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esx mit 8 cpu kernen und 64gb ram sinnvoll?

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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esx mit 8 cpu kernen und 64gb ram sinnvoll?

Beitragvon adeba » 02.12.2009, 10:49

hallo,

zur zeit habe ich in einem clustern 2 esx server (hp dl 380) mit jeweils 2 quad core cpus und jeweils 32gb ram. nun wird der ram langsam knapp. die cpus der beiden server sind jedoch nur zu ca 30% ausgelastet. als virtuelle maschinen kommen redhat 5 server zum einsatz, welche nicht viel cpu power benötigen. selten mal über 1000mhz. wir haben auch bis jetzt keinerlei beschwerden das die redhat server zu wenig cpu power hätten.

jetzt kommt mir also die idee, die beiden dl 380 aufzurüsten um jeweils 32gb ram auf insgesagt 64gb ram pro server. also insgesamt 128gb ram im cluster. im endeffekt würden dann bis zu 30-40 vms auf dem cluster laufen können.

allerdings mach eich mir gedanken um die cpu power. um so mehr vms, desto mehr wartezeiten hat jede einzelne cpu. wie sind die erfahrungswerte in dem gebiet? kann ich mit 8 cores mit jeweils 3ghz, 30vms laufen lassen?

oder nützt mir am ende der ganze ram nicht viel, weil die cpus nicht mehr mitkommen?

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Beitragvon PeterDA » 02.12.2009, 10:58

Hi,
da du ja den laufenden VMs mehr RAM geben willst, macht das schon sinn. Aus der Erhöhung des RAMs sollte man aber nicht zwangsläufig schliessen, dass nun auch sehr viel mehr VMs auf der Host laufen können. Wenn du planst mehr VMs einzusetzen würde ich eher an einen weiteren Host denken. Brauchst du nur für deine laufenden VMs mehr RAM dann RAM nachrüsten.

Gruß Peter

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Beitragvon adeba » 02.12.2009, 11:02

hallo, danke für deine einschätzung. ich habe mich wohl etwas unklar ausgedrückt. die bestehenden vms sollen keine ram erhöhung erhalten. ziel der aktion ist es am ende vielleicht doppelt soviele vms zu hosten als jetzt.

also meinst du das es nicht sehr sinnvoll ist? einen neuen server zu beschaffen ist immer nicht so einfach, da hp oftmals die passenden cpus zu dem bestehenden cluster nicht mehr liefern kann. daher wurden die dl 380 damals schon so gekauft, also mit maximaler cpu power und der optien den ram einmal auf die maximale ausbaustufe von 64gb pro server zu bringen.

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Beitragvon GTMK » 02.12.2009, 19:16

Du hast nicht geschrieben, wie viele VMs momentan auf den beiden Hosts laufen. Ich persönlich denke, dass du für 30 - 40 VMs nicht aufrüsten musst - jedenfalls nicht, wenn du beide Hosts zur Verfügung hast. Wenn du allerdings Redundanz brauchst und ein Host alle 40 VMs versorgen muss, ja dann... Wenn die VMs genügsam sind, sollte aber auch das nicht unmöglich sein. Ist bei mir jedenfalls schon ohne größere Probleme gelaufen.

Georg.

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Beitragvon Tschoergez » 02.12.2009, 20:52

hab ich was überlesen, oder fehlt für die Diskussion noch eine wichtige Information:
Wie groß sind denn Deine VMs RAM-technisch? (also wie viel RAM ist "eingebaut" in die VMs)

30 VMs mit jeweils 512MB RAM sollten auf nem 32GB ESX ohne Probleme laufen :grin: ...
Ohne dass der ESX überhaupt in Bedrängnis kommt, und selbst dann greifen noch einige Mechanismen, bevors wirklich zu Performanceproblemen kommt (durch swapping).

Die Frage ist auch, ob RAM (oder CPU) überhaupt irgendwann den Engpass darstellen, oder ob es gar keine Rolle spielt, weil die VMs die ganze Zeit auf die Platten-IOs warten...

