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Wie immer die selbe IP an Vmnet1 und Vmnet8 zuweisen?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player und VMware Workstation Player.

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Wie immer die selbe IP an Vmnet1 und Vmnet8 zuweisen?

Beitragvon mattad » 09.10.2016, 12:04

Wenn ich meine Solaris guestOS VM unter dem Win 7 hostOS starte dann werden jedes mal neue, andere IPs den Netzwerkadaptern Vmnet1 und VMnet8 zugewiesen.

Zum Beispiel

192.168.142.1 und 192.168.80.1

oder

169.254.131.131 und 169.254.132.1

Wie kann ich erreichen dass diesem beiden VM Adaptern immer die gleichen IPs zugewiesen werden?

Ich schätze mal, da muss ich einen Parameter in der *.vmx ändern eintragen. Nur welchen?

Matthias

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Beitragvon ~thc » 09.10.2016, 13:38

Normalerweise vergeben die HyperVisor bei der Installation die Adressen für die VMNet-Adapter und bleiben auch dabei - die virtuellen Netzwerkadapter haben statische IP-Adressen.

169.254.x.x ist der APIPA-Netzwerkbereich, den ein OS fü den Adapter wählt, der den DHCP-Server nicht erreichen kann.

Läuft also möglicherweise der DHCP-Dienst von VMWare nicht oder gibt es eine zweite Virtualisierungssoftware die querschießt oder gibt es eine "Sicherheits"-Software, die den Netzwerkverkehr behindert?

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Beitragvon irix » 09.10.2016, 13:40

Bevor man antwortet sei die Frage gestattet warum du im GuestOS immer auf die gleiche IP angewiesen bist?

VMNET1 = HostOnly
VMNET8 = NAT

Beide verteilen per DHCP IPs an die daran angeschlossenen Guests. Der Adressbereich ist konfigurierbar. Ueber das VMNET8 kann aber die Aussenwelt erreicht werden und mittels Portforwarding kann die Aussenwelt auch das GuestOS erreichen.

Variante 1
Wenn man fuer einen System welches auf DHCP konfiguriert ist immer die gleiche IP zuweisen will so hinterlegt man eine Reservierung auf basis der MAC. Ob das bei den VMware DHCPs moeglich ist weis ich nicht.

Variante 2
Ist es nicht moeglich und du verwendest max. auch nur eine VM zur gleichen Zeit so koennte man gucken ob man den Adressraum nicht einfach verkleinert so das nur eine IP vergeben werden kann.

Variante 3
Du kannst natuerlich im GuestOS eine statische Adresse eintragen welche aus dem Ende des Adressbereichs stammt und hoffen das der VMware DHCP immer schoen am Anfang beginnt

Variante 4
Du legst ein neues VMnet vom Typ bridged an. Hier muss dann ein externer DHCP vorhanden sein oder aber im GuestOS wird wieder eine statische IP konfiguriert.

Anmerkung:
Die 169.254.x.x ist eine APIPA Adresse und die kommt immer dann heraus wenn ein OS die Faehigkeit hat sich selbest per DHCP eine Adresse zuzuweisen wenn es von extern keine bekommen hat. Eigentlich ein Zeichen das etwas nicht so laueft wie geplant wurde, aber das OS muss ja zum laufen gebracht werden.

Nein in der *.vmx muss da nichts eingetragen werden weil es letztendlich Abhaengt an welchem Typ VMNET die VM angeschlossen ist.

Gruss
Joerg

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Beitragvon irix » 09.10.2016, 13:46

Also zur Variante 1.
Fuer VMware Fusion ist dokumentiert wir man eine Reservierung eintraegt da der VMware DHCP nun nicht grossartig anders ist als ein normaler DHCP.

Unter Windows liegt die Datei unter C:\ProgramData\VMware\vmnetdhcp.conf

Gruss
Joerg

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Beitragvon JustMe » 09.10.2016, 15:27

Irgendwie passt schon der Text aus dem ersten Posting nicht so ganz zueinander, denke ich...

