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Snapshots übertragen

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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Snapshots übertragen

Beitragvon SilverSurfer » 01.12.2008, 11:50

Wir testen immer noch... :)

Vielleicht könnt Ihr uns ja auch hier helfen.....

Unser "Umgebung":

ESX Server 3i
Version 3.5.0
Build 123629

Die für "Umsonst" Lösung.....

Das Szenario soll so aussehen:

1 Produktiv ESX Server 3i mit 5-6 VM-Sessions
alle werden 1 x Täglich mit dem VM Explorer per Scheduler auf ein Share gesichert.
Zusätzlich wird 1 mal am Tag ein Snapshot jeder VM-Session erstellt und mit weggesichert.

Um jetzt einigermaßen sicher zu gehen, dass wir z.B. nach einem Hardwarecrash schnell wieder online sind haben wir noch einen zweiten ESXi auf der gleichen Hardware aufgesetzt und die gesicherten VM-Sessions auf diesen zurückgesichert.
Das funzt auch zuverlässig.

Die Frage ist jetzt, welche Dateien müssen in den Backup ESXi kopiert werden um dann jeweils den letzten Snapshot (der auf Kiste 1 gemacht wurde) benutzen zu können, denn es würde einfach viel zu lange dauern bis die vollständigen Backups zurück kopiert wurden.

Gruß Kai

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Beitragvon Kran01 » 01.12.2008, 14:36

Der Snapshot gewährleistet, dass das Backup durchgeführt werden kann, d.h., in der Zeit der Sicherung wird im Snapshot gearbeitet. Der Snapshot selber ist keine funktionierende VM, damit kann man meines Erachtens nicht arbeiten. Den kann man auch nicht sichern, denn diese Dateien sind ja durch die VM in Nutzung. Deshalb wird ja der Snapshot eingerichtet, um die vmdk's zur Sicherung freizugeben.

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Beitragvon bauers » 02.12.2008, 15:02

Kran01 hat geschrieben:Der Snapshot gewährleistet, dass das Backup durchgeführt werden kann, d.h., in der Zeit der Sicherung wird im Snapshot gearbeitet. Der Snapshot selber ist keine funktionierende VM, damit kann man meines Erachtens nicht arbeiten. Den kann man auch nicht sichern, denn diese Dateien sind ja durch die VM in Nutzung. Deshalb wird ja der Snapshot eingerichtet, um die vmdk's zur Sicherung freizugeben.

So ist es.

In deinem Fall müsstest du nach dem Backup einen Task planen der die Sicherungen auf dem Standby ESX wiederherstellt.

Ich würde einfach die Platten ausbauen und in den Standy Server stecken, sobald der produktive ESX abraucht. Das geht am schnellsten.

Sebastian

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Beitragvon fiesta » 02.12.2008, 15:12

Aber das würde ja nichts nützen, wenn die Festplatte defekt wäre :grin:

Ich habe es so gemacht, dass die VM's in der Nacht pausiert werden, danach werden die VM's auf einen anderen Server kopiert. Danach starten die VM's wieder. Sollte jetzt was nicht funktionieren, wird neuer ESX aufgesetzt (10 min) und dann die Images eingebunden.

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Beitragvon bauers » 02.12.2008, 15:30

fiesta hat geschrieben:Aber das würde ja nichts nützen, wenn die Festplatte defekt wäre :grin:

Ich habe es so gemacht, dass die VM's in der Nacht pausiert werden, danach werden die VM's auf einen anderen Server kopiert. Danach starten die VM's wieder. Sollte jetzt was nicht funktionieren, wird neuer ESX aufgesetzt (10 min) und dann die Images eingebunden.

meistens hat man ja doch ein RAID. Single Platte im ESX wäre schon sehr denkwürdig ;)
Wieso pausierst du die VMS? wegen der Konsistenz? Backups kann man auch online machen, ohne, dass die Dienste in der VM down gehen.

Sebastian

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Beitragvon continuum » 02.12.2008, 17:03

Die Frage ist jetzt, welche Dateien müssen in den Backup ESXi kopiert werden um dann jeweils den letzten Snapshot (der auf Kiste 1 gemacht wurde) benutzen zu können ...


Also machbar ist das - ob es auch Sinn macht ist eine ganz andere Frage ???

AUf jedem Fall ist sowas nur etwas fuer ausgeschlafene Admins 8)

Anyway - wenn du ein konkretes Beispiel vorstellst zeig ichs dir ...

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Beitragvon fiesta » 02.12.2008, 20:00

bauers hat geschrieben: Backups kann man auch online machen, ohne, dass die Dienste in der VM down gehen.


Ich muss gesteht, dass ich noch recht neu bin auf dem Gebiet. Aber was ich so gelesehen habe lassen sich die Daten nur wegkopieren, wenn Sie gerade nicht in Benutzung sind. Aber ich werde testen und berichten...

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Beitragvon fiesta » 02.12.2008, 20:19

Ich habe es mal getestet. Also wenn ich die VM nicht anhalte bekomem ich nur die vmss Datei. WEnn die VM pausiert, bekomme ich alle Dateien...

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Beitragvon Tschoergez » 02.12.2008, 20:46

works as designed :grin:

Wenn die VM läuft, hat der ESX nen fillock auf die .vmdk-Dateien, wenn die VM nen Snapshot aktiv hat, auf die letzten Delta-Dateien.

Grundlagen findest Du auf der Hompage von continuum super beschrieben:
www.sanbarrow.com

viele grüße,
jörg

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Beitragvon fiesta » 02.12.2008, 20:55

Ich habe es ja gewusst. Wollte es nur mal probieren, da bauers ja geschrieben hat, dass es funktionieren würde.

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Beitragvon Tschoergez » 02.12.2008, 21:25

Du solltest aber die .vmdk-Dateien kopieren können (nicht die Deltas!). Denn das ist genau der Grund, warum VMware annodazumal die Snapshots (damals hießen sie übrigens noch redo-logs) entwickelt hat. Um eben im laufenden Betrieb die VMs sichern zu können (mit dem zustand, der in zum Zeitpunkt des Snapshot-erstellens in der .vmdk-Datei ist)

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon continuum » 02.12.2008, 21:35

Eine snapshot-kette kann aus x-vmdks bestehen - zB:

basedisk - snap1 - snap2 - snap3 - snap4 - snap5 - snap6

In dem Fall von oben sollten alle vmdks ausser snap6 kopierbar sein.
Am besten guckt ihr in der vmx nach welche vmdk gerade verwendet wird.

Das koennte in obigem Fall durchaus snap3 sein - deswegen nicht stumpf nach filenames sortieren.


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