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neue Festplatte konfigurieren

Verfasst: 08.04.2005, 10:11
von link
Hallo NG,

ich möchte eine zusätzliche HDD in meinen ESX-Server einbauen. Ist grundsätzlich einfach, da es sich um hotplug-HDD handelt.

Für mich ergeben sich daraus aber einige Fragen:

Wie muss ich die Platte nach dem Einbau konfigurieren? Muss ich die Platte zuerst partitionieren (wenn ja, mit welchem filesystem?) oder kann ich gleich ein neues vmfs-volume anlegen?

besten Dank im Voraus.

lg Link

Verfasst: 08.04.2005, 14:24
von foobar
Du musst die Platten einfach bloss den virtuellen Maschinen zuordnen. Dann erstellst Du ein Volume (create volume) mit dem Typ vmf2. Dann kannst Du die Platte nutzen um weitere VM-disks drauf zu lagern.

Möchtest Du nur ein grosses vmfs-volume haben einfach mit "vmkfstools -Z vmhba0:3:0:1 vmhba0:0:0:6" das bestehende (vmhba0:0:0:6) vergrößern.

Du kannst natürlich auch aus der service-console heraus mit fdisk arbeiten, um dort die Platte zu paritionieren. Den Type der Platte kannst Du auch auf vmfs-2 (id fb) setzen. Mit "vmkfstools -C vmfs2" erstellt man dann das Dateisystem.

Verfasst: 14.04.2005, 17:24
von link
Hallo,

erst mal danke.

was heißt, die Platte den virtuellen Maschinen zuordnen?

lg link

neue Festplatte konfigurieren

Verfasst: 15.04.2005, 20:41
von stgepopp
Hallo link,

da hat foobar etwas durcheinander gebracht. Ein besonderes Feature des ESX-Servers ist die sog. Device-Allocation, d.h. PCI-Devices wie SCSI-/RAID-/FC-HBA und NICs werden entweder der sog. Service Console oder dem VMkernel oder beiden (Shared) zugeordnet. In deinem Fall muss der SCSI- oder RAID-HBA entweder dem VMKernel oder Shared zugeordnet sein. Wenn Du nur einen Controller hast und die neue Platte an diesen angeschlossen wird, dann ist die Einstellung des Controllers Shared. Hast Du für die neue Platte einen 2. Controller, dann wird dieser dem VMKernel zugeordnet. Diese Sache wird mit den Startup-Options über die MUI oder über CLI mit dem Kommando "vmkpcidivy -i" erledigt. Die restlichen Schritte sind richtig, d.h.

-fdisk (evtl. vorher mit vmkpcidivy -q vmhba_devs den Linux-Namen der Platte prüfen, evtl. /dev/sdb?)
-"1" Partition anlegen (n ... -> t fb -> w), sollte ohne Reboot gehen
- vmkfstools -C vmfs2 vmhba... (siehe o.g. vmkpcidivy-Kommando)
- Volume labeln (MUI oder vmkfstools)
- neues Volume mit MUI -> Storage Managament überprüfen

Das Anlegen der Partition geht auch mit der MUI. Vom Spannen des vorhandenen VMFS-Volumes würde ich dir in einem Produktiv-Umfeld abraten. Für Testumgebung ok (verm. ist es eine Testumgebung, denn es scheint, dass du kein Raid verwendest).

Erich