Hallo,
als Nachfolge-Betreuer eines kombinierten Typo3/LAMP/Email/LDAP/DNS/uvm.-Servers in einer nichtkommerziellen Bildungseinrichtung, überlege ich zukünftig VMware ESX oder GSX einzusetzen. Derzeit werden bei uns alle Dienste gleichzeitig auf einem Suse Linux-Server eingesetzt. Leider haben wir einige "exotische" Altlasten, die immer wieder bei Updates Probleme machen und ich würde nun gerne div. Dienste auf eigene virtuelle Server legen um diese unabhängig voneinander zu machen.
Zur Verfügung steht je ein HP DL380/G4 und DL380/G3 (als Ersatzsystem) und ich würde diese eventuell um ein MSA500 Storage-System erweitern können.
Ziel soll sein, dass der Server tagsüber möglichst hoch verfügbar ist, wobei eine Offline-Zeit in der Nacht (2-4 Uhr) kein so großes Problem wäre. Im Falle eines Ausfalls des einen Servers soll der zweite Server möglichst schnell einsatzfähig sein. (und auch möglichst die gleichen Daten zur Verfügung haben)
Kann mir hier jemand einen guten Tipp geben, wie ich das bewerkstelligen kann bzw. seine Meinung zum Einsatz von ESX/GSX für so eine Anwendung sagen. Ich habe brauchbare Linux-Kenntnisse und auch eine GSX-Demo erfolgreich am laufen, aber keine Erfahrung mit Cluster usw.
Danke schon jetzt -
Gruss,
Mike
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
ESX/GSX-Server für Webanwendung / Ausfallsicheres System
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derboeseadmin
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SunFireV210
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meine meinung ;-9
hallo Mike,
ich würde ESX bevorzugen !!
Der GSX ist nur eine Aufgebohrte Workstation (ja schlagt mich) mit ein paar zusätzlichen Features. Kostet evt. Lizenzen fürs Gastsystem, hat nicht soviel Leistung wie ein ESX'er auf dem gleichen System und und und.
Mann muss ja nicht unbedingt die beiden HP's gleich mit Vmotion managen (is aber schöner), mit Mittleren Sriptkenntnissen lässt sich bei nur 2 Maschinen da durchaus einiges anstellen was das zeitnahe switchen zwischen den beiden Systemen ermöglicht (downtime unter 2 min).
Du definierst den G4 z.B. als First, und lasst den G3 als Spare mitlaufen (der horcht per Skript / Beacon ob die Anwendungen noch leben (Latenz nicht zu gering definieren), kriegt er keine Antwort löst er aus (VMs starten, dich benachrichtigen, shootdown des anderen esx veranlassen.
Fertig ist eine mittlere Lösung / Hochverfügbarkeit für arme
mahl grob gesprochen
))
für eine vorgefertigte Lösung - www.mach dich schlau.de
das würde den rahmen von mal eben einen Tipp eindeutig sprengen.
Grüsse
ich würde ESX bevorzugen !!
Der GSX ist nur eine Aufgebohrte Workstation (ja schlagt mich) mit ein paar zusätzlichen Features. Kostet evt. Lizenzen fürs Gastsystem, hat nicht soviel Leistung wie ein ESX'er auf dem gleichen System und und und.
Mann muss ja nicht unbedingt die beiden HP's gleich mit Vmotion managen (is aber schöner), mit Mittleren Sriptkenntnissen lässt sich bei nur 2 Maschinen da durchaus einiges anstellen was das zeitnahe switchen zwischen den beiden Systemen ermöglicht (downtime unter 2 min).
Du definierst den G4 z.B. als First, und lasst den G3 als Spare mitlaufen (der horcht per Skript / Beacon ob die Anwendungen noch leben (Latenz nicht zu gering definieren), kriegt er keine Antwort löst er aus (VMs starten, dich benachrichtigen, shootdown des anderen esx veranlassen.
Fertig ist eine mittlere Lösung / Hochverfügbarkeit für arme
mahl grob gesprochen
für eine vorgefertigte Lösung - www.mach dich schlau.de
das würde den rahmen von mal eben einen Tipp eindeutig sprengen.
