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VCB Performance

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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VCB Performance

Beitragvon eini » 15.12.2008, 12:56

Hallo,

mich würde interessieren welche Performance damit erreicht werden kann. Klar hat jeder ein anderes Storage aber trotzdem wäre es interessant.

Ich habe so den Eindruck als das die ESX Server das VCB selbst künstlich bremsen. Meines Erachtens könnte das deutlich schneller gehen, ich schaffe so ca. 2.5 GBit/Min über das SAN. Aber das auch nur wenn ich mehrere VMs parallel sichere was zusätzlich darauf hindeutet das die ESXen bremsen.

Gerne würde ich hier eine kleine Diskussion dazu anregen.

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Beitragvon irix » 15.12.2008, 16:11

Hardware: "Holdingtank" 2x 2.4Ghz XEON (HT), 4GB, W2k8 mit Areca 1160 und 16xWD "Black" 1TB- RAID 6, 6x Intel e1000. Fuer iSCSI sind 2x1G im Bond.
Software: VCB 1.5
iSCSI SAN: 2xPS5000 Equallogic
Jumbo: Off
VC: Vorhanden, aber Virtualisiert

Also die 2.5GB/min hab ich hier auch. Windows zeigt mir 450-500Mbit/s an wenn ein Job laueft. Das ganze sehr konstant.
Wenn ich 2-3 laufen lasse zur gleichen Zeit dann sind es 630-750Mbit/s allerdings mit grossen Schwankungen. Ich habe auch Spitzen von 900Mbit/s gesehen....aber leider nicht so oft :|.

Im Moment connecte ich zum VC und nicht direkt auf den ESX da ich nicht immer sagen kann wo eine VM gerade zu Hause ist :).

Von einer Produktiv VM mit 1 Platte (20GB, Allerdings sieht Windows XP nur 14,9GB wovon 4,78 frei sind.) sowie "-t fullvm". Mir faellt also gerade auf das es ein schlechtes Testobject ist.

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    VM    | Monolitisch | Compress | Time (Sec.) | Size (MB) |
----------|-------------|----------|-------------|-----------|
haufe-srv |       0     |    0     | 354 (100.0%)|   13076.8 |
----------|-------------|----------|-------------|-----------|
haufe-srv |       1     |    0     | 364 (+2.8%) |   13076.8 |
----------|-------------|----------|-------------|-----------|
haufe-srv |       0     |    1     | 483 (+36.4%)|   20481.6 |
----------|-------------|----------|-------------|-----------|
haufe-srv |       1     |    1     | 500 (+41.2%)|   20481.6 |
----------|-------------|----------|-------------|-----------|


Die Zeiten spiegeln die Laufzeit von "vcbmounter" wieder, also inkl. anmeldung beim VC, Snapshot, Kopieren der Images und loeschen des Snapshots.

IIRC waren die Werte ein bisschen(aber spuerbar) besser wenn ich direkt zum ESX connecten wuerde. Das koennte daran liegen das mein VC etwas schwachbruestig ist und der ESX genug Resourcen haette.

Des weiteren fehlt mir noch der Versuch wenn ich VMs parallel sichere diese aber garantiert auf unterschiedlichen LUNs liegen.

Im Moment bohre ich mein Script noch auf so das in Zukunft mehr Einzelwerte heraus bekomme was besonders wichtig ist weil ich zum Zeitpunkt der Sicherung nicht weis wie Gross die Platen in VM sind Das Problem ist mittels VMware API geloest und mein PHP Script liest alle VM Daten aus.

Gruss
Joerg

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Beitragvon eini » 16.12.2008, 11:17

.. und du machst das nur mit VCB? Also kein Ranger oder dergleichen?
Welche Backupsoftware setzt du denn ein? Die 2.5 GB schaffe ich ja nur mit einem SAN du nutzt ja iSCSI und schaffst das Selbe.

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Beitragvon irix » 16.12.2008, 13:23

eini hat geschrieben:.. und du machst das nur mit VCB? Also kein Ranger oder dergleichen?


Kein Ranger oder dergleichen.

Welche Backupsoftware setzt du denn ein? Die 2.5 GB schaffe ich ja nur mit einem SAN du nutzt ja iSCSI und schaffst das Selbe.


Eh... mein iSCSI ist auch SAN :)

Spielt fuer mich in diesem Augenblick keine Rolle. Einmal am WE geht ARCserve hin und sichert einen kompletten Satz auf Band. Die Tagessicherungen verbleiben auf Platte und ueberschreiben sie alle 7Tage.

Im Moment passiert folgendes:
1. VCBmount "fullvm" kopiert die VM in den Mountpoint
2. Ich verschiebe das VM Verzeichnis (liegt auf dem gleichen Volume und geht somit fix) an eine andere Stelle x:\Diskbackup/<Tag>/<VM_NAME>
3. Ich lege nun das Verzeichnis im Mountpoint wieder und kopiere die umount.dat zurueck
4. Loeschen des Mountpoints mit vcbmount -U (bedingt Punkt 3.)

