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VMware 2.0.0 auf Ubuntu 10.04 - Update auf 12.04

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware Server 2.

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VMware 2.0.0 auf Ubuntu 10.04 - Update auf 12.04

Beitragvon rotation » 15.12.2012, 20:43

Hi.

Auf meinem Server laufen mehrere VM (Webserver, Datenbank) auf VMWare 2.0.0, Ubuntu 10.04.
Nun möchte ich updaten auf 1204, könnte mir jemand sagen, ob VM 2 da immer noch funktionieren wird?

Ich verwende das nur noch, weil das Teil eines größeren Systems ist, wo viele Mannstunden drin stecken und weil es funktioniert.

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Beitragvon Dayworker » 16.12.2012, 00:08

Unabhängig mal davon, daß der VMserver2.00 viele allgemeine und einige sicherheitskritische Fehler hatte, welche bis zur Version 2.02 behoben wurden, kommst du mit den VMserver1 & VMserver2 nicht mehr weiter. Beide sind seit Juni 2011 komplett ausserhalb jeden Supportes und werden ohne passenden Community-Patch auch nicht mehr mit neueren Linux-Kerneln zusammenarbeiten. Dazu hat sich der Linux-Kernel zu sehr verändert.

Weshalb willst du eigentlich nur auf die 12.04 updaten?
Aktuell wäre 12.10 oder willst du innerhalb der LTS-Version erneuern?

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Beitragvon rotation » 16.12.2012, 09:10

Das ist ein Server.
Da kommt nur LTS rauf.


Du sagst also, es würde nicht funktionieren?
Auch nicht mit sudo vmware-config.pl
Was wäre denn eine Alternative?
VMware Player?

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Beitragvon stefan.becker » 16.12.2012, 09:38

"sudo vmware-config.pl" hilft doch überhaupt nicht, das Problem ist nicht der Aufruf des Befehls, das Problem ist, dass neue Kernel einfach nicht mehr unterstützt werden.

Selbst wenn du es jetzt mal hinkriegen solltest, mit dem nächsten Kernelupdate geht es wahrscheinlich wieder nicht mehr. Hilfe wirst du hier nicht mehr bekommen dazu. Jeder, der unfallfrei bis 3 zählen kann, tut sich diese Fred Feuerstein Software nicht mehr an.

Und das ist ja nicht das einzige Problem. Die GUI läuft auch nicht mehr in aktuellen Browsern.

Und ja, VMPlayer wäre die Alternative, wenn du nichts ausgeben willst. Oder eben halt andere Linuxlösungen wie Xen, KVM, VBOX.

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Beitragvon Dayworker » 16.12.2012, 14:05

Als Alternative käme auch die Workstation in Frage, wenn man den darin enthaltenen Player nutzt. Der Vorteil der WS sind unter anderem die bereits mitgelieferten VMware-Tools. Beim reinen Player werden diese beim Einspielen immer erst aus dem Inet geladen.

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Beitragvon rotation » 16.12.2012, 16:02

Funktioniert das dann auch Problemlos auf einem Server?
Der wird dann wohl nur Kommandozeile haben.

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Beitragvon Dayworker » 16.12.2012, 16:23

Jein: ja, weil die WS ihre eigene GUI mitbringt und nein, weil die neueste Workstation (Version 9) extrem buggy ist und mit älteren WS-Versionen wieder das übliche Kernelabhängigkeitsspiel auftritt. Aber dieses blüht dir unweigerlich mit jeder neuen Kernelversion auch mit der WS9 irgendwann.
Schau doch einfach mal bei den http://ubuntuusers.de vorbei und informiere dich dort zum aktuellen Stand. Virtualisierung greift halt extrem tief ins System ein und vielfach reicht es ja auch, die VMware-Kernel-Module erneut zu rekompilieren.

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Beitragvon continuum » 17.12.2012, 09:23

schon mal daran gedacht ESXi zu nehmen ?

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Beitragvon rotation » 17.12.2012, 14:26

eigentlich sollten bei einem Serverstart die VM's "nur" automatisch gestartet und eingebunden werden.
Das ganze funktioniert jetzt auch halb-automatisch. Halbautomatisch deshalb, weil noch die Weiterleitung (?) per Hand gemacht werden muss. Firewall muss gestoppt und gestartet werden, net2 up etc...

Brauche ich dazu die VMWare Tools?
Was machen die genau?

Hinzugefügt werden (normalerweise) überhaupt keine Vms nur die vorhandenen werden gemanagt. Da aber bisher das Webinterface nur bedingt ging, wurde das mittels vmrun soft gestoppt und neu gestartet, falls mal was war.


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