Hallo,
wir haben bei uns zwei ESXi 4 Hosts (jeweils ein HP ML350 G5) laufen.
Beide HP Server nutzen einen internen SATA RAID 5 Verbund.
Nun sollten beide Hosts zu einem VMware HA Cluster konfiguriert werden, damit bei einem Fehlerfall die VM's auf der zweiten pyhsikalischen Maschine automatisch gestartet werden und man indirekt auch auch automatische Backup der virtuellen Maschinen hat.
Ein Auszug aus der Doku sieht aber einen gemeinsamen Speicher der VM's vor:
"Alle virtuellen Maschinen und deren Konfigurationsdateien müssen sich auf gemeinsam genutztem Speicher
befinden. Damit Sie die virtuellen Maschinen über verschiedene Hosts im Cluster einschalten können, müssen
Sie den Hosts Zugriff auf diesen gemeinsam genutzten Speicher erteilen."
Heißt das nun, dass ich ein Fibre-Channel, iSCSI etc. dafür benötige?
Wenn das tatsächlich so ist, muss ich mir für unsere zwei HP Server etwas anderes einfallen lassen. Es laufen alle produktiven VM's nur auf einem physikalischen Server. Der zweite sollte eigentlich nur die Backups abspeichern (und zeitweise Test-VM's) und bei einem Totalasufall des ersten Servers sollte man die VM's schnell starten können (ohne langes Importieren der Backups.)
Wie würdert ihr das am besten lösen?
lg
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMware HA ohne gemeinsam genutzen Speicher?
- Tschoergez
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Für HA braucht man (wie für VMotion, DRS usw. auch) Shared Storage, entweder über iSCSI, FC oder NFS.
Da kommst Du nicht drumrum, wenn Du die VMWare-Funktionalitäten nutzen willst.
Es gibt die Möglichkeit, lokal in den ESX eingebauten Speicher via iSCSI zur Verfügung zu stellen (Stichwort Lefthand, StorMagic, PHD Virtual SAN).
Allerdings kenne ich da noch keine Produktivumgebung, in der sowas zum Einsatz kommt.
Oder Du verzichtest auf die VMware Features und nutzt 3rd-party Programme zum Replizieren der VMs (z.B. von vizioncore, veeam oder anderen).
Viele Grüße,
Jörg
Da kommst Du nicht drumrum, wenn Du die VMWare-Funktionalitäten nutzen willst.
Es gibt die Möglichkeit, lokal in den ESX eingebauten Speicher via iSCSI zur Verfügung zu stellen (Stichwort Lefthand, StorMagic, PHD Virtual SAN).
Allerdings kenne ich da noch keine Produktivumgebung, in der sowas zum Einsatz kommt.
Oder Du verzichtest auf die VMware Features und nutzt 3rd-party Programme zum Replizieren der VMs (z.B. von vizioncore, veeam oder anderen).
Viele Grüße,
Jörg
- Tschoergez
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Soweit richtig gedacht, aber so schlau sind die genannten Hersteller doch
:
Die Storage Appliances spiegeln (transparent) den Storage auf den anderen Server (mit einem entsprechenden Gegenstück als Storage-VM), und präsentieren dann den gespiegelten Speicher via iSCSI.
Geht bei Lefthand sehr gut, bei den anderen stehen die Tests noch aus....
Allerdings muss man (bis auf phd) bei allen Herstellern natürlich auch dafür zahlen, und ob die Komplexität und die schlechte Skalierbarkeit und die nicht zwingend gute Performance (aber auch nicht zwingend schlechte
) das Einsparen eines ordentlichen externen zentralen Storage-Systems wettmachen, ist natürlich fraglich...
viele grüße,
jörg
Die Storage Appliances spiegeln (transparent) den Storage auf den anderen Server (mit einem entsprechenden Gegenstück als Storage-VM), und präsentieren dann den gespiegelten Speicher via iSCSI.
Geht bei Lefthand sehr gut, bei den anderen stehen die Tests noch aus....
Allerdings muss man (bis auf phd) bei allen Herstellern natürlich auch dafür zahlen, und ob die Komplexität und die schlechte Skalierbarkeit und die nicht zwingend gute Performance (aber auch nicht zwingend schlechte
viele grüße,
jörg
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