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Neueinsteiger - Frage zu W2k8 SBS Server

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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Neueinsteiger - Frage zu W2k8 SBS Server

Beitragvon archimedes » 11.04.2009, 18:44

Hallo Forum!

Ich bin neu was das Thema Servervirtualisierung angeht.
Derzeit überlege ich unseren Windows 2008 SBS Server auf ESXi umzustellen.

Ich habe dazu testweise ESXi auf USB-Stick in unseren Server gepackt und Windows 2008 SBS Server als virtuelle Maschine installiert.

Leider läuft die ganze Geschichte deutlich langsamer als nativ auf dem Rechner.
Es ist ein Dell R300 Server mit Quad 2,5Ghz Proz und 4GB Ram.

Lohnt es sich für einen Server auf ESXi umsteigen?
Mir gefällt VMware sehr, da der Hypervisor schön schlank ist und man bei Updates/Problemen mit Hostbetriebssystemen viele Möglichkeiten hat.

Wie fällt bei euch der Geschwindigkeitsunterschied nativ/virtualisiert aus und würdet ihr das für einen Host machen?

Danke
Archimedes!

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Re: Neueinsteiger - Frage zu W2k8 SBS Server

Beitragvon irix » 11.04.2009, 19:47

archimedes hat geschrieben:Hallo Forum!

Ich bin neu was das Thema Servervirtualisierung angeht.
Derzeit überlege ich unseren Windows 2008 SBS Server auf ESXi umzustellen.

Ich habe dazu testweise ESXi auf USB-Stick in unseren Server gepackt und Windows 2008 SBS Server als virtuelle Maschine installiert.


Nativ installiert mit P2V vorgenommen?
Wieviele vCPUs und Speicher hast du der VM gegeben?

Leider läuft die ganze Geschichte deutlich langsamer als nativ auf dem Rechner.
Es ist ein Dell R300 Server mit Quad 2,5Ghz Proz und 4GB Ram.

Lohnt es sich für einen Server auf ESXi umsteigen?


- DR (Disaster Recovery)
- Kompatibilitaet
- Snapshots

Mir gefällt VMware sehr, da der Hypervisor schön schlank ist und man bei Updates/Problemen mit Hostbetriebssystemen viele Möglichkeiten hat.

Wie fällt bei euch der Geschwindigkeitsunterschied nativ/virtualisiert aus und würdet ihr das für einen Host machen?


Argumente siehe oben. Was ein "Problem" ist das man mehr I/O Leistung von Seiten des Storage braucht will man keine Einbussen hinnehmen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon archimedes » 11.04.2009, 20:00

Nativ installiert!

Erst 2vCPU - dann auf 1vCPU umgestellt. Aber auch kein Unterschied.
Speicher: 4088 MB

Wie ist das mit dem Performanceunterschied?
Gibts den oder ist das normalerweise nicht so merklich?

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Beitragvon irix » 11.04.2009, 21:44

archimedes hat geschrieben:Nativ installiert!

Erst 2vCPU - dann auf 1vCPU umgestellt. Aber auch kein Unterschied.
Speicher: 4088 MB


Mach mal nur 3072. Der Hypervisor braucht ja auch was zum leben.

Wie ist das mit dem Performanceunterschied?
Gibts den oder ist das normalerweise nicht so merklich?



Reine CPU Leistung wird zu 95% erreicht, zumind. bei unseren Benchmarks.

Gruss
Joerg

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Beitragvon JMcClane » 12.04.2009, 20:25

4GB sind Installvorraussetzungen. Weiß nicht ob der mit weniger funktioniert.

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Beitragvon irix » 12.04.2009, 21:54

JMcClane hat geschrieben:4GB sind Installvorraussetzungen. Weiß nicht ob der mit weniger funktioniert.


Dann pack mehr Speicher in den Host.

Gruss
Joerg

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Beitragvon JMcClane » 12.04.2009, 22:19

Würde ich auch sagen. Zumal es sicher nicht bei der einen VM bleiben wird. Sonst bräuchte man die Kiste ja kaum virtualisieren.

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Beitragvon saxa » 12.04.2009, 23:23

JMcClane hat geschrieben:Würde ich auch sagen. Zumal es sicher nicht bei der einen VM bleiben wird. Sonst bräuchte man die Kiste ja kaum virtualisieren.


Auch dann gibt's einen Grund zum Virtualisieren.

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Beitragvon JMcClane » 13.04.2009, 18:43

Ja, aber ohne exterenen Storage macht es dann, meiner Meinung nach, nicht wirklich viel Sinn. Dann besser ein ausgereiftes Backupkonzept. Die meisten meiner Kunden die einen SBS einsetzen werden wohl auch bei dem einen Server bleiben. Ein Wunder das sie überhaupt Server einsetzen und nicht bei P2P geblieben sind.

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Beitragvon PeterDA » 14.04.2009, 09:13

Hi,
finde schon dass das auch ohne exzternes Storage Sinn machen kann.
z.B. wenn die Kiste in eine Leasing Vertrag steckt ist der Austausch der Blechkiste nur ein Kopieren des Servers und man muss nicht alles umziehen. Ist sehr praktisch und schnell. Häufig reicht einem die Softwareversion ja nach 3 Jahren noch.

