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Datastore von VM Host über vSphere als Share freigeben

Alles zum Virtualisierungsmanagement und Servermanagement, was nicht direkt in ein festes Version-Schema paßt.

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Datastore von VM Host über vSphere als Share freigeben

Beitragvon fwg » 27.11.2013, 07:50

Hallo liebe VMware Gemeinde,

ich habe mich gefragt, ob es möglich ist, einen Datastore eines VM Hosts als Share über vSphere freizugeben (\\Servername\Datastore), konnte diesbezüglich jedoch keine Einstellung finden.

Hintergrund ist der: Ich habe zwei Windows Server mit Veeam, auf denen jeweils auch ein vCenter läuft. Ich möchte mit Veeam zusätzlich neben dem täglichen Backup auf ein NAS, auch über Veeam 'VM Copy' die VMs in einen großen Datastore des jeweils anderen Servers kopieren.

In Veeam kann ich jedoch keinen Datenspeicher eines anderen vCenters ansprechen, lediglich Windows und Linux Server, sowie SMB Shares. Meine Idee ist, den Datenspeicher als Share freizugeben, um ihn in Veeam als Repository einbinden zu können.

Ich würde ungerne einen zusätzlichen Windows Server installieren, der als Platte den großen Datenspeicher bekommt.

Gibt es da eine Möglichkeit?

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Beitragvon Gad » 27.11.2013, 08:03

Ich würde behaupten nein.

Du könntest einfach dem VCenter Server eine extra Platte geben und freigeben, dann brauchst du keinen extra Server oder eine NAS Appliance.

Wie sind die Datastores angebunden, könntest du nicht einfach die DS in die jeweilige Umgebung einbinden?

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Beitragvon irix » 27.11.2013, 08:19

Irgendwie ist es noch zu frueh und trotz zweimaligem lesen hab ich die Frage nicht verstanden.

1. Nein der Hypervisor spielt nicht Fileserver und bietet keine CIFS Shares an

2. Wenn man VMs in anderen Datastores haben moechte dann kann man Veeam Replikation verwenden. Evtl. muessen 2 ESXi Hosts beteiligt sein. Ansonsten einfach einen Restore Job machen.

3. Wenn man kopien vom Veeam Repository, sprich dem Backupserver haben moechte, dann gibts da doch seit 7.0 eine Funktion fuer welche ich leider noch nicht naeher angeschaut habe.

Gruss
Joerg

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Beitragvon fwg » 27.11.2013, 08:47

Hallo,

Danke für die Antworten.

Ist wirklich noch früh, und saukalt. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, Jörg, gibt es keine Möglichkeit das über den vCenter zu lösen. Ziel ist es auf jeden Fall die VMs eines vCenters jeweils in den DS des anderen zu kopieren, damit die VMs als Kopie auf einem physikalisch anderen Server liegen. Möglichkeit 1) und 2) fallen demnach schon mal weg, denn jedes Veeam verwaltet jeweils einen vCenter. Möglich wäre es dann, wenn ich meine veeam Lizenzen zusammenlege, und dann beide vCenter über einen Veeam Server verwalte, und dann einen Replication Job anlege.

Wenn ich das mit dem Status Quo erledigen kann, auch gut. Jedoch habe ich lt. Veeam Support keine Möglichkeit den DS eines anderen vCenters anzusprechen, solange der vCenter nicht von dem Veeam Server verwaltet wird. Nutze 6.5, würde wohl mal auf den 7er upgraden und nachsehen, ob ich da weiterkomme.

Am Ende würde mir mit der jetzigen Lösung wohl nichts anderen bleiben, als den dafür vorgesehenen DS als Platte in Windows zu mounten, das wäre allerdings in meinen Augen lediglich die letzte Alternative.

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Beitragvon weigeltchen » 27.11.2013, 09:36

Und was möchtest Du machen, wenn der Datastore B als Platte im Windows-Server mit vCenter A gemountet ist? Für Windows ist das eine unformatierte Platte und das sollte auch so bleiben, weil ansonsten ist dein VMFS hinüber.

