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Performanceprobleme

Hilfe bei Problemen mit der Installation oder Benutzung des VMware Server 2.

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Performanceprobleme

Beitragvon kpax55 » 23.12.2010, 22:45

Hallo,

ich habe ein Ubuntu 8.04 auf einem VMWare Server 2 laufen bei mir.
Der Host für den VM Server ist leider etwas schwach auf der Brust 4GB RAM (133Hz)
und 2x 2,8 GhZ Xeon der noch auf 32 bit läuft weil er noch die Generation stellt die noch kein 64 Bit konnte.
Auf dem Host läuft ein Windows Server 2003.

Nun hat der Host leider massive Performaceprobleme obwohl er gar nichts wirklich tut auf dem Wirtssystem.

Auffällig ist das die Probleme gefühlt dann angefangen haben als ich das Ding von Vmware Server 1 auf den Server 2 gehievt habe.
Noch auffälliger ist das er mir 2 x 5600 GHZ Prozessorleistung anzeigt in der Übersicht wenn ich ihm 2 Prozessoren gebe (...wenn das stimmen würde wäre der Rechner ja gar nicht so mies...)

Nun eine Fragen:

a) Gibt es irgendwas wo ich gezielt ansetzen kann oder ein bekanntes Problem das meine beschriebenen Symptome hervorruft?

b) Das System hat eine SCSI Platte die 15 GB groß ist.
Wenn ich die VM auf dem Filesystem hin und her kopiere ist die Datei 18 GB groß.
Wie geht das denn und wenn ja ist das gesund und wie kann ich das vergrößern?
(Auch ausgeschaltet kann ich im VMware Server scheinbar nur eine zusätzliche Platte einhängen und die Kapazität der eingehängten Platte nicht edtieren)

c) Ich würde das System gerne zu Testzwecken auf meinen ESXI (der ist Domänenmember) konvertieren und dort hochfahren.
Da das System eine Datenbank in meiner Domäne hostet und ebenfalls Domänenmember ist darf es zu keinem Zeitpunkt dazu kommen das dieses System 2 mal online ist (also auf der schwachen Windowskiste und dem ESXI gleichzeitig)

Wenn ich die Ubuntuvm hochfahre aber vorher die Netzwerkkarten von Bridged auf "Host-Only" stelle, kann ich dann davon ausgehen das die VM wirklich nur mit dem Host quatschen darf?

Der Host wäre in dem Fall dann der ESXI/Vcenter.

Gruß


PS: ich weiß nicht ob es relevant ist aber von den 4GB Arbeitsspeicher die das Hostsystem zur Verfügung habe können 3,6 genutzt werden.
Davon hatte ich die ganze Zeit 2.9 der VM zugeteilt aber da lief die VM echt beschissen.
Nun hat die VM 2GB und das Hostsystem des VMServer den Rest.
Jetzt läufts nur noch "schlecht"...

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Beitragvon Dayworker » 23.12.2010, 23:17

Naja die P4-Xeon's haben nicht wirklich viel CPU-Power. Daher empfehle ich dringend die VM nur mit einer v.CPU auszustatten und allgemein die VMs mit ihren v.Disks immer als Pre-Allocated und auf einem separaten Datenträger (keine weitere Partition auf dem Systemlaufwerk!) abzulegen sowie auf Snapshots komplett zu verzichten.

Zu deinen Fragen fehlen uns weitere Informationen.
a) Du hast kein "vmware.log" auf einen Freehoster wie den in meiner Signatur verlinkt. Performancetuning für die VMs kannst du aber recht einfach machen, indem du dir den Thread Wichtig: Server2,HW-Upgrade,VI-Client,supp.Host-OS,Permission,Optimum mal durchliest.

b)Siehe "vmware.log". Die vorhandene v.Disk kannst du nicht einfach per Editieren vergrößern. Eine VM ist ein richtiger Rechner mit ebensolchen Festplatten und die kannst du auch nicht einfach per Editieren vergrößern. Also bei ausgeschalteter VM und ohne Snapshots kannst du die vorhanden v.Disk vergrößern und mußt das die neue Größe innerhalb der VM noch anpassen. Da nimmst du dann halt ganz normal die Boardmittel des Gastes...

c)Das konvertieren kannst du dir eventuell je nach v.Disk-Type ersparen. Einzig das v.Disk-Format könnte etwas anders sein. Mit dem "vmware-vdiskmanager" des VMserver2 kannst du die v.Disk aber entsprechend für den ESX(i) konvertieren. Welche Optionen du dafür benötigst, mußt dir mal selbst raussuchen. Einfach das VMware-Tools in der CMD starten.
Auch wenn Host-only reichen sollte, würde ich nie 2 DC auf einem Host ablegen.


