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VMware Server 2.0, Player oder doch lieber VirtualBox?

Verfasst: 14.09.2009, 16:23
von sambu
Hallo,

auf einer relativ leistungsstarken Workstation mit Windows 2000 soll eine Virtualisierungslösung laufen, worin ein WinXP-VM benötigt wird, die eine Kameraüberwachung und Aufzeichnung beheimatet. Die Software go1984 hat also relativ viel Input durch 5 Netzwerkkameras. Und sie wird auch zum Beobachten und Auswerten verwendet. Dazu wird mit einer Fernwartung drauf zugegriffen. Dabei steht RDP, VNC oder auch NetOP zur Verfügung. Die Beste Performance hat wohl RDP. Von der Server-Version lese ich, dass es "schlechtere" Grafikleistungen bieten soll. Ich möchte aber nix 3D, nur die Videos in der Anwendung betrachten. Weiterhin denken wir über einen 2-Monitorbetrieb nach.
Welche Lösung würdet ihr vorschlagen?
Beim Player sehe ich den Nachteil, dass es als Programm läuft, sprich vom Anwender unbewußt auch abgeschaltet werden kann. Da ist der Dienst beim Server "sicherer".
Als Mehrmonitorlösung stell ich mir vor, z.B. auf dem einen den Win2000-Host darzustellen, auf dem anderen ein RDP-Fenster oder auch eine VMware-Server-Verbindung. Wie läßt sich sowas realisieren?
Oder hat vielleicht VirtualBox andere Vorteile, die ich übersehe?

Freu mich über Tipps, Gedanken, Euren Senf:-)

Gruß
Alex

Verfasst: 14.09.2009, 17:13
von continuum
Hi
brauchst du USB 2 in der VM ? - wenn nicht - schau dir mal VMserver 1 an

Verfasst: 14.09.2009, 17:31
von stefan.becker
Wenn ich das richtig vestehe, soll das rund um die Uhr laufen. Dann doch lieber ne echte Hardware.

Vorteil?

Verfasst: 14.09.2009, 17:36
von sambu
Mmmh, bisher eigentlich nicht. Eine USB-Cam ist zwar auch dran und die Option dort welche anzuschließen, wäre schon nicht schlecht (Preis).

Du denkst jetzt an die Verwendung physikalischer Platten?

Ein Vorteil im 2er sehe ich auch darin, dass ich schon einen betreibe, mit der Webclient gut zurecht komm, sowie mich mit der Console gar nicht auskenn.

Wie würdest du das mit 2-Monitorbetrieb realisieren?
Hab die Befürchtung, dass die Win2000-Treiber für die NVidia-Karte deutlich weniger können als die XP-Treiber.


Viele Grüße
Alex

Verfasst: 15.09.2009, 07:14
von Dayworker
Die Frage ist, welche nVidia-Karte du hast. Die aktuellen Treiber unterstützen ja anscheinend erst alles ab der 6000er Reihe. Genaueres steht in den Release-Notes.

Phys.Disk-Access kannst du unter Server2 eh vergessen, zum einen fehlt die Einstellung in der GUI und selbst wenn du alles korrekt von Hand einstellst, macht dir Windows einen Strich durch die Rechnung. Dafür bräuchtest du wohl einen kostenpflichtigen Treiber. Genaueres findet sich wie immer über die Forensuche.

Verfasst: 15.09.2009, 10:30
von mister-man
Wieso kannst du diese Vergessen in Server2?
Du kannst das Datastore doch auf eine Andere Platte legen, denn es geht ja nicht um die Datensicherheit, oder?

Ansonsten kannst du ja ein Datastore anlegen auf Platte 1 mit dem Host und der VM und das andere Datastore auf der 2ten Platte mit dem Speicher für die Kameraaufnahmen.

Die platte ist zwar nicht an die maschine gfebunden wie es in S1 möglich ist, die leistung sollte aber gut sein.

Leistung Grafik

Verfasst: 15.09.2009, 11:40
von sambu
Dankeschön!
Ich denke, dass es von der Performance kaum was ausmacht. Extra Platte als Physikalische oder extra Platte mit Datastore als Bildspeicher.

Was mich noch interessieren würde wäre, ob ich in Sachen Grafik/Darstellung der Videos irgendwelche Unterschiede zwischen Player (Engine des Workstation?) und dem Server 2.0 sehen werde. Zum einen per RDP sowie auch mit dem Web-Access-Fernsteuerfenster.

Würde die Direct-X-Unterstützung von VirtualBox ev. Vorteile bringen?

Viele Grüße
Alex