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ESX Lizenzierung und Datensicherung

Alles zum Virtualisierungsmanagement und Servermanagement, was nicht direkt in ein festes Version-Schema paßt.

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ESX Lizenzierung und Datensicherung

Beitragvon volzim » 02.01.2014, 11:00

Hallo Leute,

ich bin neu im Forum und habe gleich mal ein paar Fragen.

Momentan haben wir 2 ESXi in Betrieb, dessen virtuelle Maschinen zum Teil mittels ghettoVCB gesichert werden. Microsoft 2008 Server wie beispielsweise unser Exchange werden über die Windows Serversicherung gesichert.
Nun zu meiner Frage. Wir würden gerne vSphere Data Protection einsetzen, um die Datensicherung aller Maschinen gleich zu gestalten. Welche Lizenzen bräuchten wir um vSphere Data Protection auf beiden Servern nutzen zu können?
In der VMware vSphere Standard Version für 1311,01 € pro CPU ist vSphere Data Protection aufgelistet. Können wir dann mit 3 x 1311,01 € rechnen?

Ziel ist es über Sicherungsjobs Images aller virtuellen Maschinen zu machen. Gibt es dann Probleme mit Exchange, wie habt ihr das gelöst?

Server:

PowerEdge R710 2 CPU's
10 virtuelle Maschinen

PowerEdge R710 1 CPU
7 virtuelle Maschinen

vielen Dank schon mal!

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Beitragvon bla!zilla » 02.01.2014, 11:36

Hallo und willkommen im Forum.

Ob vSphere Data Protection für dich ein geeignetes Instrument ist hängt von deinen Anforderunge ab. Unabhängig davon brauchst du für VDP einen vCenter Server. Dieser kommt als kostenpflichtige Lizenz hinzu.

Statt 3x 1 CPU vSphere Standard zu nehmen wäre ein vSphere 5 Essentials Plus Kit günstiger. Der Preis liegt bei rund 3000,- €. Aber wahrscheinlich werden sich gleich noch ein paar Leute bei dir melden und dir anbieten, dir ein Angebot zu unterbreiten. ;)

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Beitragvon volzim » 02.01.2014, 11:49

danke für die Antwort:)

also die Anforderungen sind eigentlich ziemlich simpel. Alle Maschinen sollen nur als Image komprimiert und nach Zeitplan gesichert werden. Für den Exchange wäre es super wenn ich einzelne Postfächer wiederherstellen könnte.
Ich brauch also neben den 2 ESX Servern noch einen zusätzlichen vCenter Server?
Brauch ich für die Anforderungen überhaupt vSphere Data Protection?

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Beitragvon irix » 02.01.2014, 12:34

Bevor es Angebote gibt werden Infos geliefert weil sonst Schmarrn drin steht im Angebot.

vSphere Data Prodtection (VDP) ist eine reine Backup2Disk Loesung und Teil des vSphere Essentials Plus Bundles bzw. kann auch einzeln lizenziert werden. Allerdings sollte man sich vorher angucken wie VDP arbeitet. Der Backupspeicher muss in VMDK liegen und ist somit Teil der virtuellen Welt. Will man es losgeloest haben so brauchts einen externen Speicher welcher NFS spricht um diesen darueber dem ESX zu praesentieren damit die VDR dort ihre VMDKs ablegt. Die Moeglichkeit CIFS zu verwenden, wie noch im Vorgaengerprodukt, ist gestrichen worden.

Wie Patrick bereits erwaehnt wird ein vSphere vCenter benoetigt. Dies ist entweder eine Windows Software oder auch eine virtuelle Appliance mit dem Namen VCSA. Letzeres somit generell eine VM und auch die Windows Version ist laeuft auch in einer VM. Da aber dein vCenter auf Lokalstorage liefen wuerde hab ich hier so meine bedenken.

Da ein Essentials Plus das vMotion und HA mitbringen bedingt es den hoehreren Preis. Allerdings glaube ich nicht das ein shared Storage fuer beide ESXi Hosts verfuegbar ist oder und somit hier fuer Features bezahlt wird welche nicht eingesetzt werden koennen. Der Support und Subscription "darf" hier ja auch noch gekauft werden.