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Beitragvon fwg » 27.11.2013, 10:32

Hallo,

ich möchte den DS nicht in einem anderen vCenter mounten. Ich versuche es mal so zu erklären:

vCenter A) verwaltet drei VM Hosts, Host1 hat drei Datastores, zwei mit SAS HDDs, einen Datastore mit SATA.

vCenter B) verwaltet auch drei VM Hosts, Host4 hat auch drei Datastores, zwei mit SAS HDDs, einen Datastore mit SATA.

In den SATA Datastore von Host1 (vCenter A) sollen die VMs von bspw. Host4 (vCenter B) aus den SAS Datastores mit Veeam repliziert werden. Veeam läuft sowohl auf dem Windows Server auf dem vCenter A) läuft und auf dem Windows Server auf dem vCenter B) läuft.

Replikation kann ich aber nur machen, wenn beide vCenter vom selben Veeam verwaltet werden, sonst müsste ich bei vCenter A) z.B. einen Datastore von Host2 oder Host3 nehmen, die sind aber zu klein.

Da ich bei Veeam 6.5 aber keinen Datastore eines anderen vCenters mappen kann ist die Idee, entweder beide Veeam Lizenzen bzw. VM Lizenzen zusammenzulegen, um lediglich einen vCenter zu verwalten. dann könnte ich die VMs in jeden beliebigen Datastore replizieren, oder

ich hänge den SATA Datastore aus dem vCenter A) als Platte in den WIndows Server, kann ihn dann als Share in Veeam mounten und meine VMs dahin mit einem Backup Job in Veeam sichern.

Wieso sollte da das VMFS kaputt gehen?

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Beitragvon MarcelMertens » 27.11.2013, 11:54

Nein, das geht nicht.
Warum machst du nicht eine Veeam instanz und fügst beide vCenter Server hinzu.
Eine Replikation zwischen zwei Hosts aus unterschiedlichen vCentern ist AFAIK möglich.

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Beitragvon fwg » 27.11.2013, 12:53

Hallo,

ich denke, darauf wird es hinauslaufen. Ich wußte nicht genau, wie Veeam mit den Lizenzen umgeht, habe nachgefragt und Veeam zählt nur die Sockel der Server die gesichert werden. Hätte andersrum problematisch werden können, wenn der Center doppelt so viele Core Lizenzen hat wie Veeam.

Dazu werde ich beide vCenter zusammenlegen zu einem großen mit 6 esxi Hosts. Passt lizenztechnisch auch, weil ich die zwei Lizenzen zu einer zusammenführen kann und spare mir so einen kompletten Server. Damit wird auch noch alles übersichtlicher.

Danke allerseits für die Hilfe. Ein ursprüngliches Problem wird jetzt zu einer Vereinfachung meiner Arbeit. Besser gehts kaum :)

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Beitragvon irix » 27.11.2013, 13:03

Die Lizenzierungunterschiede nach "Cores" hat Veeam vor einiger Zeit aufgegeben und sie waren in dem Umfeld die Einzigen welche das noch hatten.

Die Marktbegleiter in dem Umfeld lizenzieren nur die Hosts(Sockel) von wo gelesen wird.. Sprich die Anzahl der Replizierungsziele und oder Restore spielt keine Rolle. Da ich nicht weis wie man in Veeam auf einfache Weise die Lizenzen zuweist sollte die zusichernde Umgebung immer zuerst eingebunden werden.

Bei anderen Marktbegleitern kann man das einfach per Mausklick zuweisen.

Gruss
Joerg

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Beitragvon fwg » 27.11.2013, 14:11

Hallo,

Danke für die weiterführenden Infos. Veeam handhabt das aber auch so wie von Dir angesprochen, automatisiert.

Habe mir die Lizenzierung nochmal angesehen. In Veeam kann man sehen, wieviele Sockets von wem verbraucht werden und wieviele noch frei sind. Darf leieder keine Anhänge posten, sonst wäre es ersichtlich.

Gruß Daniel


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