Hallo Leute,
Unter ESX wird ja der gesamte Speicherplatz fest reserviert.
Unter MS Virutal Server wird nur der Platz verbraucht der auch tatsächlich genutz wird.
Laut einem Techniker kann man jedoch mit einem Befehl diesen Modus nachträglich auch unter ESX nutzen. Leider finde ich nichts hierrüber. Hab ihr schonmal das genutz?
mfg
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
wie Speicherplatzverhalten von HDDs ändern?
Hi,
ich nehme an das du dynamisch Wachsende vHDs meinst. Das kann man im ESX nachrüsten. Ist hier im Forum auch shcon mal beschrieben worden must mal die Suche verwenden.
Allerdings ist es:
1. nicht supported und
2. macht es die VMs auch etwas langsamer.
vor allem wegen 1. lasse ich da die Finger weg!
Gruß Peter
ich nehme an das du dynamisch Wachsende vHDs meinst. Das kann man im ESX nachrüsten. Ist hier im Forum auch shcon mal beschrieben worden must mal die Suche verwenden.
Allerdings ist es:
1. nicht supported und
2. macht es die VMs auch etwas langsamer.
vor allem wegen 1. lasse ich da die Finger weg!
Gruß Peter
-
kastlr
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Hallo,
kannst du deine Frage mal etwas genauer fassen?
Meinst du
Ist für den ESX Server völlig transparent und wird von Ihm gar nicht bemerkt.
2.)
Vergrößern einer LUN (zum Teil sogar Online) ist für die meisten Storage Anbieter schon seit langem ohne Probleme möglich.
Allerdings bietet VMware ESX in der aktuellen Version keine Möglichkeit, ein VMFS Filesystem zu vergrößern (außer über Extends).
Das soll jedoch mit vSphere möglich sein.
3.)
Geht jetzt schon und ist auch voll supported, allerdings kannst du dazu den VIC nicht verwenden.
Das geht ausschließlich mit dem vmkfstools Kommando.
Gruß
Ralf
kannst du deine Frage mal etwas genauer fassen?
Meinst du
- 1.) die Nutzung von Storage Arrays, die Thin Provisioning bereitstellen,
2.) das Vergrößern einer physikalischen LUN im Storage Array sowie das dann erforderliche Anpassen des VMFS Datastores oder
3.) das Erstellen von VMDK Files, welche nicht sofort die komplette Kapazität im VMFS Datastore belegen.
Ist für den ESX Server völlig transparent und wird von Ihm gar nicht bemerkt.
2.)
Vergrößern einer LUN (zum Teil sogar Online) ist für die meisten Storage Anbieter schon seit langem ohne Probleme möglich.
Allerdings bietet VMware ESX in der aktuellen Version keine Möglichkeit, ein VMFS Filesystem zu vergrößern (außer über Extends).
Das soll jedoch mit vSphere möglich sein.
3.)
Geht jetzt schon und ist auch voll supported, allerdings kannst du dazu den VIC nicht verwenden.
Das geht ausschließlich mit dem vmkfstools Kommando.
Gruß
Ralf
- Tschoergez
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zu 3) Damit erhöht sich natürlich das Risiko, dass irgendwann die VMFS-Partition voll läuft, was dann mit Datenverlust, zumindest aber mit bösem Absturz der VMs verbunden ist...
edit: ach ja, und es geht auch auf die Performance von ALLEN VMs auf der gleichen VMFS-Partition, wg. vieler SCSI-Reservations bei wachsenden Dateigrößen.
Evtl. hilft NFS als zentraler Speicher weiter, da sind bei manchen die Thin platten als Default eingestellt...
viele grüße,
jörg
edit: ach ja, und es geht auch auf die Performance von ALLEN VMs auf der gleichen VMFS-Partition, wg. vieler SCSI-Reservations bei wachsenden Dateigrößen.
Evtl. hilft NFS als zentraler Speicher weiter, da sind bei manchen die Thin platten als Default eingestellt...
viele grüße,
jörg
mir geht es um punkt 3. Das verkleinern der vmdk files.
Kann wer sagen wieviel performance da verloren geht? von was für faktoren hängt das ab? Verschlechter das nur die Performance der betroffenen VM oder aller VMs? Wenn jetzt z. B.: der Windows update server 5min länger für Updates braucht ist mir das echt wurscht...
