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VM nix zu tun aber ESX Server zeigt hohe Auslastung

Hilfe bei Problemen mit Installation & Benutzung des VMware ESX/ESXi Server 3.

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VM nix zu tun aber ESX Server zeigt hohe Auslastung

Beitragvon htmldb.de » 22.09.2008, 10:16

Folgender Effekt

Ich habe hier eine Windows 2000 Advanced Server (Sp4) VM die laut Taskmanager ca. 0-2% (entspricht ungefähr 100 Mhz - 2vCPU) Cpu -Last erzeugt.
Nun zeigt mir der ESX Server aber eine Auslastung von permanent ~ 1600-2300 MHz verteilt auf beide vCPU. Ich kann die CPUs fast beliebig drosseln (via Ressourcen CPU) ohne das groß was passiert - fühlbare Effekte erst unter 400Mhz.

ESX Server hat 2x 5345 Xeon (2.333 GHz QC).

Ich habe noch 2 weitere W2KS in der Farm - sogar auf dem gleichen Host - die agieren korrekt.
Ideen warum es zu dieser Differenz kommt?

Gruß Ralf

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Beitragvon Tschoergez » 22.09.2008, 23:08

richtigen HAL in der VM installiert?

vmware tools neu installieren?

in der VMware-KB nachschauen (irgendwar mit de-scheduling)....

ich hab das was in erinnerung, leider nix konkretes mehr :-)

Viele grüße,
jörg

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Beitragvon htmldb.de » 23.09.2008, 11:27

Habe VM auf 1vCPU umgestellt - damit sinkt die Belastung schon mal auf 400MHz Durchschnitt - die Maschine wurde mit dem Converter von einer Hardware migriert - P2V - wobei alle Hardwareeinstellungen unverändert übernommen wurden ...

Wie installiert man den richtigen HAL?

Neuinstallation der Tools bringt nix - hatte ich schon probiert.

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Beitragvon Barntrup » 23.09.2008, 14:42

Die HAL findest Du im Gerätemanager - Computer - und dann Uniprocessor oder Multiprocessor

Bei 1vCPU also Uniprocessor...

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Beitragvon sunami » 28.10.2008, 19:46

Ich schließe mich hier mal an, habe das selbe Problem W2K Srv mit 2 CPU's (real und in VM). Die Maschine wurde migriert, war vorher eine Dual CPU Maschine. VM zeigt nun oft sehr hohe Last aber der Taskmanager zeigt nur 2-3% an. Hat das verändern der HAL was gebracht? Und kann ich die Maschine einfach auf eine CPU reduzieren?

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Beitragvon FussTi » 29.10.2008, 14:21

Ich das gleiche Problem auch vor Monaten hier schon eingetragen. Hab auch einen W2K Advanced Server der mit P2V in die VM-Umgebung kam. War physikalisch eine 2-Prozessor-Maschine, hat in der VM auch 2 CPU's und im Gerätemanager --> Computer ist ACPI-Multiprozessor hinterlegt.
Hat jemand eine Lösung für dieses Problem?

Gruss
Tino

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Beitragvon Tschoergez » 29.10.2008, 18:54

habt ihr die genannten tipps ausprobiert?
v.a. VMware-Tools installieren bzw neu installieren..

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon FussTi » 05.11.2008, 08:21

Ja VMWare-Tools wurden deinstalliert bzw. aktualisiert.

Gruss
Tino

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Beitragvon sunami » 17.11.2008, 11:56

Bei mir das gleiche VM-Tools neuinstalliert ohne Erfolg. Hat mal jemand das die Performance via esxtop analysiert?

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Beitragvon NoFx200x » 02.12.2008, 23:00

Moin zusammen,

nach langem Suchen habe ich nun diesen thread gefunden und es sieht fast so aus, als ob ich genau das selbe Problem habe.

- Server aus einem Acronis Image über den Konverter auf einen ESXi gespielt, welcher hardwareseitig genau der Server ist, von dem das Image stammt.
- Performance ist unterirdisch. Auf dem ESXi zeigt er mindestens 50% CPU dauerlast an, obwohl der Server vor sich hin-idled mit weniger als 5% CPU und nur 20% RAM Nutzung.

Es ist ein Win2K OS als Terminalserver für 15 User. Die HW ist ein Dell Server mit 2 XEONs HTs mit 2,4 Ghz und 4 GB RAM. Da nichts anderes auf dem Server läuft, ist somit eigentlich alles an Recourcen für die VM bereit.

