Habe gerade einen Windows Server 2008 Std x64 from scratch auf einem ESX 3i U3 installiert.
Host ist ein FSC TX120 mit 1x E3070, 8 GB RAM und SAS DAS
Die Installation der Win2k8VM von CD ging noch ganz normal. Der nachfolgende zweite Bootvorgang erfolgt in extremer Zeitlupe. Eine GUI ist auch nach 30 min nicht zu erkennen. Der kleine Balken vor der GUI geht alle 20 Sekunden ein Stück weiter. Beide Kerne der physichen CPU werden dabei mit 100% belastet.
Habe die Konfiguration der VM auf 1 CPU eingestellt und schon klappt es in erwarteter Zeit. Wäre aber schon irgendwie sexy, wenn es auch mit 2 CPU noch flotter gehen würde und die VM etwas von der CPU übrig lassen würde.
Hat jemand eine Idee?
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Windows 2008 Std x64 mit 2 CPU in Zeitlupe
Da ich von der DVD ganz normal installiert habe, gehe ich davon aus, dass das Setup die richtige HAL gewählt hat. Mehr als 32 oder 64 Bit und voll oder Core fragt er ja nicht ab.
Der VM habe ich vor dem Setup 2 CPUs zugewiesen und als Template Win2008x64 angegeben.
Klar, dass der E3070 nur 2 Kerne hat. Aber so viel hat der Hypervisor ja nun nicht zu tun, dass er dazu einen ganzen Kern braucht. Windows 2003 läuft ja auch auf der Maschine mit 2 virtuellen CPUs und zwar neben einem weiteren Windows 2003 Server mit einer CPU und einer WinXP VM mit einer CPU. Darum nennt sich das Verfahren auch Virtualisierung. Und im Gegensatz zu MS Virutal Server kann man bei VMware durchaus den zugewiesenen Speicher überzeichnen und nicht fest einer VM zuordnen. Das ist alles eine Frage, welcher Last die VMs ausgesetzt sind. Kann man übrigens sehr schön sehen im VC was wirklich gebraucht wird.
AH
Der VM habe ich vor dem Setup 2 CPUs zugewiesen und als Template Win2008x64 angegeben.
Klar, dass der E3070 nur 2 Kerne hat. Aber so viel hat der Hypervisor ja nun nicht zu tun, dass er dazu einen ganzen Kern braucht. Windows 2003 läuft ja auch auf der Maschine mit 2 virtuellen CPUs und zwar neben einem weiteren Windows 2003 Server mit einer CPU und einer WinXP VM mit einer CPU. Darum nennt sich das Verfahren auch Virtualisierung. Und im Gegensatz zu MS Virutal Server kann man bei VMware durchaus den zugewiesenen Speicher überzeichnen und nicht fest einer VM zuordnen. Das ist alles eine Frage, welcher Last die VMs ausgesetzt sind. Kann man übrigens sehr schön sehen im VC was wirklich gebraucht wird.
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irix
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HilmerAN hat geschrieben:Da ich von der DVD ganz normal installiert habe, gehe ich davon aus, dass das Setup die richtige HAL gewählt hat. Mehr als 32 oder 64 Bit und voll oder Core fragt er ja nicht ab.
Der VM habe ich vor dem Setup 2 CPUs zugewiesen und als Template Win2008x64 angegeben.
Klar, dass der E3070 nur 2 Kerne hat. Aber so viel hat der Hypervisor ja nun nicht zu tun, dass er dazu einen ganzen Kern braucht.
Und da liegt doch auch das Problem. Dein VM Guest mit den 2 vCPUs kommt nur dran wenn der Hypervisor 2 freie Cores hat und das ist halt nicht sooft der Fall.
Gruss
Joerg
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