Weil dann kann unterm Strich es Sinnvoller sein kann, dass "kleine" vSphere Essentials zukaufen und dazu entweder Veeam Essentials oder vRanger. Da aber hier eine Windowslizenz und im Falle von Veeam sogar mehrere benoetigt werden muss der OP erstmal gucken was vorhanden ist.

Da ich mir blutige Haende mit der Vorgaengerversion von VDP, dem alten VDR, geholt habe mag ich das Produkt nicht. In meinen Augen ist es zu einfach gestrickt und viel zu zickig ohne das man Moeglichkeiten hat einzugreifen.

Kunden mit 5-200 VMs waehlen hier
- Veeam B&R
- vRanger Pro

Kunden mit nur 5 oder weniger
- Trilead Explorer

Die ersteren beiden bieten auch die Moeglichkeit Windows AD, Exchange, SQL zu sichern und "granular" wieder herzustellen. Bei Veeam ist dies integriert und beim vRanger ueber AddOn Produkte aus dem Quest Universum realisiert sofern man die passende Lizenz erwirbt.

Wenn dem OT nun nicht die Lust vergangen darf er gerne eine PM schreiben :)

Gruss
Joerg

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Beitragvon volzim » 02.01.2014, 15:09

Danke für die sehr ausführliche Antwort. Veeam B&R hört sich sehr gut an. Werde mich da mal ein bisschen einlesen :grin:

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Beitragvon volzim » 13.01.2014, 11:21

vSphere vCenter Appliance kann ich also nicht mit der kostenlosen Version von ESXi nutzen ist das richtig?

Wenn ich eine Backup-Software einsetzen will wird der VCenter aber benötigt.
Also müsste ich die beiden Hosts auf vSphere Essentials 5.5 upgraden.

Wird dann zusätzlich wieder eine Lizenz für den vSphere vCenter Appliance benötigt?

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Beitragvon irix » 13.01.2014, 11:32

volzim hat geschrieben:vSphere vCenter Appliance kann ich also nicht mit der kostenlosen Version von ESXi nutzen ist das richtig?


Jein.
Alle Firmen welche eine Partnerschaft mit VMware eingegangen sind ist es untersagt Automatisierungsprodukte fuer den kostenloesen vSphere Hypervisor anzubieten. Da auch die APIs auf offiziellem Wege nicht zur Verfuegung stehen kann weder Veeam B&R/vRanger/VMware oder alle anderen am Markt eingesetzt werden solange der Host nicht lizenziert ist.

Einzig Trilead VM Explorer sichert auch einen kostenlosen vSphere Hypervisor.


Wenn ich eine Backup-Software einsetzen will wird der VCenter aber benötigt.


Wenn VMware VDP zum Einsatz kommen soll dann ja. Bei den anderen... nicht unbedingt wobei die Vorteile aber auf der Hand liegen. Wobei ich VDP mir erst angucken wuerde. Meine Empfehlung ist es nicht einzusetzen.

Da es das vCenter ja als VCSA gibt ist dies ja fix installiert ohne weitere Lizenzkosten (Windows OS).

Also müsste ich die beiden Hosts auf vSphere Essentials 5.5 upgraden.


Als kleinste Lizenz ja.

Wird dann zusätzlich wieder eine Lizenz für den vSphere vCenter Appliance benötigt?


Nein die VCSA ist in jedem Bundle enthalten was eine vCenter Lizenz enthaelt.

Gruss
Joerg

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Beitragvon volzim » 13.01.2014, 11:46

super vielen Dank für die schnelle Antwort. :grin: Hast du Erfahrung mit Acronis Backup & Recovery® 11.5? Oder ist das nicht zu empfehlen?

Ich müsste zusätzlich zu den virtuellen Maschinen noch eine physikalische Mschine auf Band sichern

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Beitragvon irix » 13.01.2014, 11:55

volzim hat geschrieben:super vielen Dank für die schnelle Antwort. :grin: Hast du Erfahrung mit Acronis Backup & Recovery® 11.5? Oder ist das nicht zu empfehlen?


