Hallo liebe Virtualisierungsgemeinde,
ich wüsste gerne eure Meinung zum Thema Füllstand eines Datastores.
Ich frage mich zu wieviel Prozent ein Datastore gefüllt sein sollte, sodass die ESX-Server "perfekte" Arbeit leisten können. Ich denke dabei jetzt nicht an die Themen zu große Datastores zu haben, oder I/O-intensive VMs zu trennen, sondern rein an den Füllstand.
Was dabei vielleicht noch wichtig zu wissen wäre, ist der Einsatz von Vizioncore VRanger, welcher via VCB die Backups macht.
Aus den Guides lässt sich erlesen, dass wenn man VMware-Snapshots nutzt, was der VRanger nun mal macht, man 10% des Datastores reservieren sollte.
Aber, gibt es noch weiter Reserven, welche beachtet werden wollen, und wenn ja, für was sind die gut??
Danke und Grüße,
Giesbert
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Maximaler Füllstand Datastore
- Tschoergez
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Hi,
wenn Du keine Snapshots nutzt (und keine Backup-Software, die das tut), dann sind die Swap-Files für die VM eigentlich die einzigen Dateien, die die größe ändern (beim Start der VM z.B.). Ansonsten kanns du Auffüllen
Wenn Du MIT Snapshots arbeitest (oder Backup-Software nutzt, die das tut), dann ist der sicherste Weg, für jeden Snapshot nochmal den Platz einzukalkulieren, den die virtuellen Platten als Größe haben.
Denn Größe der Snapshots( genau: die Größe der delta-dateien) ist nicht vorhersehbar...
Und wenn das VMFS vollläuft, ist blöde (v.a., wenn man Snapshots hat, denn dann bedeutet das meistens Datenverlust), ohne Snapshots kann man z.B. keine VMs mehr starten.
Performance-Technisch ist es egal, denn das VMFS macht nur blocklevel-mappings zwischen dem zugriff auf die virtuelle Platte, und dem passenden physikalischen Block.
(wie das bei Deinem Storage-System aussieht, dazu musst Du dessen Hersteller fragen
, aber das ist unabhängig von VMware).
Viele Grüße,
Jörg
wenn Du keine Snapshots nutzt (und keine Backup-Software, die das tut), dann sind die Swap-Files für die VM eigentlich die einzigen Dateien, die die größe ändern (beim Start der VM z.B.). Ansonsten kanns du Auffüllen
Wenn Du MIT Snapshots arbeitest (oder Backup-Software nutzt, die das tut), dann ist der sicherste Weg, für jeden Snapshot nochmal den Platz einzukalkulieren, den die virtuellen Platten als Größe haben.
Denn Größe der Snapshots( genau: die Größe der delta-dateien) ist nicht vorhersehbar...
Und wenn das VMFS vollläuft, ist blöde (v.a., wenn man Snapshots hat, denn dann bedeutet das meistens Datenverlust), ohne Snapshots kann man z.B. keine VMs mehr starten.
Performance-Technisch ist es egal, denn das VMFS macht nur blocklevel-mappings zwischen dem zugriff auf die virtuelle Platte, und dem passenden physikalischen Block.
(wie das bei Deinem Storage-System aussieht, dazu musst Du dessen Hersteller fragen
Viele Grüße,
Jörg
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