Hallo Forum,
ich bin ziemlicher Newbie. Auf einem Server habe ich das ESXi installiert.
Mir ist beim Anlegen der vmdk für eine virtuelle Maschine aufgefallen, dass der Plattenplatz tatsächlich geblockt wird. Gibt es hier nicht die Möglichkeit, auf der Host-Platte nur den tatsächlich verbrauchten Platz zu nutzen?
Gruß
Rolf
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
vmdk dynamisch wachsend mit ESXi 3.5 möglich?
- Tschoergez
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dafür läufst Du nie in die Gefahr, dass der plattenplatz ausgeht, und die platten-daten nicht mehr geschrieben werden können.
(außer du arbeitest mit Snapshots
)
Und wie schon geschrieben, der Performance-Vorteil...
Anders ist es meines Wissens nur, wenn Du ein NFS-Share als Storage System nimmst. Evtl. kann man auch über die RCLI noch manuell Platten in nem anderen Format anlegen, so wie das beim normalen ESX mit den vmkfstools geht. Hab ich aber auch noch nie gemacht/gebraucht.
viele grüße,
jörg
(außer du arbeitest mit Snapshots
Und wie schon geschrieben, der Performance-Vorteil...
Anders ist es meines Wissens nur, wenn Du ein NFS-Share als Storage System nimmst. Evtl. kann man auch über die RCLI noch manuell Platten in nem anderen Format anlegen, so wie das beim normalen ESX mit den vmkfstools geht. Hab ich aber auch noch nie gemacht/gebraucht.
viele grüße,
jörg
NetApp und Falconstore bieten so etwas in ihren Storage bzw. Storagevirtualisierungs Lösungen an. Eine Platte wird z.B. mit 1 TB definiert, es werden effektiv aber nur 100 GB verwendet, der Bereich wächst dynamisch mit und dies ist für den Client völlig transparent. Macht aber nur in bestimmten Situationen sinn und würde ich eigentlich für eine Produktionsumgebung nicht einsetzen, denn der Client nimmt sich u.U. mehr platz als da ist 
Hmm, meine Idee war ja eher, dass aus Erfahrung nie alle Server allen Plattenplatz brauchen. Wenn ich jetzt allen Servern sozusagen unlimitierten Plattenplatz gebe, indem ich ihnen virtuell alle eine 5TB-Platte einrichte, liegt die Grenze am Space des echten Servers und nicht an (letztlich felasch) definierten Größen, die ich mir schon im Voraus festsetze.
Das CPU- und RAM-Sharing, das ja gerade einer der großen Vorteile der Virtualisierung ist, ist damit beim Plattenplatz leider nicht vollständig. Oder positiv ausgedrückt: Hier gibt es IMHO noch Optimierungspotential. Damit will ich keinesfalls auf die kostenlose Version schimpfen! Die ist für umme ganz toll (ich biete übrigens auch Software und Dienste für lau an).
Mich wundert jetzt nur die Argumentation gegen einen variablen Speicherplatz, denn das wäre doch genau eine schöne Lösung. Erst wenn der "echte" Platz voll ist, ist auch tatsächlich schluss, nicht schon weit vorher durch eine Definition.
Ich bin allerdings Anfänger in Sachen Virtualisierung und VMware, insofern ist es gut möglich, dass ich einen wichtigen Teil noch nicht verstanden habe...
Gruß
Rolf
Das CPU- und RAM-Sharing, das ja gerade einer der großen Vorteile der Virtualisierung ist, ist damit beim Plattenplatz leider nicht vollständig. Oder positiv ausgedrückt: Hier gibt es IMHO noch Optimierungspotential. Damit will ich keinesfalls auf die kostenlose Version schimpfen! Die ist für umme ganz toll (ich biete übrigens auch Software und Dienste für lau an).
Mich wundert jetzt nur die Argumentation gegen einen variablen Speicherplatz, denn das wäre doch genau eine schöne Lösung. Erst wenn der "echte" Platz voll ist, ist auch tatsächlich schluss, nicht schon weit vorher durch eine Definition.
Ich bin allerdings Anfänger in Sachen Virtualisierung und VMware, insofern ist es gut möglich, dass ich einen wichtigen Teil noch nicht verstanden habe...
Gruß
Rolf
das ist Absicht, der Verwaltungs Overead für so ein dynamisches System ist in produktiven Umgebungen, in denen Performance wichtig ist, eben nicht angebracht.
Aber die Aufteilung des Storages ist VM Umgebungen in der Tat etwas komplexer wenn man Dinge wie Ausfallsicherheit, Performance usw. berücksichtigen will.
Aber die Aufteilung des Storages ist VM Umgebungen in der Tat etwas komplexer wenn man Dinge wie Ausfallsicherheit, Performance usw. berücksichtigen will.
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irix
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Ein Volume groesser machen ist doch moeglich und die meisten Guest VM OSs bringen heute Tools mit um ihre Partitionen zu vergroessen. Aber immer dran denken das man Grosses auch Gross zu sichern hat
Was du suchst ist eher virtualisiertes SAN ala Datacore und andere. Sehe ich weniger auf Seiten von VMware.
Gruss
Joerg
Was du suchst ist eher virtualisiertes SAN ala Datacore und andere. Sehe ich weniger auf Seiten von VMware.
Gruss
Joerg
Hallo,
ich glaube das Schlüsselwort heißt dynamisch. Rowi will nicht die vmdk vergrößern, sondern mehrere virt "twoGbMaxExtentSparse" Disks erstellen, deren Gesamtgröße virtuell mehr Platz belegen würde als physisch vorhanden und so jede VM die Möglichkeit hat, den verbliebenen physischen Platz dynamisch zu nutzen, natürlich mit der Möglichkeit zum Crash falls der physische Speicherplatz zu Ende geht.
Gruß
Ronny
ich glaube das Schlüsselwort heißt dynamisch. Rowi will nicht die vmdk vergrößern, sondern mehrere virt "twoGbMaxExtentSparse" Disks erstellen, deren Gesamtgröße virtuell mehr Platz belegen würde als physisch vorhanden und so jede VM die Möglichkeit hat, den verbliebenen physischen Platz dynamisch zu nutzen, natürlich mit der Möglichkeit zum Crash falls der physische Speicherplatz zu Ende geht.
Gruß
Ronny
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