Mehr als 2GB VM-RAM machen nur begrenzt einen Sinn. Die beim VMserver2 möglichen bis zu 8GB VM-RAM sind eine reine Marketingaussage, damit sie gegenüber den anderen Anbietern nicht schlecht dastehen. Aber auch die werden damit genauso langsam. Viel RAM macht ohne eine entsprechende OS-Anpassung jedes OS langsamer und der Host braucht dazu auch noch genügend freie Ressourcen. Wenn du also einer VM 3.6GB RAM oder 2.9GB gibst, womit soll dann das Host-OS noch arbeiten. Mehr als 3GB lassen sich unter einem 32bit OS eh nicht nutzen, das verbleibende Gigabyte bleibt als Systemarea für PCI etc trotzdem frei...

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Beitragvon kpax55 » 24.12.2010, 00:32

Als erstes liste ich am Besten mal die Datein auf die sich in dem Ordner meiner VM befinden:

Ordner: 564d0ebd-c278-082e-e971-4223c522f2fb.vmem.lck
Ordner: Hardy-000001.vmdk.lck
Ordner:Hardy.vmdk.lck

Files:
vmware-0.log
vmware-1.log
vmware-2.log
vmware.log
564d0ebd-c278-082e-e971-4223c522f2fb.vmem
Hardy-Snapshot68.vmem
Hardy.vmsd
Hardy.vmx
Hardy-00001.vmdk
Hardy.vmdk
Hardy-flat.vmdk
Hardy-Snapshot68.vmsn
Hardy.vmxf

Dayworker hat geschrieben:Naja die P4-Xeon's haben nicht wirklich viel CPU-Power. Daher empfehle ich dringend die VM nur mit einer v.CPU auszustatten und allgemein die VMs mit ihren v.Disks immer als Pre-Allocated und auf einem separaten Datenträger (keine weitere Partition auf dem Systemlaufwerk!) abzulegen sowie auf Snapshots komplett zu verzichten.


Ok! zu der Aussage mit dem einen CPU und auch zu dem Pre-Allocated.

Wenn ich allerdings schon einen Snapshot gemacht habe (geht ja nur einer beim Server)
wie lösche ich den dann am Besten.
Direkt auf dem Filesystem eventuell?
Wenn ich den Dateien des Snapshots einfach auf dem Filesystem woanders hin verschiebe, kann ich den dann im 'Notfall' (Gott bewahre...) da wieder hinschieben und die funktioniert dann?


Dayworker hat geschrieben:Zu deinen Fragen fehlen uns weitere Informationen.
a) Du hast kein "vmware.log" auf einen Freehoster wie den in meiner Signatur verlinkt. Performancetuning für die VMs kannst du aber recht einfach machen, indem du dir den Thread Wichtig: Server2,HW-Upgrade,VI-Client,supp.Host-OS,Permission,Optimum mal durchliest.

Gerne - welches log magst du denn haben?
Vmlog2 ist 90 MB groß...
Den Thread lese ich mir mal durch.

Dayworker hat geschrieben:b)Siehe "vmware.log". Die vorhandene v.Disk kannst du nicht einfach per Editieren vergrößern. Eine VM ist ein richtiger Rechner mit ebensolchen Festplatten und die kannst du auch nicht einfach per Editieren vergrößern. Also bei ausgeschalteter VM und ohne Snapshots kannst du die vorhanden v.Disk vergrößern und mußt das die neue Größe innerhalb der VM noch anpassen. Da nimmst du dann halt ganz normal die Boardmittel des Gastes...

