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SCSI Platte als RAW einbinden

Virtualisierungsmanagement, Servermanagement.

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SCSI Platte als RAW einbinden

Beitragvon Dros » 05.05.2012, 10:11

Hallo,

wir haben noch ein älteres SCSI-Raid, auf dem es mehrere Volumes gibt für einen Server.

Den Server möchte ich virtualisieren, aber wie bekomme die SCSI-Platten in die VM? Der vsphere 5 hat einen SCSI Controller und ich sehe unter Speicher auch die einzelnen Laufwerke. Aber ich kann den nur als Datenspeicher in vSphere einbinden (mit zwangsläufiger Formatierung). Ich möchte aber der VM gerade diese Laufwerke als RAW zuteilen. Ähnlich den USB-Geräten die man an den VM-Server anschließt.

Irgendwie sehe ich nicht, wie das geht.Habt ihr da einen Tipp?

ciao
Alex

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Beitragvon PeterDA » 05.05.2012, 10:22

Hi,
RDM mapping will er nicht zulassen oder will er dort auch formatieren.

Ich muss sgaen mir wäre so was zu tricky. Ein bestehenden SCSI Verbund in eine andere Kiste zu bauen. Würde hier immer ein vollständige Migration machen. Zumal ich RDMs auch nicht so mag, wegen der bekannten Einschränkungen.

Gruß Peter

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Beitragvon Dros » 05.05.2012, 12:12

Hallo Peter,

ist der erste Satz eine Frage? Sorry, ich bin noch nicht so firm in vSphere. RDM == Raw Device Mapping? Wie und wo stelle ich das ein?

Ich werde wohl komplett migrieren müssen, wenn es nicht geht. Allerdings wollte ich so die Downzeit minimieren. Nur den Rechner klonen, geht ja im Betieb und dann die Devices mappen und fertig. Aber wenn nicht, dann eben auf dem langwierigen Weg. Aber wenn Du einen Tipp hast, würde ich mich freuen.

Schönes Weekend
Dros


PeterDA hat geschrieben:Hi,
RDM mapping will er nicht zulassen oder will er dort auch formatieren.

Ich muss sgaen mir wäre so was zu tricky. Ein bestehenden SCSI Verbund in eine andere Kiste zu bauen. Würde hier immer ein vollständige Migration machen. Zumal ich RDMs auch nicht so mag, wegen der bekannten Einschränkungen.

Gruß Peter

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Beitragvon PeterDA » 05.05.2012, 18:28

Hi,
ja RDM ist Raw Device Mapping. Ist unter Configuration, Storage zu finden. Dort wo du auch normale Datastores erzeugst. Zuweisen sollte beim RDM ohne Formatieren gehen, da das ja das OS der VM macht.

Gruß Peter

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Beitragvon Dayworker » 05.05.2012, 18:49

PeterDA hat geschrieben:...Zuweisen sollte irgendein beim RDM ohne ornateren gehen, da das ja das OS der VM macht.

Sag mal schreibst du ueber Android bzw iOS und die Worterkennung versagt regelmaessig oder ist das wieder mal die Foren-SW??

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Beitragvon PeterDA » 06.05.2012, 10:30

Ja ist iOS und wenn man dann nicht aufpasst dann kommt .... raus.
:oops:

Gruß Peter

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Ich seh es nicht

Beitragvon Dros » 06.05.2012, 11:53

Hallo,

hm, ich sehe diese Option einfach nicht. In den VM-Einstellungen bei dem hinzufügen von Festplatten, ist die Option "Zuordnungen zu Raw-Geräten" ausgegraut.

In der Konfiguration des VM-Servers sehe ich unter Speicheradapter den entsprechenden SCSI Adapter, unter Details zeigt er mir die 3 LUNS an, die er gemountet hat vom RAID.

Bei "Speicher" kann ich diese LUNs zwar zu einem Datenspeicher machen, aber da will er gleich formatieren. Ich finde die Option nicht, mit der ich die SCSI-LUNs als Raw-Geräte freigeben kann.

Wo genau klickst Du denn da?

Danke
Dros

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Beitragvon PeterDA » 06.05.2012, 20:06

Hi,
Sorry 100% weiß ich das jetzt nicht aus dem Kopf. Ich schau morgen im Büro nochmal genau nach.

Gruß Peter

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Beitragvon PeterDA » 07.05.2012, 09:29

Hi,
sorry war gestern völlig falsch abgebogen. Wenn du der VM eine neue Disk gibst, kannst du Raw Device Mapping auswählen und dann den "freien" Bereich auswählen. Wenn der Punkt ausgegraut ist, dann erkennt der ESX deinen RAID Verbund nicht als zuweisbar. Warum das so ist weiss ich aber nicht.

Gruß Peter

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Beitragvon Dros » 07.05.2012, 09:53

Danke fürs schauen.

Naja, die Platten sind natürlich NTFS formatiert, das zeigt er mir auch an wenn ich einen Speicher erzeugen will. Die Frage ist, ob er die Platte anbietet, wenn die Platte neu wäre. Aber "entformatieren" geht ja nicht und wäre auch doof bei den Daten.

