Hallo Leute,
ich habe eine Anfrage eines Kunden der einen ESX 2.5.1 Server auf einer zertifizierten Hardware laufen hat. Nun hat er folgendes gemacht:
Er hat nachträglich einen Megaraid Controller mit 3 Sata Platten eingebaut und will von einer virtuellen Maschine auf dieses Raid 5 Array zugreifen. Mir ist schon klar, daß es kein Support für solche Konfigurationen gibt, aber gibt es eine Möglichkeit auf die Partitionen zuzugreifen ? Im Storage Management wird das Ganze als eine NTFS Partition dargestellt. Er hatte vorher ein Windows 2003 laufen und möchte nun daß dieses Array als RAW Disk den virtuellen Maschinen zur Verfügung steht. Ich glaube daß funktioniert aber so nicht ! Kann man vielleicht unter Linux die Partition mappen und dann unter ESX was tricksen ? Danke für Antworten.
Die Foren-SW läuft ohne erkennbare Probleme. Sollte doch etwas nicht funktionieren, bitte gerne hier jederzeit melden und wir kümmern uns zeitnah darum. Danke!
Kein Zugriff auf RAW Disk
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joe.hidden
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stgepopp
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Kein Zugriff auf RAW Disk
Hallo od73,
die Antwort von joe.hidden würde ich so (noch) nicht stehen lassen. Es soll von LSI einen Megaraid-SATA-Adapter geben, der API-kompatibel zu den SCSI-Ausführungen ist. Wenn dein Kunde eine RAID5-LUN mit NTFS sieht, bedeutet das, dass zumindest die Service-Console einen Treiber geladen hat. Der nächste Schritt wäre jetzt mal zu prüfen, ob es auch einen vmkernel-Treiber gibt:
# lspci (Checken auf welchem Bus/Slot der HBA sitzt)
# lspci -n (Checken welche Vendor-ID der Controller hat)
# grep Vendor-ID /etc/vmware/vmware-devices.map (Checken ob es für diese Vendor-ID einen Treiber gibt)
# vmkload_mod -l (Checken ob dieser Treiber geladen wurde)
Wenn dies alles positiv läuft, dann sollte die VM auch eine Raw-LUN sehen.
Erich
die Antwort von joe.hidden würde ich so (noch) nicht stehen lassen. Es soll von LSI einen Megaraid-SATA-Adapter geben, der API-kompatibel zu den SCSI-Ausführungen ist. Wenn dein Kunde eine RAID5-LUN mit NTFS sieht, bedeutet das, dass zumindest die Service-Console einen Treiber geladen hat. Der nächste Schritt wäre jetzt mal zu prüfen, ob es auch einen vmkernel-Treiber gibt:
# lspci (Checken auf welchem Bus/Slot der HBA sitzt)
# lspci -n (Checken welche Vendor-ID der Controller hat)
# grep Vendor-ID /etc/vmware/vmware-devices.map (Checken ob es für diese Vendor-ID einen Treiber gibt)
# vmkload_mod -l (Checken ob dieser Treiber geladen wurde)
Wenn dies alles positiv läuft, dann sollte die VM auch eine Raw-LUN sehen.
Erich
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joe.hidden
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