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Papierkorb für virtuell gelöschte reelle Dateien?

Hilfe bei Problemen mit der Installation und Benutzung des VMware Player.

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Papierkorb für virtuell gelöschte reelle Dateien?

Beitragvon klausH » 12.11.2009, 23:24

Ich benutze unter Windows Vista gelegentlich ein virtuelles XP (mit VMware Player), um damit meine alten XP-Programme weiter verwenden zu können. Ebenso benutze ich dafür gelegentlich (auf einem anderen Volume über das Boot-Menü) ein mit o.a. ziemlich identisches reelles XP, weil manche Programme unter dem virtuellen XP nicht oder zu langsam laufen. Die "eigenen Dateien" sind in einem unter Vista und dem reellen XP zugreifbaren Laufwerk D: untergebracht. Mit dem virtuellen XP greife ich darauf über die Netzlaufwerk-Funktion zu (d.h. ich habe es unter Vista freigegeben). Wenn ich jetzt mit dem virtuellen XP (über das Pseudo-Netzwerk) eine Datei in D: lösche, ist sie nicht im Papierkorb (auch nicht in dem von Vista oder dem reellen XP), sondern ganz weg, wie das bei Datei-Löschungen über das Netzwerk nun mal so ist.

Und jetzt meine Frage: weiß jemand eine Möglichkeit, wie man eine über das (VMware-Pseudo-) Netzwerk gelöschte Datei in einen Papierkorb kriegt (aus dem man sie ggf. wieder raus holen kann) oder notfalls sonstwie wieder herstellen kann? Gibt es sowas wie einen Spezial-Netzwerk- (oder VMware-Spezial-Pseudo-Netzwerk-) Papierkorb?

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Beitragvon Joe-A-Kim » 13.11.2009, 08:29

Such mal in der Suchmaschine deines Vertrauens nach "NTFS undelete freeware" oder ähnlichem, und installiere es dir auf deinem reellen XP. Vista ginge zwar auch, aber je weniger Schreibvorgänge du jetzt noch auf der Vista-Partition hast, desto besser.
Und dann musst du mal schauen und hoffen, dass die Daten noch zu retten sind.

Diese Tools sind in der Regel super einfach zu handhaben.

Viel Glück und liebe Grüße,
Joachim.

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Beitragvon klausH » 13.11.2009, 11:09

Danke für den Tip. Es geht mir aber nicht darum, eine ganz konkret grade verlorene Datei zu retten (habe ich gar nicht), sondern ich suche einen Mechanismus, der über das (VMware-Pseudo-) Netzwerk genau so zuverlässig funktioniert wie ein Papierkorb. Das könnte ein VMware- spezifisches Tool sein (oder eben nicht, keine Ahnung...). Die üblichen Datei- Rettungsprogramme können ja nicht zuverlässig funktionieren, weil die Datenblöcke nicht im Papierkorb befindlicher gelöschter Dateien vom Betriebssystem zum Überschreiben freigegeben sind.

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Beitragvon continuum » 13.11.2009, 13:46

sowat jibbet nit

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Beitragvon e-e-e » 13.11.2009, 14:03

Hallo,

ich bin da nicht so firm, aber ich könnte mir vorstellen, dass man den Löschbefehl umleiten kann und damit das Verschieben der Datei in den Ordner "Recycled" hin bekommt, ob nun in den lokalen oder den remote-Ordner ist dabei ja wurscht.

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Beitragvon Dayworker » 13.11.2009, 14:20

Euer Problem liegt eher darin, daß Vista den Papierkorb von XP erkennt und mit seiner Version überschreibt. Wenn dann XP wieder zum Zuge kommt, kann es wahrscheinlich mit diesem Ordner aufgrund fehlender Rechte (Schreib?) an diesem Ordner nichts anfangen, löscht ihn daher einfach und legt ihn als XP-Version wieder neu an.

Dazu gabs auch mal zahlreiche Anfragen über Google.

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Beitragvon klausH » 13.11.2009, 23:52

continuum hat geschrieben:sowat jibbet nit

Ich fürchte, das stimmt! Aber könnten die VMwares das nicht als Anregung für die überüberübernächste Version auffassen? Oder die Microsoftlinge als revolutionäres generelles Netzwerk-Feature von Windows 12?

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Beitragvon Dayworker » 14.11.2009, 14:04

Daran wird sich keiner Entwickler versuchen und die Gründe dafür sind eigentlich auch verständlich. Wo sollte das OS schließlich den Recycled-Ordner mit seinen besonderen Attributen in eine Netzwerkfreigabe auch Speichern?
Zusätzlich unterscheiden sich auch die Kennzeichnungen für die Dateiattribute (hidden, system, read-only etc) zwischen Linux/Mac und Windows. Alle gelöschten Dateien eines lokalen Laufwerks landen dabei in ihrem spezifischen Papierkorbordner und alle Netzwerkfreigaben sind davon auch aus performance-relevanten Dingen ausgenommen. Selbst beim Löschen einer Datei über die eigene lokale Netzwerkfreigabe ist diese nicht oder nur bei neueren OS im Papierkorb bzw nur noch in der hoffentlich aktivierten Volumenschattenkopie (ab W2k3 oder Vista aufwärts möglich) zu finden. Der Platz für die VSS ist dabei jedoch immer begrenzt und eine VM kann je nach v.HDD-Größe entschieden mehr Platz beanspruchen. Dann fällt sie selbst dort heraus...

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Beitragvon continuum » 14.11.2009, 14:33

Aber könnten die VMwares das nicht als Anregung für die überüberübernächste Version auffassen?


das ist ein Witz - oder ? - die vmware-shared folders selber funktionieren nur unzuverlaessig .. und da sollen die VMwares sowas schwieriges versuchen ????


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