Es gibt einen KB-Artikel vom VMware dazu, ist aber nicht wirklich hilfreich.

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Beitragvon Dros » 07.05.2012, 10:01

Hier ist der KB Artikel.

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1017704

Allerdings werde ich aus dem nicht schlau. Ich mache es ja genau wie die schreiben, die LUNs tauchen bei mir auch auf. Nur will er die halt formatieren im Anschluss und nicht einfach für eine VM freigeben. Habe ich irgendwas am RDM-Konzept vielleicht mißverstanden? Muss er die Platte erst formatieren um die als RDM für eine VM freizugeben?

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Beitragvon weigeltchen » 07.05.2012, 10:39

Wo versucht Du denn, das mapping zu machen? Raw Devices werden einer bestehenden VM zugewiesen, also edit settings bei der VM, add disk. Dann kommt die Auswahl, ob neue virtuelle Disk oder bestehende oder eben Raw device mapping. letzten Punkt wählen und im nächsten Fenster werden die möglichen LUN angeboten. Wenn dem so nicht ist, ist was faul an der Einbindung des "alten" RAID-Systems.

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Beitragvon Dros » 07.05.2012, 11:16

Ja genau in der VM, RMD ist ausgegraut.

Das was an der Einbindung faul ist, sehe ich auch so. Die Frage ist, wie muss so ein RDM vorbereitet werden? Ich habe jetzt mal eine leere SCSI-Platte rangehängt, aus der erzeuge ich einen neuen Speicher. RDM geht immernoch nicht, ich kann nun aber eine VMDK dort ablegen. Aber das ist es ja nicht, was ich im Sinn hatte.

Wie bereitest Du denn RDM vor? Nur Gerät am SCSI-Host anstecken, erkennen lassen und gut? Oder muss Du ein SCSI-Device noch irgendwo für RDM freigeben?

Der SCSI-Adapter ist übrigens VMWare zertifiziert (für ESXi 4, für 5 ist kein Parallel-SCSI mehr zertifiziert, soll aber trotzdem laufen).

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Beitragvon JustMe » 07.05.2012, 12:05

Dein Hinweis auf den VMware-Knowledgebase-Artikel war doch schon voellig korrekt, denke ich. Das Problem duerfte im vierten Punkt der "Resolutions" versteckt sein:

Du versuchst, Dein lokales RAID5 einzubinden.

Und das geht (eigentlich) nicht. Siehe dazu http://kb.vmware.com/kb/1017530.

Dass bei der Auswahl beim Add Disk zur VM die RDM-Option ausgegraut ist, durfte damit zusammenhaengen, dass eben keine passenden freien LUNs zur Verfuegung stehen.

Es gibt jedoch sowohl hier im Forum (als auch zig-fach in einer G**gle-Suche) Tipps, wie man lokale Platten als RDM einbinden kann. Wenn einem die Daten lieb sind, wuerde ich persoenlich das aber nicht empfehlen.

Besser ist IMMER eine Sicherung (die man ja auch sowieso haben sollte), und die Verwendung der lokalen Platten als VMFS-Datastore.

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Beitragvon Dros » 07.05.2012, 12:46

Ja, werd ich auch machen müssen, aber ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Ein Punkt ist ja noch, in der Registriy bei RDMFilter den Haken zu setzen/ rauszunehmen. Ich habe den mal rausgenommen und schaue ob es klappt.

Wobei mir

Es gibt jedoch sowohl hier im Forum (als auch zig-fach in einer G**gle-Suche) Tipps, wie man lokale Platten als RDM einbinden kann.


nicht ganz klar ist. Wo gibts es das x-fach? Bislang sagen meine Quellen, dass es halt nicht geht. Kann man das austricksen?

Leider bekomme ich per SSH die Management-Agents nicht neu gestartet. Der Befehl aus der Doku mit service... geht nicht (obwohl ich root bin) und die Skripte in init.d sind auch nicht vorhanden. An die Konsole komme ich aber nicht. Ist schon verhext...[/quote]

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Beitragvon PeterDA » 07.05.2012, 12:56

Hi,
nur mal so als Überlegung:
Hast du mal darüber nachgedacht den Raid Verbund an eine Hardware Installation zu hängen und diesen dann per VMware Converter in eine VM zu wandeln. Dann hättest du den Raid Verbund ziemlich einfach in eine VMDK gewandelt. Die kannst du dann an die gewünschte VM hängen. Ist zwar etwas durch dir Brust ins Auge, aber vieleicht immer noch einfacher als neu zumachen.

Gruß Peter

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Beitragvon Dros » 07.05.2012, 13:00

Hallo,

ja hatte ich schon. Nur sind wir gerade in der Migration und wir wissen noch nicht, ob das klappt. Das Problem, dass ich damit habe ist, dass ich dann nicht mehr zurück kann, wenn was bei der Migration schief läuft. Wenn ich die Platten als RDM einhängen kann, sehe ich ob alles ok ist. Klemmt da was, hänge ich die einfach an den physischen Host und alles ist wie vorher. Sonst müsste ich GB umkopieren was zwangsweise eine längere Downzeit mit sich bringt.