Wenn Du keine allzugroßen VMs hast, würde ich sagen, die 32GB pro Server reichen erstmal.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon adeba » 03.12.2009, 09:51

hallo,

also zur zeit laufen 15 vms auf dem cluster. die vms haben im schnitt ca 2gb ram. es soll eine redundanz da sein, also wenn einer der esx server ausfällt, soll der andere es übergangsweise alleine stemmen können.

zur zeit ist es so, das die arbeitsspeicherauslastung auf beiden esx knapp bei 50% ist. zur zeit ist also noch redundanz vorhanden, aber ich denke nicht mehr lange, da in zukunft neue vms an den start gehen sollen.

das mittelfristige ziel sind dann vielleicht mal 30 maschinen auf dem ganzen cluster. und im notfall müsste dann ein esx mit 8cores und 64gb ram alle maschinen stemmen. zur zeit haben die esx server eine cpu auslastung von 20-30%.

so, ich hoffe jetzt habe ich etwas mehr licht ins dunkel gebracht.

fazit: kann eine dl 380 mit 8 cores und 64gb ram, ca 30 vms mit jeweils 2gb ram und wenig cpu anforderungen, übergangsweise am leben halten, falls der andere esx mal ausfällt?

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Beitragvon irix » 03.12.2009, 10:15

Was kostet dich die Speichererweitung und wie steht das im Verhaeltnis zu einem weiteren ESX Host inkl. Lizenzen?

Die Speicherauslastung welche angezeigt wird ist die inkl. der Optimierungen wie TPS und Ballooning. Diese wiegt einen also ein bisschen in Sicherheit. Bei einem Neustart, vMotion oder aber wenn die GuestOS mal wirklich fuer eine Workload Speicher anfordert sieht das schnell anders aus. Wer auf Nummer Sicher geht zaehlt die Summe des konfigurierten + Overhead + 2 GB fuer den Host zusammen und haelt das an Speicher bereit. Alternativ mal fuer jede VM eine 100% Reservierung vornehmen und gucken wo dann die Anzeige ist :).

Die CPU Auslastung spiegelt bei uns nie wieder wie "schnell" der Cluster noch ist oder ob Platz fuer VMs vorhanden ist. Hier erreicht man viel eher den Falschenhals was I/O angeht oder aber die begrenzte Anzahl an H.E.C sowie Arbeitsspeicher.

Wenn ich 70VMs auf eine 4Wege R900 schiebe mit 128GB werden 72GB verbraucht und es bewegt sich noch was.

Schiebe ich 20 VMs auf unsere 2 Way PE2950 geht das Gejaule los es waere alles so langsam. Die Worte "Scheiss virtualisierung" von den Betroffenen ignoriere ich dann immer ;). Bei den Servern merkt man es weniger als bei den Desktop Maschinen.

Wenn euer Plan ist im Notfall alle 40VMs auf einem Host zufahren dann sollte auch der Speicher fuer alle Reichen und da habe ich mir "nur" 32GB so meine Zweifel.

Gruss
Joerg

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Beitragvon adeba » 03.12.2009, 10:27

ich habe eben mal bei der ersten vm den speicher reserviert auf 2gb. prompt wird dies durch eine fehlermeldung abbgebrochen, da dann nicht genügend ressourcen fürs ha zur verfügung stehen. ich bin also ganz dicht an der grenze und sollte wohl aufrüsten.

beide maschinen auf jeweils 64gb aufzurüsten kostet ca 4500€, also immer noch wesentlich günstiger als ein (oder 2) neue maschinen incl lizenzen. mit den 128gb im cluster sollte ich dann erstmal ruhe haben. falls dann irgendwo anders ein flaschenhals auftritt, muss halt neues blech her. ich werde die beschaffung mal auf die reise schicken.

beide esx sind übrigens mit jeweils 2 hbas an eine emc clariion cx4 angeschlossen. ich habe auf dem gebiet zwar wenig ahnung, aber ich glaube das gute stück ist schon performant. manmuss auch dazu sagen, das die vms auch nicht sehr io lastig sind.

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Beitragvon irix » 03.12.2009, 10:35

adeba hat geschrieben:ich habe eben mal bei der ersten vm den speicher reserviert auf 2gb. prompt wird dies durch eine fehlermeldung abbgebrochen, da dann nicht genügend ressourcen fürs ha zur verfügung stehen. ich bin also ganz dicht an der grenze und sollte wohl aufrüsten.


Das hat mit der Berechnung der Slotgroesse zutun und sofern du nur eine Reservierung fuer eine grosse VM vornimmst wirst du auch mit 64GB nicht auskommen bei 40VMs. Zumind. wird HA nicht alle Maschinen starten.... du must dann also manuell starten was dann gehen wird.

Fuer vSphere steht eine alternative Berechnungsmethode bereit und nicht mehr so ein grober Holzhammer wie unter 3.5

Gruss
Joerg


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