Kann wer sagen wieviel performance da verloren geht? von was für faktoren hängt das ab? Verschlechter das nur die Performance der betroffenen VM oder aller VMs? Wenn jetzt z. B.: der Windows update server 5min länger für Updates braucht ist mir das echt wurscht...
- Tschoergez
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da ist die antwort wie immer: it depends...
wenn sich der genutzte Platz Deiner VMs nicht sehr häufig vergößert, ist der Unterschied nicht sonderlich hoch. Wenn die VM die virtuelle Platte recht schnell füllt, kann das schon spürbar sein, auch für andere VMs auf der gleichen VMFS-Partition.
und vom Storage selber, (Controller, Cache, Anzahl der Spindeln) usw. hängts natürlich auch immer ab.
Stellt sich die Frage nach dem Sinn: Mach doch einfach die (preallokierte) Platte kleiner, wenn Du den Platz in der VM nicht brauchst.
Ansonsten probiers einfach aus. wie schon angesprochen, mit den vmkfstools kannst Du den Typ der virtuellen Platte ändern, das geht ohne Datenverlust...
Viele Grüße,
Jörg
wenn sich der genutzte Platz Deiner VMs nicht sehr häufig vergößert, ist der Unterschied nicht sonderlich hoch. Wenn die VM die virtuelle Platte recht schnell füllt, kann das schon spürbar sein, auch für andere VMs auf der gleichen VMFS-Partition.
und vom Storage selber, (Controller, Cache, Anzahl der Spindeln) usw. hängts natürlich auch immer ab.
Stellt sich die Frage nach dem Sinn: Mach doch einfach die (preallokierte) Platte kleiner, wenn Du den Platz in der VM nicht brauchst.
Ansonsten probiers einfach aus. wie schon angesprochen, mit den vmkfstools kannst Du den Typ der virtuellen Platte ändern, das geht ohne Datenverlust...
Viele Grüße,
Jörg
Tschoergez hat geschrieben:zu 3) Damit erhöht sich natürlich das Risiko, dass irgendwann die VMFS-Partition voll läuft..
das ist kein Problem. Die Partitionen sind alle zusammen kleiner als der Storage gross ist.
Als Hardware für die VMs ist ein Open E iSCSI Target im Einsatz.
8x 300GB 15k SAS im RAID5 (Adaptec).
Das Wachstum des Fileserver (800GB) ist niedrig, aber konstant. Pro Tag etwa ein paar Hundert MB.
Kann mir wer sagen wie der vmktool befehl heist? Ich hab zwar auf der VMware seite ein Doc gefunden, aber ich seh den wald vor lauter bäumen nicht....
-
kastlr
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Hallo,
um eine virtuelle Disk vom Typ thin zu erstellen, mußt du wie folgt vorgehen.
vmkfstools -c 1500G -d thin -a lsilogic /vmfs/volumes/your_VMFS/Virtual_Machine/Disk_name.vmdk
Man kann zwar eine virtuelle Disk vom Typ thin in eine vom Typ thick konvertieren, umgekehrt ist dieser Weg aber nicht möglich (laut man pages zumindest nicht mit vmkfstools).
Du könntest allerhöchstens deine bestehende virtuelle Disk in eine thin Disk clonen, das erfordert aber noch mindestens 800GB an freier Kapazität auf deinem Storage Array.
Dann solltest du jedoch vorher den freien Platz in deiner Source Disk mit Nullen überschreiben, dazu kannst du das Tool sdelete von WinInternals verwenden.
Ich würde dir jedoch folgende Vorgehensweise empfehlen.
- Anlegen einer thin Disk mit der gewünschten maximalen Größe
- Zuweisen dieser Disk an den Fileserver
- Erzeugen einer Partition auf der virtuellen Disk mit dem Tool diskpart, um das Filesystem zu alignen (Startwert sollte 64 sein) http://support.microsoft.com/kb/929491
- Quickformat der Partition durchführen
- Zuweisen eines Laufwerksbuchstabens
- Abschalten einiger nicht benötigter Filesystem Funktionen auf der neuen Partition, z. B. fsutil behaivior set disable8dot3 1 http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc785435.aspx
- Kopieren der Verzeichnis & Dateistruktur mit robocopy source destination /create /NP /LOG:C:\Temp\Kopie.log
- Prüfe das Logfile, ob robocopy die Datei und Verzeichnisstruktur ohne Probleme angelegt hat
- Kopieren der Daten mit robocopy source destination /E /copyall /R:1 /W:1 /NP /LOG+:C:\Temp\Kopie.log
- Prüfe das Logfile, ob robocopy die Daten ohne Probleme angelegt hat
- Stoppen der VM
- Entferne die alte Platte
- Starte die VM
- Ändere den Laufwerksbuchstaben der neuen Platte
Mit dieser Vorgehensweise löst du mehrere Probleme auf einen Schlag.
