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NFS auf welcher NIc?

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NFS auf welcher NIc?

Beitragvon mister-man » 04.07.2014, 12:18

Hallo zusammen,

da ich in letzter zeit ein wenig mit NFS als Ersatz für iSCSI herumteste, stelle ich mir die Frage, ob man den NFS Traffik auch an eine spezielle Netzwerkkarte oder ein Team binden kann. Derzeit wird dieser über das Management Interface abgewickelt, welches auch zum zugriff mit dem vSphare Client genutzt wird. Sauberer wäre jedoch eine Trennung über ein eigenes Interface.

Danke im voraus

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Beitragvon irix » 04.07.2014, 12:35

Dann definiere ein eigenes Subnet fuer dein NFS Storage und den VMK(s) auf ESXi Seite. Ueber die zuweisung zu einem vSwitch/Uplink kannst du dann steuern welche Karte verwendet wird.

Gruss
Joerg

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Beitragvon mister-man » 04.07.2014, 13:28

Hallo Joerg,

dies war auch mein gedanke, deswegen befindet sich das Storage nun in einem eigenen Netz. Doch stelle ich mir noch immer die Frage, welche dienste die VMK benötigt?
Reicht verwaltungsdatenverkehr, oder wird überhaupt ein Dienst benötigt?

Gruß
Peter

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Beitragvon irix » 04.07.2014, 13:43

mister-man hat geschrieben:Hallo Joerg,

dies war auch mein gedanke, deswegen befindet sich das Storage nun in einem eigenen Netz. Doch stelle ich mir noch immer die Frage, welche dienste die VMK benötigt?
Reicht verwaltungsdatenverkehr, oder wird überhaupt ein Dienst benötigt?

Gruß
Peter


Hier fuehrt VMware die Leute etwas in die irre weil....
- VMware bindet "fast" alle Services auf jeden VMK = IP Adresse
- Mit dem Haken bei VMK und verwenden fuer "Management" wird einzig definiert wo die HA Pings drueber gehen sollen.

Dadurch das du einen VMK mit einer IP Adresse in deinem "Storage" Netzwerk definiert hast und du dein NAS in dem selben Subnet liegenhast weis der ESXi ueber welchen VMK der Traffic heraus muss. Dadurch das du dem VMK sagst welche VMNIC er hat definierst du wo der Traffic lang geht.

Du kannst dich auf jede IP einens VMK mit SSH, vSphere Client usw. verbinden was ich sehr unschoen finde.

Edit: Die Antwort auf deine Frage ist das du keine Dienst brauchst fuer IP basierten Storage wie NFS und iSCSI.

Gruss
Joerg

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Beitragvon mister-man » 04.07.2014, 13:59

Da hast du wohl recht, das ist sehr unschön!
Bisher war ich davon ausgegangen, das dies sauber gelöst ist.

Gruß
Peter

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Beitragvon bla!zilla » 05.07.2014, 08:52

Warum ist das unschön? Es wird das VMK verwendet, was im gleichen Subnetz wie das NFS Ziel liegt. Wenn ihr die gleichen IP Subnetze für Management und NFS verwendet, dann wird das VMK mit der niedrigeren IP-Adresse verwendet. Fällt dieses VMK aus, dann wird der NFS Datenverkehr auf das nächste VMK im NFS Subnetz geschoben.

"Best Practice": Eigenes VLAN, eigener Switch, eigene NICs. Im besten Fall dvSwitch mit LBT. Routing by IP Hash bringt nur etwas, wenn ein switch-assisted Teaming (also ein Trunk/ Bonding) für die NICs erstellt wurde und das NFS Ziel über mehrere IP-Adressen verfügt.

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Beitragvon irix » 05.07.2014, 11:22

Unschoen finde ich das alle Dienste an jede IP gebunden werden. Wir haben fuer DMZ einen getrenten Cluster aber nur ein iSCSI SAN fuer alles was auch nur ein Subnetz supportet. Es war mit Aufwand verbunden IP Ranges in den Security Profiles zu hinterlegen und ich bin nicht sicher ob wie alles abgedichtet bekommen haben.

Gruss
Joerg


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