Wenn es anders nicht geht, werde ich es so machen müssen. Alternativ hänge ich den an eine freeNas Kiste und binde das Raid per iSCSI ein. Aber das ist alles nur ein Gewürge.

RDM ist einfach besser. Wenn ich weiß, dass alles klappt, kann ich die RAIDs immernoch in ein Datastore umwandeln und die Laufwerke virtualisieren.

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Beitragvon JustMe » 07.05.2012, 13:34

Dann haben wir entweder unterschiedliche Quellen, oder eine unterschiedliche Wahrnehmung der Realitaet.

Meine G**gle-Suche nach "esxi rdm local storage" bringt 19100 Ergebnisse, von denen z.B. http://vm-help.com/esx40i/SATA_RDMs.php oder http://vinfrastructure.it/en/2011/11/esxi-dischi-rdm-con-storage-sas-locale-o-non/ gleich auf der ersten Seite einigermassen vielversprechend aussehen.

Leider hast Du uns bisher herzlich wenig Spezifisches zu Deiner HW-Ausstattung mitgeteilt. Passende Geraete vorausgesetzt, waere es vielleicht moeglich, den RAID-Controller selber in eine VM zu mappen. Damit wuerde natuerlich auch das angehaengte Platten-RAID wie in einer physischen Maschine in der VM vorhanden sein.

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Danke

Beitragvon Dros » 07.05.2012, 13:45

@JustMe, ja das mit Google ist immer wie mit dem Wald, was man reinruft, kommt auch raus. Ich habe das nicht gefunden. Aber vielen Dank für die Links. Der zweite ist auch super, damit werde ich es probieren.

EDIT:

Achso, meine Hardware ist ein Promise Vtrack 12100 SATA-SCSI-Raid und ein Infortrend SATA-SCSI Array, angeschlossen über einen LSI 53c1030 MPT SCSI-Hostadapter an ESXi5 vSphere 5. Alles zertifizierte Komponenten im Server, die RAIDs natürlich nicht.

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Beitragvon JustMe » 07.05.2012, 14:46

Ui, das ist natuerlich noch eine Ebene komplizierter...

Dann geht das mit dem VMDirectPathIO vmtl. sowieso nicht, wenn Du (was ich vermute) nur eines der beiden RAIDs in die VM durchreichen moechtest.

Wenn ich das richtig verstehe, dann sollten die beiden RAID-Boxen als zwei einzelne SCSI-Devices, angeschlossen an den 53c1030, im ESXi erkannt werden. Oder sind die vielleicht noch in mehrere LUNs aufgeteilt?

Anyway, die Loesung mit dem vmkfstools -z sollte klappen koennen. Nochmal: Ich wage nicht, das zu empfehlen.

Wenn allerdings der ESXi alle physischen Platten (in vTrack und Infortrend) einzeln erkennen sollte, wird's kompliziert...

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DirectPath I/O?

Beitragvon Dros » 08.05.2012, 11:09

Also der Begriff DirectPath I/O taucht auch bei mir im Manager auf, allerdings ist das icht aktiviert. Ich habe auch nicht kapiert wo das geht.

Die RAIDs werden nicht als einzelnen Laufwerke erkannt (also JBOD) sondern als Logische Laufwerke, die ich aus den einzelnen Platten im Array zusammengesetzt habe. Ich habe die auf einzelne IDs und LUNs verteilt. Bin gerade nicht am Standort, aber ich denke ich kann die wie eine normale SCSI Platte behandeln.

Blöd das man so tricksen muss, sie hätten das echt komfortabler machen können, dann eben mit nem Warnhinweis.

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Beitragvon weigeltchen » 08.05.2012, 12:29

Habe das in etwa mal nachgestellt. Host mit SCSI-Adapter. Da hing ein Bandlaufwerk dran, welches durch eine VM genutzt wurde. Band-LW abgestöpselt, ein Easysraid mit drei LUN rangehängt. Die drei LUN werden als Storage erkannt. Ich könnte da jetzt ein VMFS drüberbügeln. RAW Device geht nicht und den Controller an eine VM durchreichen, um die LUN vom Gast erkennen zu lassen, ebenfalls nein.

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Beitragvon JustMe » 08.05.2012, 12:38

RAW Device geht nicht

im vSphere-Client oder mit vmkfstools -z?

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Beitragvon weigeltchen » 08.05.2012, 21:32

Im Client. Das easyraid ist "semiproduktiv" und war auf die Schnelle mal ausgeliehen.
vmkfstools werde ich morgen versuchen.

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Klappt

Beitragvon Dros » 11.05.2012, 12:51

Also mittels des vnkfstools Kommandos, klappt es aus dem Promise ein RDM zu machen.

Linux meint, da sei eine GPT Partition table drauf, womit fdisk nicht umgehen kann nur parted. Da muss ich mich mal einlesen, kommt mir spanisch vor, da das Raid leer sein sollte (waren neue Platten).

Für die Migation sollte es hoffentlich langen.


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