Frueher muss es wohl 2 Produkte von Acronis gegeben haben. Wir haben einige Kunden gegabt bei denen wir von Acronis zu vRanger wechselten. Aber die aktuellen Produkte kenne ich nicht und auch keine Erfahrung. Gabs da nicht auch VMProtect oder so?

Nimm mal die Forensuche zur Hand im nach Acronis bzw. dem Produktnamen zu suchen?

Ich müsste zusätzlich zu den virtuellen Maschinen noch eine physikalische Mschine auf Band sichern


Die Anforderung auf Band zu sichern haettest du mal gleich nennen sollen. Das VMware VDP bekommt man nicht auf Band. Die welche den Vorgaenger VDR im Einsatz hatten haben Daten Blind aufs Band gebracht aber ich unterstelle da das niemals ein restore dieser Daten getestet wurden. Das VDP gibts auch als "Advanced" aber ich meine zu wissen das es dort auch keinen Tapesupport gibt sondern einzig die Anzahl an Hosts/VMs erhoeht wird sowie ein paar weitere Features.

Wenn du Veeam 7.x einsetzt auf einem Phys. Server dann kann er ein angschlossenes Tape ueber die Windows Treiber verwenden um seine Daten auf Band zu schreiben.

Gruss
Joerg

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Beitragvon volzim » 03.02.2014, 07:27

wie sehen eure Sicherungspläne für virtuelle Maschinen aus und mit wie großen Datenmengen habt ihr zu tun?

Ist es sinnvoll jeden Tag eine Vollsicherung der virtuellen Maschine zu machen, oder vielleicht sonntags eine Vollsicherung und während der Woche nur inkrementell. Wie macht ihr das?

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Beitragvon weigeltchen » 03.02.2014, 08:10

3 Ärzte, 5 Meinungen. Wie groß ist denn Deine Umgebung? Ich habe hier 4 Host mit 70 Maschinen, WE Fullbackup, täglich inkrementell. Mit Veeam 6 Backup to disk mit und dann mit BE Backup der Sicherungsdateien auf Band.

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Beitragvon volzim » 03.02.2014, 08:51

Also wir haben 2 Host mit insgesamt 19 Maschinen. Jetzt kommt noch der Fileserver hinzu mit 300GB Daten. Ich schätze mal bei einer Vollsicherung kämen wir täglich an ca. 1TB Daten. Ich teste gerade Acronis Backup & Recovery® 11.5 da ich so zusätzlich noch die Möglickeit habe physikalische Maschinen zu sichern.

Jetzt stellt sich mir die Frage wie es am meisten Sinn macht zu sichern. Immer Vollbackup würde ja den Rahmen sprengen.

Vielleicht am WE ein Vollbackup und während der Woche inkrementelle Backups der kompletten Maschine zusätzliche Replizierung dieser Sicherungen zu einem NAS. Nachts die Kerndaten vom Fileserver auf Band
:roll:
Machst du die inkrementellen Backups nur Nachts oder macht es Sinn z.B. Mittags um 12 eins einzubauen. Oder mindert das zu sehr die Performance?

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Beitragvon v-rtc » 03.02.2014, 10:46

Hallo,

wir haben hier 8 Hosts und ca. 90 VMs. Da wir vSphere Enterprise License haben nutzen wir die Data Recovery Appliance (2.0.1) für Server aus, die wir mit unserer Backup Software nicht sichern. Allerdings bekommen wir öfters Fehler bei der Konsistenzprüfung, meistens Aufgrund von fehlerhaften Sicherungen, Abbrüche. Daher war ich bisher nicht so ganz überzeugt davon.
Darf das Volume immer noch nur 1TB groß sein pro Appliance?

Habt Ihr auch noch physische Server die Ihr mit einer Software sichert?
Mein persönlicher Wunsch ist immer, alles unter einen Hut zu bringen. Das klappt bei uns allerdings aktuell auch nicht. :-)

Edit: Wir haben 3 Gruppen und verteilen die Sicherungslast dadurch.

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon stahly » 03.02.2014, 11:34

irix hat geschrieben:...
Kunden mit 5-200 VMs waehlen hier
- Veeam B&R
- vRanger Pro

Kunden mit nur 5 oder weniger
- Trilead Explorer
...