Punkt 2. ist noetig da ein Umount sonst die Daten loeschen wuerde welche ich ja aufheben will. Ich sicherte ja nur einmal die Woche auf Tape.

Die Anzahl der Mountpoints ist begrenzt und aus diesem Grunde Räume ich sofort hintermir wieder auf.

Fuer obige Schritte sind bis auf VCB keine 3rd.Party Tools noetig und somit auch erstmal keine weiteren Lizenzkosten.

VI Perl Toolkit habe ich drauf damit ich vor und hinter meinem Job Befehle an die VM senden kann (Start,Stop, Guest Shutdown usw.)
Ich habe die VM Disk API installiert damit ich mit "vmware-mount.exe" VMDKs im nachhinein mal (read-only) mounten kann um an Einzeldateien heran zukommen. Ich habe auch schon mal ausprobiert eine dieser VMs mit dem VMware Player zu starten was auch funktioniert hat.

Restore ist noch so ein Thema. VMware macht die Aussage das ich den Konverter benutzen soll. Leider ist die Performance hier stark Verbesserungswuerdig. Besser sieht es aus wenn man "vcbrestore" aus der Konsole des ESX benutzt. Aus diesem Grunde kann ich den Inhalt meines Holdingtanks per NFS exportieren und die ESX Hosts sehen nun die Daten. Wuerde sogar als Datastore gehen und theoretisch koenne ich eine VM sofort wieder einbinden, sofern ich denn den monolitischen Type genommen haette und auch die Kompression(*), welche garkeine ist, ausschalte.

* Das was die mit Kompression meinen ist das nur die Nutzdaten auf Platte gesichert werden und nicht der ungenutzte Bereich sofern dieser nich NULLEN belegt.
Moechtest du wirklich Platzspraren kannst du mit Winrar oder vergleichbaren den "schnellsten" Mode waehlen und die VMDKs locker um 40% Schrumpfen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon eini » 16.12.2008, 13:56

Hmm, und Gunde wir bei mir. Nur ich mach es via FCP.
Und ich sichere täglich auf Disk (Backupproxy) und von da bestimmte täglich auf Band aber die Masse noch 1x in der Woche auf Band.

Alles mit Boardmittel. Rücksicherung von einem ESX aus via cifs Share. Performance hier sehr durchwachsen. Auch hier habe ich die Vermutung das dies künstlich gebremst wird bzw. gibt es so eine Aussage das die cifs/SMB Implementierung in der verwendeten RedHAT Version des ESX langsam da stable ist.....

Wobei ich das schon seit Jahren so mache und sagen muss das VCB selbst noch nie 100% gelaufen ist, immer wieder "hängen" Snaphots (VCB Helper usw.) oder die Performance ist nicht die Beste.

Deswegen der Thread, außerdem finde ich es interessant was andere so machen.

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Beitragvon irix » 16.12.2008, 15:07

- SMB ware ne Katastrophe. Miese Performance und ich habe im Gedaechtnis das ich Grosse Dateien nicht gesehen habe bzw. nicht auf diese zugreifen konnte.
- Problem mit den Helper Snapshots hab ich gelegendlich auch. Fakt ist das die Einstellungen aus der config.js nicht greifen wo gesagt wird bitte alte VCB Snapshots loeschen.

Letze Nacht sind 45 VMs in 07:31 gesichert worden.

Nach der Sicherung lasse ich ein Script laufen was mir alte VCB Snapshots sucht und bei bedarf dann anzeigt. Die loesche ich dann am naechsten Tag.

Gruss
Joerg

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Beitragvon eini » 16.12.2008, 15:29

Wie machst du das mit NFS, typischer weiße kann mein backupproxy zunächst nur cifs?
Auf´m ESX suche ich mir die Snapshots via:

find /vmfs/volumes/ -iname "*.vmsn"

Finde ich welche lösche ich die händisch, kommt seit Update3 nicht mehr ganz so oft vor. Es gibt aber wie ich jetzt gelesen habe ein Plugin für VC dann gibt´s eine Snapshot Spalte. Auch nicht schlecht, wer´s braucht.

Aber aus irgendwelchen Gründen sind manche VMs immer wieder nicht im Backup, von wegen SCSI Reservations oder andere Gründe. Ist zwar eher die Ausnahme aber seit jeher nicht wegzukriegen. Bisher konnte ich noch keine eindeutige Gründe finden. Was mich zur Annahme bringt das derart komplexe Systeme wohl niemals 100% "rund" laufen können und werden. Weil woran liegt´s, am SAN oder am Backupproxy oder am ESX oder sonst was……


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