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ESX 3.01 64Bit ?

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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ESX 3.01 64Bit ?

Beitragvon markusernst » 11.03.2008, 21:33

Hallo zusammen

Sollte bei einer HW mit 64 Bit CPU's ( HP DL380 G5) mit uname -a auf der ESX Konsole nicht so etwas wie x86_64 oder i686_64 zurückgegeben werden ?

Danke und Gruss
Markus

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Beitragvon od73 » 12.03.2008, 10:14

Hallo Markus,

du bekommst lediglich die CPU Archtektur angezeigt. Wahrscheinlich "i686". Wenn du mehr Infos über die CPUs brauchst, dann versuchs mal hier:

cat /proc/cpuinfo

Du kannst auch das CPUinfo ISO von der ESX CD nehmen und das hier:

http://download3.vmware.com/software/vi ... -64557.zip

Gruß

Alex

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Beitragvon markusernst » 13.03.2008, 21:26

Danke für die Info, ich habe schon nach einer 64 Bit Version gesucht.
uname gibt i686 zurück ;-)

Gruss
Markus

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Beitragvon storageguru » 21.03.2008, 22:20

Hi,

ESX gibt es nur in 32bit. Die Entwickler sollen es wohl mal mit 64bit probiert haben, aber
die meinten, dass würde keine Performace bringen. Hatte mir mal jemand erzählt.

Mfg Marco

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Beitragvon CLSsupport » 21.03.2008, 23:17

Also ESX 3.0.1 unterstützt 64GB RAM - 3.0.2 128GB RAM und 3.5 256 GB RAM
und 64 bit Guest Systeme.

Wie soll das denn mit einem 32bit Host geschehen. Nein nein ESX verwendet eine auf einem kernel 2.6.10 basierende 32bit Bootloader console die dann einen hochperformanten 64bit VM ESX Kernel ladet.

uname zeigt nur Informationen des Bootloaders und nicht des ESX Systems.
genauso wie top unter ESX nix zu tun hat mit esxtop :!:

Michael

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Beitragvon storageguru » 22.03.2008, 00:27

Das mit mehr als 4gig ram wunderte mich auch schon.
Aber das hat so mir jemand von VMware erzählt.
Kann natürlich auch sein, dass er dabei der SC meint.

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Beitragvon Tschoergez » 22.03.2008, 01:00

HI,

also der Bootloader ist beim ESX ein ganz normaler grub, der direkt das VMkernel-Bootimage lädt (anders als beim ESX 2.5). D.h. als erstes wird der VMkernel geladen, anschließend in einer art unsichtbaren, privilegierten VM die Service Console (modifiziertes 32bit-RHEL, genannt vmnix).

Ob nun der vmkernel 32bit oder 64bit ist, spielt eigentlich keine Rolle (nachdem er allerdings jja nun mit >64GB RAM umgehen kann, tipp ich mal auf eine 64bit-Implementierung).

Dass man in den VMs 64bit-Gäste installieren kann, hat wiederum mit der implementierung vom Kernel auch wieder nicht viel zu tun, da ja bei vmware die CPU durchgereicht wird an die VM.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon CLSsupport » 23.03.2008, 15:23

Hi Jörg

Bezüglich der Gäste habe ich analog vom VMserver geschlossen, dass man 64bit Gast VMs nur auf 64bit Host Systemen betreiben kann. Oder liege ich hier falsch ?

Heisst die Regel nur: 64bit Gast Systeme können nur auf 64bit CPUs laufen auf denen VT (Vanderpool bei Intel) oder Pacifica bei AMD eingeschaltet ist. Und ist das Host Betriebssystem grundsätzlich egal - auch wenn die Performance dann eventuell leidet.

Michael

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Beitragvon angoletti1 » 24.03.2008, 12:35

Hi,

yep, eine 64bit VM lässt sich nur auf einem 64bit Host betreiben (wo soll der ESX auch die fehlenden 32bit bei 32bit Host her holen). Natürlich lassen sich dort dann auch 32bit VMs parallel betreiben.
Das Hostsystem ist im Prinzip egal, solange es natürlich 64bit Gäste unterstützt.

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Beitragvon Tschoergez » 24.03.2008, 20:35

CLSsupport hat geschrieben:Bezüglich der Gäste habe ich analog vom VMserver geschlossen, dass man 64bit Gast VMs nur auf 64bit Host Systemen betreiben kann. Oder liege ich hier falsch ?

Heisst die Regel nur: 64bit Gast Systeme können nur auf 64bit CPUs laufen auf denen VT (Vanderpool bei Intel) oder Pacifica bei AMD eingeschaltet ist. Und ist das Host Betriebssystem grundsätzlich egal - auch wenn die Performance dann eventuell leidet.


Da liegst Du richtig, 64bit-VMs kann man nur starten, wenn man wirklich einen 64bit-Prozessor im System hat (denn, wie geschrieben, die CPU wird ja nicht emuliert).
(Nur) bei Intel-CPU benötigt man zusätzlich die Vanderpool-Hardware-Virtualisierungsfunktionalität im Prozi (und im Bios :-) ), nicht für die eigentliche Virtualisierung, sondern weil einfach vom VMkernel bestimmte Mikrobefehle von der VT-Erweiterung (speziell zur Speicherverwaltung) benutzt werden für 64bit-VMs.

Bei AMD braucht man Pacifica nicht, nur eine bestimmte Revision der AMD-64-bit-Prozessoren (welche genau, müsste im Compatibility Guide stehen).

viele grüße,
jörg

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Beitragvon Raudi » 25.03.2008, 21:25

Bedenkt bitte auch, dass das Linux was man sieht nur die Service Console ist. Das gibt sicherlich keine Aussage wie der VMware Kernel gestrickt ist. Die Service Console ist im Prinzip auch nur eine VM.

Gruß
Stefan


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