Guten Tag. Ich hoffe mal, dass es hier Leute gibt, die mit einem ähnlichen Szenario zu tun haben, und die mir eine Frage beantworten können, die mich aktuell umtreibt...
Wir haben vor, unseren BaaN/Oracle-Server zu virtualisieren. Wir wollen die Datensicherung später "offline" durchführen. Wir haben ein Script (erfolgreich) getestet, das vor Erstellen des Snapshots und danach dafür sorgt, dass die entsprechenden Dienste einmal herunter- und dann eben wir hochgefahren werden. Was mir im Moment aber unklar ist und Sorge macht ist die Frage was passiert, wenn der Snapshot weggeschrieben wurde und die VMDR ihn wieder auflöst. Zu dem Zeitpunkt laufen ja alle Datenbankdienste wieder. Ist das im Blick auf die Oracle Datenbank unkritisch oder nicht? Gibt es unter den Lesern Leute, die eine Oracle-Datenbank in einer VMware Umgebung haben und diese offline sichern? Wenn ja, wie macht ihr das?
Ich hoffe sehr auf ein paar erhellende Tipps.
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
VMDR und Oracle - "offline Sicherung"? Wie?
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irix
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Ihr sichert ja nicht den Snapshot sondern das was der "VMware Snapshot" zugaenglich macht. Sprich die Original(oder Vorgaenger) VMDK. Die Reihenfolge in der eine Sicherung ablaueft sieht grob gezeichnet so aus:
1. Custom Quiescing Script wird ausgefuehrt und stoppt z.B eine Anwendung
2. VM Snap wird erstellt
3.Custom Quiescing Script wird ausgefuehrt und startet z.B eine Anwendung
Je nach Laufzeit der Scripte sind dies ein paar Minuten wo die Anwendung nicht zur Verfuegung steht.
4. Backup wird vollzogen
5. Der VM Snap wird geloescht in dem die aufgelaufenen Aenderungen "commited" werden.
Wir setzen nicht auf VMDR sondern auf vRanger und hier kann man dank PowerShell API sowohl wunderbar vSphere steuern als auch die Backupanwendung.
Aber auch zu VCB Zeiten haben wir RCLI Kommando verwendet um die VMs automatisch herunter zufahren bzw. der Netware Server hatte sich selbst beendet und wir mussten die VM nur "reseten".
Gruss
Joerg
1. Custom Quiescing Script wird ausgefuehrt und stoppt z.B eine Anwendung
2. VM Snap wird erstellt
3.Custom Quiescing Script wird ausgefuehrt und startet z.B eine Anwendung
Je nach Laufzeit der Scripte sind dies ein paar Minuten wo die Anwendung nicht zur Verfuegung steht.
4. Backup wird vollzogen
5. Der VM Snap wird geloescht in dem die aufgelaufenen Aenderungen "commited" werden.
wolffsed hat geschrieben:Schaltet ihr den Server manuell ab und spaeter wieder an? Mit einem kann das klappen. Aber wenn man noch 15 andere hat?
Wir setzen nicht auf VMDR sondern auf vRanger und hier kann man dank PowerShell API sowohl wunderbar vSphere steuern als auch die Backupanwendung.
Aber auch zu VCB Zeiten haben wir RCLI Kommando verwendet um die VMs automatisch herunter zufahren bzw. der Netware Server hatte sich selbst beendet und wir mussten die VM nur "reseten".
Gruss
Joerg
irix hat geschrieben:5. Der VM Snap wird geloescht in dem die aufgelaufenen Aenderungen "commited" werden.
Prima.Zunächst mal vielen Dank für die Erläuterung. Ich habe damit erstmal verstanden, wie die Dinge grundsätzlich laufen. ABER...
Dein Punkt 5 ist für mich die kritische Größe. Was heißt denn bitte konkret "committed"? Was passiert da genau im Blick auf eine Datenbank-Anwendung, die ja im Blick auf Datensicherung sehr empfindlich reagiert? Die Dienste laufen ja zu dem Zeitpunkt bereits wieder. Müssten die an dieser Stelle nicht eigentlich noch mal heruntergefahren werden? Kannst du dazu bitte noch eine Aussage machen?
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