Die Adressen 192.168.x.1 sind doch die Adressen des Hosts, und die werden nicht erst beim Start einer VM "ausgewuerfelt". Die vom VMware-DHCP an die VMs ausgegebenen Adressen beginnen defaultmaessig erst mit 192.168.x.128.

Genauso "aendern" diese Hostadressen und ihre Bereiche sich eigentlich auch nicht, sondern werden bei der Installation des Workstation (Players) zugewiesen, und dann beibehalten. Die werden auch schon beim Host-Boot eingestellt, sobald die Dienste gestartet sind (auch ohne VMs!).
Ausser vielleicht, dass sie als belegt festgestellt werden :?:

Die Konfiguration kann man uebrigens auch im Virtual Network Editor einstellen (der aber ja beim reinen Player nicht automatisch mit installiert wird).

Dadurch, dass die Netzwerkadressbereiche fuer die VMNets eigentlich festgelegt sind, und die DHCP-Adressen bei .128 beginnen, sollten alle manuell festgelegten Adressen bis .127 eigentlich "safe" sein. OK, "0" und "1" selbstverstaendlich nicht...

Damit bliebe die Frage, wieso ueberhaupt fuer die *Host*-VMNets APIPA-Adressen angezeigt werden, und *WANN* genau es dazu kommt.

Was ist denn ueberhaupt tatsaechlich in der VM fuer eine Adresse eingestellt? Vorausgesetzt, dass dort wirklich nicht auf DHCP konfiguriert ist...

PS:
Wenn ich mir Deinen anderen Post von letzter Woche so anschaue, komme ich glatt zu dem Eindruck, dass Du genau diese .1er Adresse INNERHALB der VM vergeben haben koenntest...

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Beitragvon mattad » 26.10.2016, 14:40

Also ich will zu Hause auf meinem Rechner ein paar Dinge testen die ich sonst an der Uni in einem vollen Netzwerk mache.

Dazu will ich mich beispielsweise vom hostOS Windows7 auf die VM mit guestOS Solaris verbinden und zwar über SSH bzw. z.B. den SSH client Putty (und andere Tools).

Damit kann ich wie gesagt die etwas komplizierte spätere Umgebung nachbilden.

Jetzt verlangt der SSH Verbindungsaufbau entweder nach einem Rechner-Namen + (LDAP)Nameserver oder nach einer konkreten IP Adresse des remote Rechners mit SSH Server (=Solaris VM).

Ich will jetzt nicht jedesmal umständlich recherchieren müssen "was ist nochmal die aktuelle IP der Solaris-VM?". Ich will eine fertige Klick-Lösung haben um die SSH-Putty-Verbindung (und auch andere Tools) starten zu können.

Da ich auch keinen kompletten Nameserver installieren will und auch keinen HyperVisor habe sondern alles so einfach wie möglich halten will brauche ich eine statische IP der VM.

Wie kann ich das am besten erreichen?

Wenn jemand einen anderen Vorschlag hat: Gerne willkommen!

Danke
Peter

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Beitragvon irix » 26.10.2016, 14:45

Moin Peter,

der Wunsch nach einer statischen IP ist durchaus nachvollziehbar. Aber es wurden bereits zahlreiche Optionen genannt wie du das erreichen kannst. Verwende die doch einfach.

Gruss
Joerg

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Beitragvon continuum » 28.10.2016, 20:24

Der Workstation DHCP Service verteilt IPs aus dem Bereich x.y.z.100 - und höher.

Will man also einer VM feste IPs zuweisen dann sagt man dem Gast dass er keinen DHCP abfragen soll und vergibt eine IP aus dem Bereich von x.y.z.3 - x.y.z.99
Die Nummern 1 und 2 werden für die virtuellen Karten des Hosts benötigt.
3 - 99 können von Hand vergeben werden
100 und höher wird vom DHCP benutzt.

Es reicht aus, dem Gast Bescheid zu sagen - vmx-Einträge sind nicht erforderlich.


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