Ok also lags deiner Meinung nach daran das ich Snapshots gemacht habe ?
Ich hatte die Maschine nämlich ausgeschaltet aber ich konnte trotzdem nichts an der Größe drehen.
Das man im Gastsystem die Platten nochmal extra erweitern muss war mir bewusst, aber ich muss ja erstmal dem Vmwareserver sagen das er nun mehr Speicher verbrauchen darf.

Dayworker hat geschrieben:c)Das konvertieren kannst du dir eventuell je nach v.Disk-Type ersparen. Einzig das v.Disk-Format könnte etwas anders sein. Mit dem "vmware-vdiskmanager" des VMserver2 kannst du die v.Disk aber entsprechend für den ESX(i) konvertieren. Welche Optionen du dafür benötigst, mußt dir mal selbst raussuchen. Einfach das VMware-Tools in der CMD starten.
Auch wenn Host-only reichen sollte, würde ich nie 2 DC auf einem Host ablegen.

Vielleicht meinen wir verschiedene Dinge aber ich würde das Ding einfach mit dem Standalone Converter CLient von a nach b schieben.
Da fragt der mich allenfalls ob ich den DiskType von 4 nach 7 ändern will normalerweise.

Ok dann probier ich das mit dem Host only mal. Wenns klappt ist es dem Host ja ganz egal.

Dayworker hat geschrieben:Mehr als 2GB VM-RAM machen nur begrenzt einen Sinn. Die beim VMserver2 möglichen bis zu 8GB VM-RAM sind eine reine Marketingaussage, damit sie gegenüber den anderen Anbietern nicht schlecht dastehen. Aber auch die werden damit genauso langsam. Viel RAM macht ohne eine entsprechende OS-Anpassung jedes OS langsamer und der Host braucht dazu auch noch genügend freie Ressourcen. Wenn du also einer VM 3.6GB RAM oder 2.9GB gibst, womit soll dann das Host-OS noch arbeiten. Mehr als 3GB lassen sich unter einem 32bit OS eh nicht nutzen, das verbleibende Gigabyte bleibt als Systemarea für PCI etc trotzdem frei...

Das erklärt einiges :/

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Beitragvon continuum » 24.12.2010, 00:38

Direkt auf dem Filesystem eventuell?
Wenn ich den Dateien des Snapshots einfach auf dem Filesystem woanders hin verschiebe, kann ich den dann im 'Notfall' (Gott bewahre...) da wieder hinschieben und die funktioniert dann?


STOP


das darfst du auf keine Fall machen.
Kannst du den snapshot nicht per snapshotmanager entfernen ?

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Beitragvon kpax55 » 24.12.2010, 00:50

continuum hat geschrieben:
Direkt auf dem Filesystem eventuell?
Wenn ich den Dateien des Snapshots einfach auf dem Filesystem woanders hin verschiebe, kann ich den dann im 'Notfall' (Gott bewahre...) da wieder hinschieben und die funktioniert dann?


STOP


das darfst du auf keine Fall machen.
Kannst du den snapshot nicht per snapshotmanager entfernen ?


Doch klar, entfernen kann ich den über "Remove Snapshot" im Serverinterface.
Ich hatte das nur gefragt weil mir der Snapshot auf der Kiste schon 1-2 mal ganz gute Dienste geleistet hat, wenn Ubuntu und ich mal nicht der selben Meinung waren ... ;)
So ein Snapshot lässt einen etwas besser schlafen ...

edit: ... aber halt auch nur wenn die Mühle sich nicht totlaggt... dann schläft sichs auch mit Snapshot schlecht :P

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Beitragvon Dayworker » 24.12.2010, 00:59

Wenn ich den Dateien des Snapshots einfach auf dem Filesystem woanders hin verschiebe, kann ich den dann im 'Notfall' (Gott bewahre...) da wieder hinschieben und die funktioniert dann?

Neben Ulli seinem STOP stellt sich mir die Frage, weshalb du das machen willst :?:
Hast du keinen Platz mehr auf dem Host oder was? Ein Snapshot gehört immer zu dieser VM und da es kein Backup ist, ersetzt es dieses auch nicht :!:

Gerne - welches log magst du denn haben?
Vmlog2 ist 90 MB groß...

Interessant ist eigentlich nur das letzte vollständige ohne Zahl im Namen. Der Rest wird bei Problemen häufiger mal zum Lebensretter.