Wobei es bei dem neuen SBS kaum sinn macht alles in einer VM laufen zu lassen. Da man ja mit der Version schon mehrer (Zahl weiß ich gerade nicht) VMs installieren darf...

Gruß Peter

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Beitragvon MatZ » 14.04.2009, 11:34

AFAIK ist bei 2008 und 2003 (nach dem stichtag x) auf standard nur 1:1 virtualisiert möglich (1 physisch die aber nur zum cirtualisieren dient und keine dienste sonst anbietet) bei enterprise 1:4...

aber warum sollte M$ das SBS von dem abkoppel da es ja "noch kleiner" ist als die standard?

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Beitragvon DerSchaffi » 14.04.2009, 12:29

Hallo,

spiele auch mit dem Gedanken einen SBS 2008 Premium mit ESXI zu virtualiseren. Schau gerade nach der Hardware. Dachte bisher an einen Dell R710 mit 2x Nahalem Quadcore und 12 GB RAM.

Was mich stutzig machen sind die Aussagen das 2 vCPU langsamer sind als 1. Dachte bei meinen 8 Kernen den beiden VMs (SBS und zusätzlichen SQL Server) jeweils 2 CPUs und 6 bzw. 4 GB Ram zu geben und den Rest für ESXi bzw. zukünftige Erweiterungen zu reservieren.
Ist bei einem solchen Szenario immer noch davon auszugehen das 2 vCPUs langsamer sind? Genügend Kerne stehen ja zur Verfügung. Wollte zumindestens dem SBS 2 CPUs geben da doch einige Dienste parallel auf diesem laufen.

Also bekomme ich bei mehren vCPUs generell Geschwindigkeitsprobleme oder nur wenn ich mehr vCPUs habe als echte Kerne (ebenso beim RAM)?

Gruß

Schaffi

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Beitragvon irix » 14.04.2009, 13:25

DerSchaffi hat geschrieben:Hallo,

spiele auch mit dem Gedanken einen SBS 2008 Premium mit ESXI zu virtualiseren. Schau gerade nach der Hardware. Dachte bisher an einen Dell R710 mit 2x Nahalem Quadcore und 12 GB RAM.

Was mich stutzig machen sind die Aussagen das 2 vCPU langsamer sind als 1. Dachte bei meinen 8 Kernen den beiden VMs (SBS und zusätzlichen SQL Server) jeweils 2 CPUs und 6 bzw. 4 GB Ram zu geben und den Rest für ESXi bzw. zukünftige Erweiterungen zu reservieren.


Du hast auch genug Kerne bzw. nicht konkurierende VMs.

Ist bei einem solchen Szenario immer noch davon auszugehen das 2 vCPUs langsamer sind? Genügend Kerne stehen ja zur Verfügung. Wollte zumindestens dem SBS 2 CPUs geben da doch einige Dienste parallel auf diesem laufen.


Es spricht nichts dagegen es so zumachen. Wenn man Resourcen hat soll man die auch verwenden und nicht ungenutzt lassen.

Also bekomme ich bei mehren vCPUs generell Geschwindigkeitsprobleme oder nur wenn ich mehr vCPUs habe als echte Kerne (ebenso beim RAM)?


Auf beide Fragen lautet die Anwort nein. Das Problem liegt dadrin das eine VM mit vielen vCPU nur dran kommen kann wenn auch die gleiche Anzahl an Cores FREI ist.
Beispiel:
Innerhalb von 3 Zeiteinheiten kommt die VM 1 mit 4vcpus einmal und die VM 2 mit 1vCPU zweimal dran wenn man von einem Quadcore ausgeht.

Code: Alles auswählen

|2---
|1111
|2---


nun das ganze wenn die VM 1 nur 2vCPUs haette

Code: Alles auswählen

|112-
|112-
|112-


Nun kommt jede VM dreimal dran bzw. die VM laueft schneller.

Gruss
Joerg

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Beitragvon DerSchaffi » 14.04.2009, 14:42

Hallo irix,

jetzt habe ich es verstanden. Solange ich nicht mehr vCPUs wie real vorhandene zuweise (+1 COU für ESXi) gibts kein Geschwindigkeitseinbruch. Ebenso beim RAM. Erst wenn ich mehr verteile als ich pysikalisch habe sollte ich prüfen, ob das wirklich einen Geschwindigkeitszuwas bringt.

Wie passen eigentlich die "Hyperthreading Kerne" (sind ja keine echten Kerne) in diese Rechnung?

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Beitragvon e-e-e » 14.04.2009, 19:14

Hallo,

dabei solltest Du beachten, dass Intel Quadcores eigentlich nur 2 Dualcores in einem Gehäuse sind, und deshalb auch wiederum ein Ausbremsen stattfinden kann, Gleiches gilt für "Hypertheading Kerne".

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Beitragvon DerSchaffi » 15.04.2009, 15:21

Die Problematik mit den 2 Dualcores sollte doch bei 5500 Serie nicht mehr sein. Auch das QPI sollte den Durchsatz vorallem bei Mehrsockelsystemen verbessern, oder?


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