. dafür?
viele Grüße,
Sarge
irix hat geschrieben:mangold hat geschrieben:irix hat geschrieben:1. Installation des vCenter in einer W2k8 VM
ernst gemeinte Frage? Warum unter 2008? Hat das einen bestimmten Grund, oder empfiehlst du das nur weil 2008 neuer ist?
Na weil ich davon Ausgehe das seine VI die naechsten Jahre bestand haben soll und er nicht in ein OS investiert welches dann sein 10 Jaehriges feiert.
Ich sehe keinen Grund W2k3 zunehmen wenn die Anwendungen eine neuere Version supporten. Auch sonst nehmen hier nur noch wenige Kunden einen W2k3 und ich kann nicht wirklich viel schlechtes ueber W2k8 berichten. Auch das vCenter fuehlt sich sehr wohl auf einem solchen

Gruss
Joerg
Verfasst: 24.08.2009, 11:40
von irix
mr.sarge hat geschrieben:Hallo Joerg,
hab mir gedacht das vCenter auf einer bereits vorhandenen, physischen Windows 2003 Maschine zu installieren. Auf diesem Server läuft jedoch ein WSUS 3.0 Server mit einer lokalen SQL 2005 Express Datenbank.
Achtung, die Express 2005 welche mit einem WSUS daherkommt ist eine "interne" DB welche unterschiede zu einem Express 2005 aufweist. Die ist auf keinen Fall zunehmen sonder eine eigene Instanz.
Das vCenter könnten wir deshalb an einem (virtuellen) SQL 2005 oder Oracle 11 Server anbinden. Wenn ich das vCenter als virtuelle Maschine betreibe belegt mir das zusätzliche Ressourchen auf dem ESX-Server. Was spricht dagegen bzw. dafür?
Es gelten all die Gruende und Vorteile welche dir Virtualisierung bieten. Fuer das vCenter gelten da keine Ausnahmen was Doing/Best Practice oder gar Support angeht. Wenn die DB getrennt ist vom vCenter stelle nur sicher das dieser Rechner immer vorher gestartet wird.
Gruss
Joerg
PS: Bitte unterlass dieses TOFU (Text Oben, Fullquote Unten) sofern es geht

Verfasst: 24.08.2009, 11:40
von mr.sarge
Saturnous hat geschrieben:MSA20xxfc ist halt nur nicht für ESX 4.0 supported ... bei Handbuchlegastenikern ist ein Pfadausfall auch bei ESX4 genauso desaströs wie bei 3.5.
Hallo Saturnous,
wir hatten bei der Inbetriebnahme der MSA2012fc mit ESX 3.5 einen Pfadausfall simuliert und keine Probleme gehabt: Prinzipiell sollte es keine Probleme geben die ESX 4 Server mit der MSA 2012fc zu betreiben oder muss ich auf etwas Besonderes achtgeben?
mfg,
Sarge
Verfasst: 24.08.2009, 12:40
von PeterDA
Hi,
bezüglich vCenter und Win 2K8 wird auf dem Win 2K8 eignedlich mitleirweils der UpdateManager supported??
Gruß Peter
Verfasst: 24.08.2009, 12:51
von irix
PeterDA hat geschrieben:Hi,
bezüglich vCenter und Win 2K8 wird auf dem Win 2K8 eignedlich mitleirweils der UpdateManager supported??
Gruß Peter
Ja, war ein Fehler in der Matrix
Gruss
Joerg
Verfasst: 24.08.2009, 13:23
von mangold
na der einzige Grund, der mir noch einfallen würde, wäre das massige Vorhandensein vin 2003er CALs und kaum 2008er. Obwohl für ne ESX Farm sollten die 2008er Cals reichen.