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Vom Client direkten Zugriff auf Raid 5 vom Host

Verfasst: 19.09.2009, 18:20
von krodon
Hallo,

ich hab auf meinem Host ein Software Raid 5 (dev/md0) und möchte von meinem Client aus direkt darauf zugreifen. Ich vermisse die Funktion Use a physical Disk die es bei VMWare Workstation gibt.
Wie kann ich dies bei Server 2 realisieren :?: :?:

Viele Grüße

Edi

Verfasst: 20.09.2009, 18:26
von Dayworker
Gelinde gesagt, garnicht mehr. VMware wirbt bei Version2.X auch nicht mehr damit, die Funktionalität soll laut VMTN jedoch weiterhin enthalten sein. Es gibt nur keine GUI mehr, die Einstellungen müssen also von Hand in die VMX eingetragen werden. ;)

Verfasst: 22.09.2009, 16:04
von krodon
Dayworker hat geschrieben:Gelinde gesagt, garnicht mehr. VMware wirbt bei Version2.X auch nicht mehr damit, die Funktionalität soll laut VMTN jedoch weiterhin enthalten sein. Es gibt nur keine GUI mehr, die Einstellungen müssen also von Hand in die VMX eingetragen werden. ;)


Es geht doch, die Funktion wurde nur sehr gut versteckt ;-)

http://communities.vmware.com/servlet/JiveServlet/download/1370191-28670/add%20hardware.jpg

http://communities.vmware.com/servlet/JiveServlet/download/1370191-28669/add%20hardware%20devices%20choices.jpg

Sie nennt sich nun Passthrough SCSI Device, kann nun aber auch Tapes, Scanner etc...

VG

Edi

Verfasst: 22.09.2009, 16:23
von Dayworker
Ich hab mir deine verlinkten Bilder angesehen, aber wo willst du damit Zugriff auf dein Raid5 bekommen :?:
Das SCSI-Passthrough hilft dir dabei nur bei einem SCSI-Gerät und über "Add Disk" fügst du nur eine v.HDD als IDE- oder SCSI-Laufwerk hinzu.

Verfasst: 22.09.2009, 17:10
von krodon
Dayworker hat geschrieben:Ich hab mir deine verlinkten Bilder angesehen, aber wo willst du damit Zugriff auf dein Raid5 bekommen :?:
Das SCSI-Passthrough hilft dir dabei nur bei einem SCSI-Gerät und über "Add Disk" fügst du nur eine v.HDD als IDE- oder SCSI-Laufwerk hinzu.


Hmmm??

Ich werde es einfach mal ausprobieren die /dev/sg0 in /dev/md0 in der *.vmx ändern.
Leider kann ich es nicht gleich machen, da das Raid erst in der VM existiert.
Falls das nicht klappt, sg0 ist ein Link auf sr0, den kann ich auch auf md0 ändern;
ich werde posten ob es geklappt hat.

Edi

Verfasst: 22.09.2009, 18:39
von Dayworker
Soweit mir bekannt ist, wird das wahrscheinlich nichts werden. Wenn Host und Gast zeitgleich auf dieselben Daten zugreifen, gibt es Datensalat und/oder ein Linux-Oops. Phys.Datenträger gibt man daher nur exklusive für die VM frei und verhindert auf dem Host auch die Einbindung ins normale Dateisystem.
Ich hab grad keins zu Hand, aber diese Einschränkungen beim phys.Disk-Access hatte VMware im Server1-Manual eigentlich ausführlich beschrieben. Ulli aka continuum müßte dazu auch mehr sagen können.

Verfasst: 22.09.2009, 18:47
von continuum
@ Krodon
hast du vielleicht eine MOA mit Workstation ?
Damit koenntest du dir die benoetigte vmdk erstellen und dann im VMserver nutzen

Verfasst: 22.09.2009, 19:03
von krodon
@Dayworker

ich habe nicht vor beim Host das Raid zu mounten, es soll die Freigaben für einen w3k dc sein.
Das Host OS und ie VM's habe ich auf einer weiteren Platte.

@Ulli

was ist eine MOA?
Damit koenntest du dir die benoetigte vmdk erstellen und dann im VMserver nutzen

Ich kann Dir nicht ganz folgen; was hast Du vor?

VG

Edi

Verfasst: 22.09.2009, 19:23
von Dayworker
Wäre es da nicht wesentlich einfacher, der W2kDC-VM eine v.HDD (IDE oder SCSI ist egal, wobei SCSI einen möglichen Aufstieg auf den ESXi begünstigt) zu geben und als Speicherort für diese das Raid5 auszuwählen?
Oder du richtest dir gleich den Samba-Server ein und legst die Freigabe auf das Raid, dann sieht die VM nur diese Freigabe und Linux kümmert sich um den Rest.

Verfasst: 22.09.2009, 19:34
von krodon
@Dayworker

Wäre es da nicht wesentlich einfacher, der W2kDC-VM eine v.HDD (IDE oder SCSI ist egal, wobei SCSI einen möglichen Aufstieg auf den ESXi begünstigt) zu geben und als Speicherort für diese das Raid5 auszuwählen?


Ein Raid 5 auf einer HDD???
Wenn die hops geht sind alle Daten weg!
Außerddem kann man das Windows Raid nicht nachträglich erweitern und z.b. einen Compaq Controller möchte ich mir nicht leisten müssen.

Samba mit AD Integration wäre für mich die absolute Notlösung, da ich vor habe neben den DC noch einen IPCop laufen zu lassen; somit möchte ich die Dienste auf dem Host auf ein Minimum reduzieren. (aus Sicherheitsgründen und damit ich nicht so viel Arbeit habe jeden an eine IP zu binden)

VG

Edi

Verfasst: 22.09.2009, 19:41
von Dayworker
Ich meinte eigentlich, daß du das Raid5 unter Linux einrichtest und dort entweder die Samba-Freigaben für deinen W2k-DC einbindest oder über Web-Access eine normale v.HDD für die VM erstellst und als Speicherort das Raid5 angibst. Dann würde sich Linux um die Raid-Verwaltung kümmern und die VM sieht nur ein Laufwerk.

Verfasst: 22.09.2009, 19:46
von krodon
Samba ist die Notlösung,
Web-Access??
Das wäre auch eine Lösung! :D
Die Dateien der VM auf das Raid kopieren und das Raid in das Verzeichnis mounten.

Besteht eine Gefahr bei meiner ursprünglich geplanten Lösung?

VG

Edi