Grüsse
-
derboeseadmin
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- Registriert: 14.09.2005, 15:43
Hallo SunFireV210
danke für Deine Antwort. Das klingt alles soweit gut, und ich denke (hoffe) dass ich ausreichend Fähigkeiten habe um das umzusetzen.
Ich habe noch drei grundsätzliche Fragen. Vielleicht kannst Du mir da auch weiterhelfen:
- ich hatte bis jetzt nur mit eigenständigen Servern ohne externe Diskarrays zu tun. Wie läuft das bei so einem Array, wenn zwei Server gleichzeitig an das Array angeschlossen werden und auch auf den gleichen Datenbestand zugreifen sollen. Geht das überhaupt? (oder zumindest "umschaltbar" alternativ - also bei einem Ausfall des einen Servers)
- sollte man bei VMware grundsätzlich mit Hardware-Devices statt Images arbeiten ?
- macht bei dem Filesystem im Image reiserfs überhaupt noch Sinn, wenn das Filesystem des Hostbetriebssystems ohnehin reiserfs ist. (doppeltes Journaling = Performanceverlust ?)
Ich hoffe die Fragen sind nicht allzu dumm
Gruss,
Mike
danke für Deine Antwort. Das klingt alles soweit gut, und ich denke (hoffe) dass ich ausreichend Fähigkeiten habe um das umzusetzen.
Ich habe noch drei grundsätzliche Fragen. Vielleicht kannst Du mir da auch weiterhelfen:
- ich hatte bis jetzt nur mit eigenständigen Servern ohne externe Diskarrays zu tun. Wie läuft das bei so einem Array, wenn zwei Server gleichzeitig an das Array angeschlossen werden und auch auf den gleichen Datenbestand zugreifen sollen. Geht das überhaupt? (oder zumindest "umschaltbar" alternativ - also bei einem Ausfall des einen Servers)
- sollte man bei VMware grundsätzlich mit Hardware-Devices statt Images arbeiten ?
- macht bei dem Filesystem im Image reiserfs überhaupt noch Sinn, wenn das Filesystem des Hostbetriebssystems ohnehin reiserfs ist. (doppeltes Journaling = Performanceverlust ?)
Ich hoffe die Fragen sind nicht allzu dumm
Gruss,
Mike
- ich hatte bis jetzt nur mit eigenständigen Servern ohne externe Diskarrays zu tun. Wie läuft das bei so einem Array, wenn zwei Server gleichzeitig an das Array angeschlossen werden und auch auf den gleichen Datenbestand zugreifen sollen. Geht das überhaupt? (oder zumindest "umschaltbar" alternativ - also bei einem Ausfall des einen Servers)
Bei ESX liegen die virtuellen Platten auf einem speziellen Filesystem namens VMFS, das dafür ausgelegt ist, daß mehrere Hosts darauf zugreifen. Wenn es anders wäre, würde ESX nicht mehr so ganz viel Sinn machen.
- sollte man bei VMware grundsätzlich mit Hardware-Devices statt Images arbeiten ?
Nur, wenn Du einen bestimmten Grund dafür hast - bspw. wenn Du die Platte nötigenfalls einer physikalischen Maschine zur Verfügung stellen willst. Oder wenn Du ein bereits existierendes Filesystem in eine VM einbinden möchtest. Was die Performance angeht, ist Raw Device Mapping nicht schneller als VMDKs.
- macht bei dem Filesystem im Image reiserfs überhaupt noch Sinn, wenn das Filesystem des Hostbetriebssystems ohnehin reiserfs ist. (doppeltes Journaling = Performanceverlust ?)
Wir reden doch jetzt von ESX, oder? Der kennt kein reiserfs.
Georg.
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derboeseadmin
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- Registriert: 14.09.2005, 15:43
Zitat:
- macht bei dem Filesystem im Image reiserfs überhaupt noch Sinn, wenn das Filesystem des Hostbetriebssystems ohnehin reiserfs ist. (doppeltes Journaling = Performanceverlust ?)
Wir reden doch jetzt von ESX, oder? Der kennt kein reiserfs.
Hallo Georg,
auch Dir danke für die Antwort. Die Frage mit dem Filesystem bezog sich mehr darauf, wenn ich GSX einsetzen sollte (bin mir da noch nicht so sicher) und da mit Images arbeite.
Gruß,
Mike
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