Jörg, nur mal so als Zwischenfrage:
Was nehmen denn Kunden mit mehr als 200 VMs für eine Software?

Wir haben 11 Hosts mit 300 VMs und sichern alles mit Veeam. Immer incremental und am Wochenende ein Vollbackup oder incremental und täglich synthetisches Vollbackup. (Je nach Job...)

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Beitragvon irix » 03.02.2014, 12:36

Die 200er Grenze ist mein Schmerzlevel wenn auch Replikation mitgemacht wird. Hier steigt der Zeitfaktor extrem an weil es Einzeljobs sind und des weiteren geht Replikation immer auf einen Host. Ist der im Wartungsmodus dann gibts Fehler.

Sowohl bei Backup und Replikation stoert mich der notwendige Snapshot und das dazugehoerige Quiscing. Hab gerade mal geschaut und am WE waren hier 442 VM mit Backup dran und das mit einer 99.2 Erfolgsrate beim vRanger.

Wenn man nur die ganzen Meldungen nicht sehen wuerde... :). Bei Veeam bist du ja extrem Flexibel mit Reverce Incremental und man wird ja nicht gezwungen Backups "Nachts" zu machen. Mal gucken wann sie ihr Backup from SAN auch fuer weitere Hersteller bringen. Netapp ist angekuendigt.

Ich habe nen Kunden welcher nun wieder bei EMC ist mit zahlreichen VNX und auch Avamar da am start hat. Ich sehe nachts zahllose Snaphots und frage mal nach ob da anschliessend das Volume untendrunter gesichert wird oder wie es geht.

Gruss
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Beitragvon volzim » 03.02.2014, 13:43

also momentan haben wir noch 2 physische Maschinen, weshalb ich auch Acronis am testen bin.
Aber Veeam scheint ja wirklich sehr gut zu sein das wird oft eingesetzt was ich so lese.

Ich hätte auch gern eine Komplettlösung, vielleicht virtualisiere ich die restlichen 2 Maschinen auch noch. Kann ich bei Veeam auch einen zweiten Speicherplatz angeben wohin er automatisch die Sicherung repliziert?
Wie sichert ihr denn virtuelle Fileserver auch nur mit Veeam?
Habt ihr auch Erfahrung mit der ExchangeSicherung von Veeam?

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Beitragvon stahly » 03.02.2014, 14:32

volzim hat geschrieben:...
Wie sichert ihr denn virtuelle Fileserver auch nur mit Veeam?
Habt ihr auch Erfahrung mit der ExchangeSicherung von Veeam?


#1: Ja, Fileserver auch, aber zusätzlich mit TSM auf Tape

#2: Ja, aber nicht viel (sind gerade bei der Exchange-Einführung ;) )
Bei den ersten Tests konnten sowohl einzelne Mails aus dem Postfach, als auch komplette Postfächer wiederhergestellt werden.

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Beitragvon weigeltchen » 03.02.2014, 15:08

volzim hat geschrieben: Kann ich bei Veeam auch einen zweiten Speicherplatz angeben wohin er automatisch die Sicherung repliziert?

Habe ich so bei der Jobdefinition nicht gesehen. Niemand hindert dich aber, das Backup-Repository in einem Folgejob auf z.B. eine CIFS-Freigabe zu sichern.

Wie sichert ihr denn virtuelle Fileserver auch nur mit Veeam?

Genau. Filerecovery klappt bestens.

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Beitragvon irix » 03.02.2014, 15:14

volzim hat geschrieben:also momentan haben wir noch 2 physische Maschinen, weshalb ich auch Acronis am testen bin.
Aber Veeam scheint ja wirklich sehr gut zu sein das wird oft eingesetzt was ich so lese.


Sie sind halt sehr praesent und das Produkt wird aktiv entwickelt. Dazu kommt der Sprung nun hin zu Hyper-V. Es hat halt extrem viele Feature und Schalterchen.


Ich hätte auch gern eine Komplettlösung, vielleicht virtualisiere ich die restlichen 2 Maschinen auch noch. Kann ich bei Veeam auch einen zweiten Speicherplatz angeben wohin er automatisch die Sicherung repliziert?


