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VMWare FT zu lange Umschaltzeiten

Alles zum Virtualisierungsmanagement und Servermanagement, was nicht direkt in ein festes Version-Schema paßt.

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VMWare FT zu lange Umschaltzeiten

Beitragvon DominikGenz » 26.03.2014, 13:30

Hallo,

ich habe bei meiner Firma ein neues Projekt bekommen und soll dieses auf einem Bladecenter mit VMWare ESXI 5.5 umsetzten.

Ich habe drei gleiche Blades mit ESXi 5.5
2 von denen sind als HA konfiguriert und eiene virtuelle Maschine ist als FT ausgeführt.

Teste ich den Failover über das vCenter so ist die Umschaltzeit nahezu ohne zeitliche Verzögerung.
Ziehe ich nun das Blade raus, auf dem die FT-VMWare aktuell läuft, so dauert die Umschaltung ca. 18 Sekunden. Ich teste dies mit einer RDP Verbindung und Pings.

Wo kann ich schauen dass ich die Zeit beschleunigt bekomme?
Ich habe 3 Netzwerke. 1xFT 1xManagement 1xiSCSI, aber alle laufen hinten beim Bladecenter auf die Switche.

Gruß Dominik

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Beitragvon bla!zilla » 26.03.2014, 14:09

Dein Netzwerk ist das Problem. Wahrscheinlich bekommen die Switches nicht schnell genug mit, dass die VM auf einem anderen Switchport hängt.

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Beitragvon DominikGenz » 26.03.2014, 14:16

Hallo,

Danke für die Antwort, habe mir so etwas schon fast gedacht.

Gibts da noch einen Tipp, wie es schneller geht? Ich habe RSTP auf dem Switch aktiviert.

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Beitragvon bla!zilla » 26.03.2014, 14:36

Das hat mit RSTP nichts zu tun. Du könntest einen Sniffer reinhängen und auf den RARP achten.

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Beitragvon irix » 26.03.2014, 14:41

Die Frage ob es Adv. Parameter gibt welche auf den Heartbeat einwirken bzw. dessen Haeuefig veringern koennen. Weil auch VMware HA wartet estmal ab bis wirklich klar ist ob der Host auch weg ist. Bis im vCenter der Host als nicht erreichbar angezeigt wird dauert es ja auch eine Weile und in deinem Fall ist es ja das vCenter was etwas tun muss.

Ich wuerde mich an den VMware Support wenden und das Ergebnis dann hier posten.

Gruss
Joerg

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Beitragvon DominikGenz » 26.03.2014, 14:44

Super, Danke!!!

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Beitragvon bla!zilla » 26.03.2014, 14:47

Mit VMware HA hat das weniger zu tun. Der FT Failover passiert nach einer sehr viel kürzeren Zeit. Sobald der Host, der die secondary VM ausführt, merkt, dass keine Daten mehr von der primary VM kommen (also über den FT Link), wird ein Failover getriggert.

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Beitragvon irix » 26.03.2014, 15:02

Ja das ist richtig... aber 18sek. kann man nun nicht als Kurz bezeichnen und drum die Frage obs Parameter gibt an denen man drehen kann.

Ansonsten die Frage wielange dauert die Umschaltung wenn diese manuell geschieht? Nicht das es eher ein ARP/Netzwerkproblem ist bist der Client mitgeteilt bekommt das sein Ziel auf einem anderen Host bzw. pSwitch haengt.

Gruss
Joerg

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Beitragvon bla!zilla » 26.03.2014, 15:04

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann funktioniert der manuelle Failover problemlos.

Teste ich den Failover über das vCenter so ist die Umschaltzeit nahezu ohne zeitliche Verzögerung.

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Beitragvon DominikGenz » 26.03.2014, 15:06

Also, wenn ich das manuell antrigger (Failover testen) dann dauert der Ping 300msec, aber kein Ping geht verloren.
Es geht also wesentlich schneller.

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Beitragvon DominikGenz » 31.03.2014, 08:26

Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass es am Netzwerk liegt, denn im Bladecenter sind 2 Switche, die jeweils Verbindungen zum ESXi haben und ich habe darüber einen Core-Switch gesetzt.
Hier kann ich nun beliebig die Verbindungen zu den Switchen im Bladecenter ziehen (natürlich immer nur eine zur Zeit), aber es fällt wenn überhaupt nur ein Ping aus.

Warum ist die Zeit so viel länger, wenn ich ein ganzen Server ausschalte und die Redundanz einsetzt?

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Beitragvon bla!zilla » 31.03.2014, 08:57

Hast du denn mal auf das Versenden des RARP geachtet? Wann geht die Information rum, dass die VM an einem anderen Port hängt?


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