- Ein aligned Filesystem erzeugt weniger Last auf dem Storage Array.
- Das Abschalten nicht benötigter Filesystem Funktionen beschleunigt das Filesystem
- Die Verzeichnis & Dateistrukturen liegen am Anfang der Partition und können daher sequentiell gelesen werden, das Browsen im Filesystem wird von den Usern als deutlich schneller empfunden.
- Durch diese Vorgehensweise wird das Filesystem automatisch defragmentiert.
Mit du -h /vmfs/volumes/your_VMFS/Virtual_Machine/Disk_name.vmdk kannst du überprüfen, wieviel Platz deine vmdk wirklich benötigt.
Hoffe das hilft dir weiter.
Ralf
um eine virtuelle Disk vom Typ thin zu erstellen, mußt du wie folgt vorgehen.
vmkfstools -c 1500G -d thin -a lsilogic /vmfs/volumes/your_VMFS/Virtual_Machine/Disk_name.vmdk
Man kann zwar eine virtuelle Disk vom Typ thin in eine vom Typ thick konvertieren, umgekehrt ist dieser Weg aber nicht möglich (laut man pages zumindest nicht mit vmkfstools).
Du könntest allerhöchstens deine bestehende virtuelle Disk in eine thin Disk clonen, das erfordert aber noch mindestens 800GB an freier Kapazität auf deinem Storage Array.
Dann solltest du jedoch vorher den freien Platz in deiner Source Disk mit Nullen überschreiben, dazu kannst du das Tool sdelete von WinInternals verwenden.
Ich würde dir jedoch folgende Vorgehensweise empfehlen.
- Anlegen einer thin Disk mit der gewünschten maximalen Größe
- Zuweisen dieser Disk an den Fileserver
- Erzeugen einer Partition auf der virtuellen Disk mit dem Tool diskpart, um das Filesystem zu alignen (Startwert sollte 64 sein) http://support.microsoft.com/kb/929491
- Quickformat der Partition durchführen
- Zuweisen eines Laufwerksbuchstabens
- Abschalten einiger nicht benötigter Filesystem Funktionen auf der neuen Partition, z. B. fsutil behaivior set disable8dot3 1 http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc785435.aspx
- Kopieren der Verzeichnis & Dateistruktur mit robocopy source destination /create /NP /LOG:C:\Temp\Kopie.log
- Prüfe das Logfile, ob robocopy die Datei und Verzeichnisstruktur ohne Probleme angelegt hat
- Kopieren der Daten mit robocopy source destination /E /copyall /R:1 /W:1 /NP /LOG+:C:\Temp\Kopie.log
- Prüfe das Logfile, ob robocopy die Daten ohne Probleme angelegt hat
- Stoppen der VM
- Entferne die alte Platte
- Starte die VM
- Ändere den Laufwerksbuchstaben der neuen Platte
Mit dieser Vorgehensweise löst du mehrere Probleme auf einen Schlag.
- Ein aligned Filesystem erzeugt weniger Last auf dem Storage Array.
- Das Abschalten nicht benötigter Filesystem Funktionen beschleunigt das Filesystem
- Die Verzeichnis & Dateistrukturen liegen am Anfang der Partition und können daher sequentiell gelesen werden, das Browsen im Filesystem wird von den Usern als deutlich schneller empfunden.
- Durch diese Vorgehensweise wird das Filesystem automatisch defragmentiert.
Mit du -h /vmfs/volumes/your_VMFS/Virtual_Machine/Disk_name.vmdk kannst du überprüfen, wieviel Platz deine vmdk wirklich benötigt.
Hoffe das hilft dir weiter.
Ralf
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