Ein zweiter Terminal Server der identisch eingerichtet war, arbeitet grade temporär auf einem 2,6 Ghz Quad Desktop PC mit 4 GB RAM und zeigt ähnliche Symptome. Das einzige was hier wohl aber die Arbeitsfähigkeit aufrecht hält, ist die massiv bessere CPU Leistung.
Die VMs liegen lokal auf den Servern. Also keine Sorgen wegen LAN/iSCSI Performance.

Ich würde es schade finden, wegen so einem "dummen" Problem wieder voll auf die Hardware zurück sichern zu müssen. Hat denn da niemand ne Idee dazu?
Grundsätzlich verfummelt ist der ESXi und auch die Server nicht bei mir nicht. Ich halte mich da gerne mal an den Auslieferungszustand. Alle Tipps aus dem Forum zum HAL, Performance, etc. habe ich aber schon mal geprüft und kann keine Unstimmigkeiten feststellen.
Das einzige wo ich nur drüber nachdenke und wo ich aktuell keine Tipps in den Foren finde, ist der SCSI Controller über Buslogic. Als LSI bootet er natürlich nicht. Aber es ist ein Dell Perc Controller und bei den Treiberdiensten wird schon mal der Begriff LSI genannt. Deshalb meine Gedanken in dieser Richtung.

Also: Wer Ideen, besser noch Lösungen hat immer her damit.

Gruß!

PS: Aktuelle Lösungsidee ist einen Win2003 Server komplett neu auf VM Basis zu installieren und als TS zu betreiben. Das hat dann aber nix mehr mit P2V zu tun und ob es die wirkliche Lösung ist.....

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Beitragvon Tschoergez » 02.12.2008, 23:17

schnelle Antwort: probier doch Dein PS mal aus!
Ich schätze mal, damit hast Du die Probleme dann nicht. Ist natürlich ein workaorund, aber in dem Fall fast ein sauberer :grin:

Und wenn du schon dabei bist beim neu aufsetzen: bau mal zum Vergleich eine VM mit 2 vCPUs und eine mit einer vCPU (NICHT kopieren!), und vergleich da mal die Performance....

Auf dem von Dir genannten System: Bringts was, HT abzuschalten? (Kann durchaus auch ein Grund für di schlechte Performance sein!)

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon Tschoergez » 02.12.2008, 23:18

janz vergessen am späten Abend: Deine VMs haben aber keine 4vCPU zur Zeit???
Das würde die schlechte Performance gaaaanz schnell erklären!

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon bauers » 03.12.2008, 10:47

Wenn du P2V gemacht hast, sind dann auf den VMs noch alte Hardwareüberwachungstools von Dell installiert? Wenn ja alles was unter Software irgendwie mit Dell Treiber oder Software zu tun hat rausschmeißen und rebooten.

Was sagt der Gerätemanager? alle Geräte i.o. oder gibts Ausrufezeichen?

Sebasian

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Beitragvon decom » 03.12.2008, 16:18

als tipp...

man sollte nicht einfach die Anzahl der CPU's der VM's umstellen, ohne danach die Windows HAL anzupassen. Darunter leidet nicht nur die Performance sehr stark.

ich würde im allgemeinen empfehlen, niemals die anzahl der cpu's nachträglich anzupassen. stattdessen lieber eine neue VM anlegen, außer ihr kennt euch mit der windows HAL sehr gut aus!

weitere infos zur HAL ... http://de.wikipedia.org/wiki/Hardwareabstraktionsschicht

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Beitragvon NoFx200x » 05.12.2008, 13:37

Moin zusammen,

sorry fürs späte melden. Musste aber beruflich mal wieder durch die Lande fahren. Ich bin aber schon etwas weiter. Vielen Dank für die Tips! Nun genauer:

Tschoergez hat geschrieben:schnelle Antwort: probier doch Dein PS mal aus!
Ich schätze mal, damit hast Du die Probleme dann nicht. Ist natürlich ein workaorund, aber in dem Fall fast ein sauberer :grin:
Und wenn du schon dabei bist beim neu aufsetzen: bau mal zum Vergleich eine VM mit 2 vCPUs und eine mit einer vCPU (NICHT kopieren!), und vergleich da mal die Performance....
Auf dem von Dir genannten System: Bringts was, HT abzuschalten? (Kann durchaus auch ein Grund für di schlechte Performance sein!)
Viele Grüße, Jörg