Ich hatte die Maschine nämlich ausgeschaltet aber ich konnte trotzdem nichts an der Größe drehen.
Mit aktivem Snapshot geht sowas logischerweise nicht.

Vielleicht meinen wir verschiedene Dinge aber ich würde das Ding einfach mit dem Standalone Converter CLient von a nach b schieben.
Da fragt der mich allenfalls ob ich den DiskType von 4 nach 7 ändern will normalerweise.

Der Converter ist nicht unbedingt der schnellste. Die Änderung der v.HW-Version kannst du auch auf dem VMserver2 schon erledigen, trotzdem unterscheidet sich der v.Disk-Type etwas zwischen beiden VMware-Produkten. Daher mein Gedanke mit dem Convertieren auf dem VMserver2-Host und der direkten Kopie auf den ESX(i) per SSH.


[edit]
Die Sache mit dem Performanceeinbruch dürfte sich nach hinzufügen aller Parameter meins verlinkten Threads eigentlich erledigt haben. Zumindest wenn du Snapshots sein läßt, die v.Disk auf Pre-allocated umstellst und die VM auf einen andern Datenträger ablegst. Am einfachsten läßt sich so was händeln, wenn du den Datastore komplett auf einen separaten Datenträger anlegst...

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Beitragvon kpax55 » 24.12.2010, 01:24

Dayworker hat geschrieben:
Wenn ich den Dateien des Snapshots einfach auf dem Filesystem woanders hin verschiebe, kann ich den dann im 'Notfall' (Gott bewahre...) da wieder hinschieben und die funktioniert dann?

Neben Ulli seinem STOP stellt sich mir die Frage, weshalb du das machen willst :?:
Hast du keinen Platz mehr auf dem Host oder was? Ein Snapshot gehört immer zu dieser VM und da es kein Backup ist, ersetzt es dieses auch nicht :!:

Das war eigentlich aus dem Umstand heraus geboren das sich ein Snapshot schneller machen lässt als ein Backup.
Ich mache auch Backups von dem System logo und ich weiß das ein Snapshot kein Backup ist aber ein Backup dauert halt länger.

Für ein Backup fahre ich die VM Runter, kopiere den kompletten Ordner und hänge ein "_backup" dran. Beim Snapshot klicke ich einmal und warte 2 Minuten.




Dayworker hat geschrieben:
Gerne - welches log magst du denn haben?
Vmlog2 ist 90 MB groß...

Interessant ist eigentlich nur das letzte vollständige ohne Zahl im Namen. Der Rest wird bei Problemen häufiger mal zum Lebensretter.

http://ifile.it/quwtmps/vmware.log

Dayworker hat geschrieben:
Ich hatte die Maschine nämlich ausgeschaltet aber ich konnte trotzdem nichts an der Größe drehen.
Mit aktivem Snapshot geht sowas logischerweise nicht.


ok


Dayworker hat geschrieben:
Vielleicht meinen wir verschiedene Dinge aber ich würde das Ding einfach mit dem Standalone Converter CLient von a nach b schieben.
Da fragt der mich allenfalls ob ich den DiskType von 4 nach 7 ändern will normalerweise.

Der Converter ist nicht unbedingt der schnellste. Die Änderung der v.HW-Version kannst du auch auf dem VMserver2 schon erledigen, trotzdem unterscheidet sich der v.Disk-Type etwas zwischen beiden VMware-Produkten. Daher mein Gedanke mit dem Convertieren auf dem VMserver2-Host und der direkten Kopie auf den ESX(i) per SSH.


[edit]
Die Sache mit dem Performanceeinbruch dürfte sich nach hinzufügen aller Parameter meins verlinkten Threads eigentlich erledigt haben. Zumindest wenn du Snapshots sein läßt, die v.Disk auf Pre-allocated umstellst und die VM auf einen andern Datenträger ablegst. Am einfachsten läßt sich so was händeln, wenn du den Datastore komplett auf einen separaten Datenträger anlegst...


Wäre ja klasse wenn ich das mit den Änderungen soweit hinbekomme das die VM wieder normal läuft .
Ich hab das mal umgesetzt gerade.


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