Das Feature "Backup Copy" ist neu bei Veeam und kam mit der 7.0. Es ist Teil ihrer 3-2-1 Strategie. Ich sage mal nicht bewusst Marketing ;)

Wie sichert ihr denn virtuelle Fileserver auch nur mit Veeam?
Habt ihr auch Erfahrung mit der ExchangeSicherung von Veeam?


Wir sichern auch VMs mit 2-3TB auf diese Art. Groesste vDISK sind aktuell 1.3TB.
Bei einem Kunde hab ich Veeam und Exchange eingerichet und das abschneiden der Logs funktioniert. Ein Restore hat der Kunde auch mal getestet. Allerdings dran denken das alles in diese Richtung ueber die U-AIR Agenten gemacht wird und diese nicht in den kleinen Essentials nicht zur Verfuegung stehen.


Gruss
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Beitragvon stahly » 03.02.2014, 15:15

Es gibt diese Option in den Einstellungen eines Jobs:

"configure secondary destinations for this job"

Müsste ich mich aber erst schlau machen, was man damit alles machen kann. Auf Tape kopieren soll gehen...

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Beitragvon volzim » 04.02.2014, 10:14

Okay ich teste jetzt auch mal Veeam :grin:

Bei einem Kunde hab ich Veeam und Exchange eingerichet und das abschneiden der Logs funktioniert. Ein Restore hat der Kunde auch mal getestet. Allerdings dran denken das alles in diese Richtung ueber die U-AIR Agenten gemacht wird und diese nicht in den kleinen Essentials nicht zur Verfuegung stehen.


Also kann ich mit der kleinen Essentials den Exchange-Explorer nicht nutzen? Aber die Sicherung von Exchange und anschließende bereinigung der Logfiles funktioniert doch oder? Ich betreibe 2 Server in einer DAG

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Beitragvon volzim » 04.02.2014, 10:32

Hab gerade mal auf der Homepage geschaut.
Die Essentials Version bekommt man auch in Standard, Enterprise und Enterprise plus. So wie ich das verstehe kann man schon mit der Standard den Exchange sichern oder sehe ich das falsch?

Essentials gibt doch nur die Beschränkung auf maximal 6 Sockel?

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Beitragvon v-rtc » 04.02.2014, 11:23

@irix
wie meinst Du Sprung zu Hyper-V?

Viele Grüße

Rolf

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Beitragvon volzim » 04.02.2014, 12:07

soo der erste Test mit Veeam läuft:-)

wie sieht es denn eigentlich mit MySql-Datenbanken aus werden die sauber gesichert?
In Vsphere sehe ich, dass er lauter Snapshots erstellt und danach wieder löscht, ist das okay oder sollte was anders eingestellt werden?

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Beitragvon irix » 04.02.2014, 15:36

volzim hat geschrieben:Hab gerade mal auf der Homepage geschaut.
Die Essentials Version bekommt man auch in Standard, Enterprise und Enterprise plus. So wie ich das verstehe kann man schon mit der Standard den Exchange sichern oder sehe ich das falsch?

Essentials gibt doch nur die Beschränkung auf maximal 6 Sockel?


Ja... wuerde noch die Cloud Edition geben aber die U-AIR sind erst bei Enterprise und hoeher enthalten.

@rtc
Sie streben fuer Hyper-V die die gleiche Funktionalitaet an.

@volzim
Ja, die Snaps* will man so schnell wie es geht wieder loswerden. Ich kann nur jedem Anraten sie einen Check/Report ueber Groesse/Alter von Snaps der VMs zu erstellen damit man sieht wann Snaps mal nicht geloescht werden konnten. Letzters Problem zieht sich durch alle Produkte und der Schwarze Peter sehe ich hier eher auf VMware Seite.

* Veeam hat fuer supportete Storages ihr "Backup von Storage-
Snapshots" mit der 7er heraus gebracht. Hier werden die VMs fix gesnapshotet und dann ein Hardware Snap gemacht welcher dann "in Ruhe" gesichert wird. In der Zeit sind die VM Snaps schon wieder weg.

Gruss
Joerg


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