Mein "PS" werde ich wirklich mal ausprobieren. Ganz sinnbefreit ist das nun nicht und ich werde parallel auch sicherlich viele Vorteile rausbekommen. Wie sich das entwickelt werde ich später berichten.
Meine aktuelle Problem-VM hatte ursprünglich die 2 Xeon CPUs mit HT aktiviert. Somit im OS 4 CPUs angezeigt. Bei der Konvertierung hat er daraus ohne weitere Änderungen 2 vCPUs gemacht. Diese habe ich natürlich unverändert gelassen. Er zeigt nun aber natürlich nur 2 Kerne im OS an.
Frage 1: Ist das eigentlich so korrekt oder hakt es hier vielleicht schon?? (Die VM zeigt im Gerätem. eine Multiprozessor ACPI an.)
Frage 2: HT deaktivieren klingt interessant. Wo würde ich das machen? Im OS ist mir das noch nie über den Weg gelaufen. Wo mach ich das in der VM? Im ESXi oder im Bios der VM?
Frage 3: Zeitgleich zu der HT Frage könnte ich mich ja nun auch um die COM Ports kümmern. Aktuell sind diese nur im OS deaktiviert. Vollständig bekomme ich die wie weg?

So, nun weiter:

bauers hat geschrieben:Wenn du P2V gemacht hast, sind dann auf den VMs noch alte Hardwareüberwachungstools von Dell installiert? Wenn ja alles was unter Software irgendwie mit Dell Treiber oder Software zu tun hat rausschmeißen und rebooten.
Was sagt der Gerätemanager? alle Geräte i.o. oder gibts Ausrufezeichen?
Sebasian


Super Hinweis ist das. Obwohl im Softwareteil von Windows keine weiteren Einträge waren, kann man mit einer tieferen Suche (z.B. Autoruns) schon wieder Dell Komponenten finden. Diese habe ich nun mal alle deaktiviert und siehe da: Es läuft besser. Es ist definitiv die ohne "Idle-Last" beim ESXi verschwunden. Das OS an sich schlägt aber dennoch bei Benutzung sehr zügig auf 100% und das schon bei einem Admin User. Als TS wird es da wieder kritisch. Aber dennoch schon mal ne echt gute Idee nach P2V Aktionen!
Was der Gerätem. sonst noch anzeigt ist alles super. Keine Probleme ausser den 2 deaktivierten COM Ports und dem einen LPT Port.

Des weiteren habe ich nun bei der neuen VM unter 2003 vom ESXi die Einstellung LSI Logic SCSI Adapter bekommen. Bei der P2V Maschine ist hier jedoch der Buslogic Controller aktiviert. Ich werde bei der neuen nichts ändern, aber ist das nicht auch eine Idee warum die W2k Maschine so hängt? Fühlt sich ja auch so an wie ein Fehler, wo bei einer Festplatte der UDMA Modus auf einmal auf PIO läuft....

Danke schon mal für alle weiteren Antworten!

Gruß aus'm hohen Norden.

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Beitragvon Tschoergez » 08.12.2008, 12:27

Hi,

HT solltest Du im Bios des Servers und in der Config vom ESX ausschalten ("Configuration/Processors/edit settings).
(In der VM brauchts da gar nix, das Gast-OS kriegt auf nem ESX von HT gar nix mit, egal, ob an oder aus.)

Und die COM-Ports (und evtl. parallele, usb usw. ) bekommst Du in den Settings der VM weg, allerdings muss die VM dazu ausgeschaltet sein.

Viele Grüße,
Jörg

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Beitragvon NoFx200x » 10.12.2008, 14:31

Tschoergez hat geschrieben:Hi,
HT solltest Du im Bios des Servers und in der Config vom ESX ausschalten ("Configuration/Processors/edit settings).
(In der VM brauchts da gar nix, das Gast-OS kriegt auf nem ESX von HT gar nix mit, egal, ob an oder aus.)
Und die COM-Ports (und evtl. parallele, usb usw. ) bekommst Du in den Settings der VM weg, allerdings muss die VM dazu ausgeschaltet sein.
Viele Grüße,
Jörg


Moin!

So. Hab die Sache mit dem HT mal behandelt. Aber grundsätzliche Wirkung zum positiven hat es noch nicht gebracht. Aber diese Einstellung nehme ich mal als Standard nun grundsätzlich mit in meine Konfig. Wie gesagt... lieber am Standard orientieren und dann noch mögliche Fehlerquellen suchen.
Was die COM Ports angeht werde ich noch mal genau reinsehen und dies auch noch deaktivieren. (Wenn nicht bereits so eingestellt.)

Was ich zusammenfassend aber nun wirklich gemerkt habe, ist die Verbesserung nach der Bereinigung um die alten Sytemtreiber und Serverherstellerkomponenten. Dies ist wohl echt ein Grund gewesen für die Idle Systemlast.
Alle weiteren Optimierungen werde ich nun mir anlesen und testen!

Vielen Dank für die Hilfe!

Gruß aus'm hohen Norden.


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